SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
- Vertrauenskrise in der Kirche
- Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
- „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
- Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
- „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
- 'Gut' gebrüllt, Löwe?
- Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
- Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
- „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
- „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
- Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
- Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
- Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
- Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘
| 
Ebola-Ausbruch in Ostafrika: Groß-Wallfahrt in Uganda abgesagtvor 2 Tagen in Aktuelles, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Zentrales Event zum "Tag der ugandischen Märtyrer" versammelt normalerweise Hunderttausende Gläubige im Märtyrer-Heiligtum von Namugongo, darunter auch aus dem Nachbarland Kongo.
Kampala (kath.neet/ KAP)
Wegen der raschen Ausbreitung der Ebola-Infektionen insbesondere im Nachbarland Kongo hat die Regierung in Uganda die für 3. Juni geplante jährliche Wallfahrt zum Heiligtum von Namugongo abgesagt. An dem Großereignis zum "Tag der ugandischen Märtyrer" nehmen stets mehrere Hunderttausend Gläubige teil, darunter auch viele aus dem Osten des Kongo. Nach Rücksprache mit dem nationalen Gesundheits-Krisenstab und religiösen Führern sei beschlossen worden, den Tag der Märtyrer auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, gab Staatschef Yoweri Museveni bekannt. 
Die katholischen Bischöfe Ugandas unterstützten in einer Erklärung die Entscheidung. Sie riefen die Gläubigen auf, den wichtigen Gedenktag im Gebet zu begehen, meldete der vatikanische Missionspressedienst "Fides". Diözesen und Pfarren könnten trotz der Verschiebung der nationalen Gedenkfeier in Namugongo den Tag gemäß den Anweisungen des jeweiligen Diözesanbischofs und der zuständigen Regierungsbehörden begehen. Auch die anglikanische "Church of Uganda" befürwortete die Verschiebung der zentralen Feierlichkeiten.
Am Märtyrer-Heiligtum von Namugongo in der Zentralregion um Ugandas Hauptstadt Kampala versammeln sich jährlich unzählige Pilger, um Ugandas Märtyrern zu gedenken, die zwischen 1885 und 1887 auf Befehl von König Mwanga II. für ihren christlichen Glauben hingerichtet wurden. Neben der katholischen Wallfahrtskirche, die Papst Paul VI. (1963-1978) beim ersten Afrika-Besuch eines Papstes im Jahr 1969 persönlich weihte, befindet sich in Namugongo auch ein anglikanischer Gedenkort. 2015 feierte auch Papst Franziskus (2013-2025) im Rahmen einer Uganda-Reise einen großen Gottesdienst in der Märtyrer-Wallfahrtsstätte.
Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Finn Zehender vor 3 Stunden | | | |
Leider sind in den meisten sehr armen Ländern von Afrika, wie zum Beispiel Uganda und dem Kongo medizinisch ausgesprochen unterversorgt. Oft beschränkt sich medizinische Versorgung nur auf die Organisation "Ärzte ohne Grenzen". Wir können helfen, indem wir für "Ärzte ohne Grenzen" spenden. Sicher, jeder Mensch auf unserer Erde hat unterschiedliche Vorstellungen von "Projekten", die einem wichtig scheinen. Anderen sind Ballsäle, Triumpfbögen oder Marsflüge wichtig. Ich meine allerdings, an einer menschlichen medinzinischen Grundversorgung für alle Menschen kommen wir nicht vorbei. |  0
| | | | | matthieu vor 25 Stunden | | | | Sicherlich richtig Das wäre sonst nicht zu verantworten. Danke @versusdeum - Amen |  0
| | | | | Versusdeum vor 33 Stunden | | | | Gott bewahre die Menschen in den betroffenen Ländern vor dieser brutalen und oft tödlichen Krankheit und lasse alle Kranken und Sterbenden seinen Beistand spüren, ihr Leiden aufopfern und auf seine Zusage vertrauen, alle in seinem Reich aufzunehmen, die ihn lieben und seinem Willen folgen. |  0
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
- „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
- Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
- Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
- „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
- Vertrauenskrise in der Kirche
- Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
- Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
- Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
- 'Gut' gebrüllt, Löwe?
- Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Warum die deutsche „Demokratie-Kirche“ keine Zukunft hat
- Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
|