
23. Jänner 2026 in Schweiz
Der US-Neutestamentler und Buchautor Jeremiah Johnston ist bei einer Veranstaltung am Rande des Wirtschaftsforums in Davos von der Echtheit des Turiner Grabtuchs überzeugt
Davos (kath.net)
"Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“ Der US-Neutestamentler und Buchautor Jeremiah Johnston hat am Rande des Weltwirtschaftsforums im Schweizer Davos ein Zeugnis für das Turiner Grabtuch abgegeben und betont, dass er von der Echtheit überzeugt ist. Johnston bekannte, dass er das Grabtuch lange für unecht gehalten habe; dies habe sich jedoch geändert, nachdem er sich mit zahlreichen neuen wissenschaftlichen Untersuchungen und Indizien beschäftigt hatte.
Im Zentrum seiner Erkenntnis stehe für ihn die Entstehung des Bildes. Laut Physikern wurde das Bild durch einen extrem kurzen und intensiven Energieimpuls verursacht, den man mit einer „nuklearen“ Lichtentladung vergleichen könnte. Laut Forschungen sollen 34 Billionen Watt (34.000 Milliarden Watt) in einem Vierzigstel einer milliardstel Sekunde freigesetzt worden sein. Auch eine dreijährige, vom Vatikan eingesetzte Forschungsgruppe habe ihn überzeugt. Die Gruppe hat festgestellt, dass weder Farbe noch Pigmente oder Farbstoffe das Bild verursacht haben. Das Bild sei zudem nur 0,02 Mikrometer dünn. Laut Forschung könne man dies technisch nicht nachahmen.
Weitere Indizien sind für ihn, dass die Blutgruppe AB besonders häufig bei Menschen semitischer Abstammung vorkomme und dass am Tuch Pollen von fast 60 Pflanzenarten nachgewiesen wurden. Zwei Drittel davon kommen ausschließlich im Raum Jerusalem vor. Das Grabtuch sei für ihn ein „sichtbares Zeichen“ dafür, wie weit Liebe und Opferbereitschaft gehen können. Echten Frieden finde man laut Johnston nur in Jesus.
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