Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  4. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  8. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  9. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  10. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  11. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  12. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  15. Mladifest in Medjugorje endet mit Sendung in alle Welt

Passionspiele Erl: Erzbischof Lackner als Darsteller mit dabei

27. Juli 2025 in Kultur, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Salzburger Erzbischof trägt für Bühnenrolle am kommenden Sonntag Vollbart.


Salzburg (kath.net/ KAP) 
Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner trägt seit neuestem Vollbart. Damit kommt er nicht etwa einem Modetrend nach, vielmehr ist der Bart für ein Vorhaben am kommenden Wochenende ein Muss, wie die "Salzburger Nachrichten" (Donnerstag) berichten: Lackner tritt am Sonntag, 27. Juli, bei einer Vorstellung der Passionsspiele in Erl auf. Er übernimmt dabei die Rolle des Dieners eines Pharisäers.
Spielleiter Peter Esterl berichtete in der Zeitung, wie es zum Engagement des Erzbischofs gekommen ist. Die beiden trafen demnach im November 2024 aufeinander, als Lackner Esterl die "Missio canonica" für Religionslehrer in Salzburg überreichte. Damals sei man im persönlichen Gespräch auch auf die Passionsspiele zu sprechen gekommen.
Der Erzbischof sei sehr interessiert gewesen und habe erstmals die Idee einer Teilnahme an den Passionsspielen geäußert. Zwar hatte Lackner das damals eigentlich nur scherzhaft gemeint, bei einem erneuten Treffen der beiden Anfang März im Rahmen in Wörgl habe man dann aber gemeinsam "Nägel mit Köpfen" gemacht. "Wir haben dann den 27. Juli als Datum für seinen Auftritt fixiert", so Esterl.


Lackner wird in dem Stück als Diener eines Pharisäers eine kleine Rolle übernehmen und inmitten einer großen Anzahl von Darstellern auf der Bühne stehen. "Ich freue mich darauf, doch einmal als Statist bei diesem großen Geschehen dabei zu sein. Nicht als neutraler Beobachter, sondern als einer, der mittendrin in diesem menschlich-göttlichen Ereignis ist", so der Salzburger Erzbischof.
Bei manchen Szenen sind gleichzeitig zwischen 450 und 500 Menschen auf der Bühne. Insgesamt sind sogar 600 Laiendarsteller dabei, das ist rund ein Drittel der Gemeindebürger von Erl. Das fasziniere auch den Erzbischof immer wieder aufs Neue, wie er bekennt: "Wenn mir das vor Augen geführt wird, rührt es mich zu Tränen."

Ein paar Tage vor seinem Auftritt sei das Lampenfieber bereits deutlich spürbar, so Lackner: "Natürlich bin ich nervös! Und das finde ich auch gut, denn so bleibt die Ursprünglichkeit der Erfahrung erhalten. Es wird eine wirkliche Premiere für mich, jetzt, wo ich das 70. Lebensjahr betreten habe. Ich habe noch nie geschauspielert."
Der Vollbart ist quasi Voraussetzung für den Auftritt. "Wir werden sehen, ob der auch nach dem Auftritt noch Zukunft hat", so Lackner gegenüber den "Salzburger Nachrichten".

Erzbischof würdigt Passionsspiele
Lackner war am 25. Mai bereits dem Eröffnungsgottesdienst zur heurigen Spielzeit vorgestanden und Anfang Juli war er schon als Zuseher im Publikum. In einem Grußwort, veröffentlicht im Programmheft der Passionsspiele, dankt der Erzbischof den Verantwortlichen und den zahlreichen Laienschauspielerinnen und -schauspielern aus dem "schönen Erl". Er freue sich, dass die jahrhundertealte Tradition weiterlebt und die Gemeinde Erl dazu "mit ganzem Einsatz für das würdige Schauspiel zusammenkommt, um die Passion unseres Herrn in Erinnerung zu rufen", so Lackner.
Das religiöse Schauspiel in der Tiroler Gemeinde Erl wird seit dem Jahr 1613 alle sechs Jahre aufgeführt und ist damit das älteste Passionsspiel im deutschsprachigen Raum. Aufführungsort ist das eigens dafür errichtete Passionsspielhaus. Aufführungen finden noch bis 4. Oktober statt. An der Spielstätte ist Platz für 1.500 Besucher. (Infos: www.passionsspiele.at)

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Erzbischof Lackner (C) Kathpress, Paul Wuthe


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Lackner

  1. Will Erzbischof Lackner seine Priester zu Homo-Segnungen zwingen?
  2. Man taucht gesellschaftlich in eine Art "Gottesfinsternis" ein!
  3. Erzbischof Lackner an Neupriester: «Zum Dienst seid ihr bereit»
  4. Lackner: Meine Aufgabe ist es, Dinge in Einklang zu bringen
  5. Erzbischof Lackner will intensiven Dialog mit der Politik pflegen
  6. Lackner: Bei Gott ist der Mensch gut aufgehoben
  7. Erzbischof Franz Lackner neuer Vorsitzender der Bischofskonferenz
  8. Lackner wird neuer Vorsitzender der österreichischen Bischofskonferenz






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  7. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  8. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  9. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  10. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  13. Karoline Preisler: Islamismus ist die größte Gefahr für Deutschland
  14. Die neue Weltjugendtag-Hymne wurde in Seoul vorgestellt
  15. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz