
21. Februar 2026 in Jugend
Ein Video der US-amerikanischen Instagram-Creatorin Sarah Giles sorgt derzeit für Aufsehen in der christlichen Online-Welt. Die bekennende Protestantin berichtet darin offen über ihre Entdeckung des Rosenkranzgebetes
Washington D.C. (kath.net/gem/rn) Ein Video der US-amerikanischen Instagram-Creatorin Sarah Giles sorgt derzeit für Aufsehen in der christlichen Online-Welt. Die bekennende Protestantin berichtet darin offen über ihre Entdeckung des Rosenkranzgebetes – und räumt dabei radikal mit alten Vorurteilen auf. Was als persönliche Neugier begann, hat sich für Sarah Giles zu einer tiefen spirituellen Reise entwickelt. In ihrem viral gegangenen Video erklärt sie, wie sie als Protestantin begann, den Rosenkranz zu beten, und wie dies ihr Verständnis der katholischen Kirche und ihrer Lehren grundlegend verändert hat. Giles spricht in ihrem Beitrag gezielt jene Vorwürfe an, die in manchen protestantischen Kreisen immer noch kursieren: Dass der Rosenkranz „dämonisch, satanisch oder eine Form von Götzendienst“ sei. Ihre Antwort darauf ist ebenso klar wie entwaffnend: "Nichts davon ist wahr. Ehrlich gesagt klingen wir ein wenig ungebildet, wenn wir solche Dinge behaupten“, so Giles. Sie gibt offen zu, dass sie früher selbst so dachte, bevor sie begann, sich ernsthaft mit der Tiefe dieses Gebetes auseinanderzusetzen. Heute sieht sie im Rosenkranz kein Hindernis, sondern eine Hilfe, um sich ganz auf das Leben Christi zu konzentrieren.
Die Influencerin ermutigt ihre Follower, das Thema mit Demut anzugehen. Sie bittet ihre Zuschauer, ihre „Herzen und Köpfe zu öffnen“ und eigene Nachforschungen anzustellen, anstatt nur Vorurteile nachzuplappern. Seit sie den Rosenkranz für sich entdeckt hat, befasst sie sich intensiv mit dem katholischen Glauben und teilt diese Entdeckungen mit ihrer wachsenden Fangemeinde.
© 2026 www.kath.net