
20. März 2026 in Chronik
Ungewöhnlich! Erneut hat das Weiße Haus zu einem katholischen Fest eine besondere Botschaft veröffentlicht, diesmal zum Hochfest des Heiligen Josef
Washington D. C. (kath.net) Ungewöhnlich! Erneut hat das Weiße Haus zu einem katholischen Fest eine besondere Botschaft veröffentlicht. Zum Fest des Heiligen Josef am 19. März hat das Weiße Haus gestern eine Mitteillung veröffentlicht, in der die Bedeutung des „Nährvaters Jesu“ als moralischer Kompass für die heutige Gesellschaft hervorgehoben wird. In dem Schreiben würdigt der Präsident den Heiligen als Inbegriff christlicher Tugenden und als Schutzpatron der Arbeiter.
„Der Heilige Josef führte seine Familie mit Würde, Stärke und moralischem Mut durch jede Prüfung“, heißt es in der präsidialen Botschaft. Er habe sein Leben unermüdlich und ohne Streben nach Anerkennung dem Schutz seiner Familie gewidmet und sei damit ein zeitloses Beispiel dafür, was es bedeute, ein Mann, Vater und Ehemann zu sein.
Der Bericht hebt die tiefe Verwurzelung des Josefsfestes in den USA hervor – von den traditionellen Josefsaltären in New Orleans bis hin zu den Gemeinden in St. Louis und Santa Fe. Der Heilige Josef werde nicht nur als Oberhaupt der Heiligen Familie und „Schrecken der Dämonen“ verehrt, sondern gelte in vielen Teilen des Landes als Fürbitter für außergewöhnliche Wunder.
Ungewöhnlich deutlich wird die Botschaft in ihrem gesellschaftspolitischen Teil. Der Präsident warnt vor „extremistischen kulturellen Bewegungen“, die traditionelle Werte schwächen wollten. Als Gegenentwurf ruft er die junge Generation dazu auf, sich am Beispiel Josefs zu orientieren. Junge Männer sollten ermutigt werden, den Glauben anzunehmen, zu heiraten und Familien zu gründen.Ziel sei es, die nächste Generation als „gottesfürchtige amerikanische Bürger“ zu erziehen.
Die Botschaft schließt mit dem Versprechen, das Erbe des Heiligen Josef in Heimen, Kirchen und im öffentlichen Raum zu verteidigen. Das Fest sei eine Mahnung, die zeitlosen Werte von Glaube, Familienliebe und Hingabe an die Freiheit neu zu beleben.
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