‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘

3. Oktober 2026 in Familie


Das behinderte Mädchen, das Papst Leo XIV. bei seinem Besuch in Paris gesegnet hat, wurde im Alter von 16 Monaten von einem katholischen Ehepaar adoptiert. Clotilde und Nicolas Noël hatten bereits sechs eigene Kinder.


Paris (kath.net/jg)
Der Segen, den Papst Leo XIV. dem elfjährigen behinderten Mädchen Marie-Garance gespendet habe, sei auch ein Segen für deren biologische Eltern. Dies sagte Clotilde Noël, die katholische Mutter, die Marie-Garance adoptiert hat. Ein Foto des päpstlichen Segens für das Mädchen ist um die Welt gegangen.

Der Segen war nicht geplant gewesen, berichtet der katholische Autor Gavin Ashenden auf seinem Blog unter Berufung auf Meldungen in den sozialen Medien. Marie-Garance habe mit ihrer Mutter und ihrer Schwester an den Champs-Élysées in einem Bereich, der für Rollstuhlfahrer reserviert war, auf das Vorbeifahren des Papstes gewartet. 

Während sie warteten, sagten die Menschen um sie herum, der Papst müsse die beiden Mädchen sehen. Marie-Garance wurde in der Menge von Hand zu Hand nach vorne gereicht. Schließlich hob sie ein vatikanischer Gendarm zu Papst Leo hoch. Dieser zeichnete mit dem Finger ein kleines Kreuz auf ihre Stirn. Der Papst segnete auch die Schwester von Marie-Garance.

Clotilde und ihr Ehemann Nicolas hatten bereits sechs eigene Kinder, als sie sich entschlossen, behinderte Kinder zu adoptieren. Das Ehepaar hat mittlerweile drei Kinder angenommen, darunter Marie-Garance, die mehrere schwere Behinderungen hat.

Marie-Garance war zunächst in der Obhut des französischen Staates gewesen. Ihre biologischen Eltern konnten die umfangreiche medizinische Versorgung nicht gewährleiten, die sie benötigte. Im Alter von 16 Monaten wurde sie 2016 von Clotilde und Nicolas Noël adoptiert.

 


© 2026 www.kath.net