Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos

18. September 2026 in Aktuelles


Die „Erzbischöfin“ von Canterbury verlieh einem Bin-Laden-Anhänger am 11. September einen "Toleranz"-Preis. Dieser trat mit seiner vollverschleierten Frau auf. Nach heftiger Kritik wurde der Preis jetzt zurückgezogen


London (kath.net)  Was für ein Debakel für die anglikanische Kirche: Die „Erzbischöfin“ von Canterbury, Sarah Mullally, hat vor einigen Tagen, am Jahrestag des 11. Septembers, einem muslimischen Kleriker den Award for Reconciliation and Interfaith Cooperation verliehen. Die Auszeichnung war in der vergangenen Woche im Lambeth Palace in einer feierlichen Zeremonie an Imam Ashrafi überreicht worden, der zur Preisverleihung seine vollverschleierte Frau mitbrachte. Gewürdigt werden sollte damit ein angeblich langjähriger Einsatz für religiöse Minderheiten in Pakistan, insbesondere für die christliche Gemeinschaft.

Ein kleines Problem hatte die „Erzbischöfin“ allerdings übersehen: Imam Ashrafi hatte ausgerechnet Osama bin Laden vor geraumer Zeit öffentlich gelobt. Das Fiasko ist nun perfekt. Die Preisverleihung wurde zurückgezogen, und die anglikanische Kirche ist durch die Fotos sowie den Vorfall weltweit blamiert.

"We would like you to bring more people to Christianity.”

Sarah Mullally:

Sorry, the best I can do is a reparations crusade and accidentally giving an award to an Islamist who praised Osama bin Laden. pic.twitter.com/5X8dSPZhTZ

— Chris Rose (@ArchRose90) September 17, 2026

© 2026 www.kath.net