Frankfurt: „Happy Ramadan“ statt Fastenzeit – Kritik an Halbmond-Beleuchtung wächst

18. Februar 2026 in Deutschland


Während die christliche Welt am Aschermittwoch den Beginn der Fastenzeit begeht, setzt die Stadt Frankfurt a. M. ein anderes Zeichen


Frankfurt a. M. (kath.net) Während die christliche Welt am Aschermittwoch den Beginn der Fastenzeit begeht, setzt die Stadt Frankfurt ein anderes Zeichen: In der Innenstadt wurde erneut die festliche Ramadan-Beleuchtung mit Halbmond-Symbolen installiert. Was die Stadtspitze als Symbol für Weltoffenheit feiert, empfinden Kritiker als bewussten Affront gegen christliche Traditionen und eine schleichende kulturelle Selbstaufgabe. Bereits im Vorjahr sorgte die „Ramadan-Beleuchtung“ in der Frankfurter Fressgass’ für bundesweite Debatten. Dass die Lichterketten nun ausgerechnet zum Aschermittwoch – einem wichtigsten Tage im christlichen Kalender – aufgehängt werden, gießt zusätzliches Öl ins Feuer. Kritiker werfen der Stadtverwaltung vor, mit zweierlei Maß zu messen. Während christliche Symbole im öffentlichen Raum oft unter Verweis auf die „weltanschauliche Neutralität“ des Staates zurückgedrängt werden, scheint man bei islamischen Feiertagen eine aktive Werberolle einzunehmen.


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