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| ![]() Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?vor 13 Stunden in Chronik, 4 Lesermeinungen Wurde Präsident Trump gezielt zu einer emotionalen Reaktion provoziert? Welche Rolle spielt dabei das Interview, das drei Trump-kritische Kardinäle der Sendung ‚60 Minutes‘ gegeben haben? Washington D.C. (kath.net/jg) Ingraham fragte direkt: „Glauben Sie, dass das absichtlich von den Medien inszeniert wurde?“ Arroyo antwortete mit einer klaren Analyse: „Nun ja, CBS ‚60 Minutes‘ hat drei linksgerichtete Kardinäle vorgestellt.“ Er verwies dabei insbesondere auf Kardinal Blase Cupich aus Chicago, der in der Vergangenheit versucht habe, dem demokratischen Senator Dick Durbin, der sich stets für legale Abtreibungen eingesetzt hat, eine Auszeichnung für sein Lebenswerk zu verleihen. Die drei Kardinäle – neben Cupich auch Robert McElroy und Joseph Tobin – hätten in dem Beitrag die ICE-Agenten (Einwanderungsbehörde), den Krieg im Iran und die Trump-Regierung insgesamt verurteilt. Arroyo betonte, dass Präsident Trump den Beitrag offenbar gesehen habe. Norah O’Donnell, die Moderatorin von „60 Minutes“, habe sogar bestätigt, mit dem Präsidenten gesprochen zu haben. „Sie haben von Rope-a-Doping gehört? Nun, das hier war Pope-a-Doping“, sagte Arroyo mit einem Wortspiel. Damit spielte er auf die Boxstrategie an, bei der der Gegner bewusst provoziert wird, um ihn zu einer unüberlegten Reaktion zu verleiten. „Norah O’Donnell scheint zu wissen, was sie tut“, sagte Arroyo wörtlich. Ingraham pflichtete bei: „Das waren definitiv rote Kardinäle.“ Arroyo ergänzte, dass der Beitrag im Vorfeld der Midterm-Wahlen ausgestrahlt worden sei. „Das ist eindeutig, es fühlt sich an wie ein politischer Hauch von etwas, das hier im Gange ist.“ Die drei Kardinäle würden im Gegensatz zu Norah O’Donnells Behauptung, sie seien „einflussreich“, in Wahrheit niemanden außer sich selbst vertreten. Sie hätten offenbar versucht, den Präsidenten zu einer Reaktion zu provozieren. Dieser sei in die Falle getappt. Die Kardinäle hatten in dem „60 Minutes“-Beitrag unter anderem den Krieg im Iran, die Abschiebungspolitik und die Art und Weise kritisiert, wie das Weiße Haus militärische Einsätze medial darstelle. Kardinal Cupich sprach etwa von einer „Gamification“ des Krieges und nannte entsprechende Videos „widerlich“. Aus Sicht von Fox News handelt es sich hier nicht um eine neutrale Berichterstattung, sondern um einen gezielten Versuch, Spannungen zwischen dem Weißen Haus und der katholischen Kirche zu schüren – kurz vor wichtigen Wahlen. Arroyo und Ingraham sehen darin ein klassisches Medienmanöver: Linke Stimmen aus der Kirche werden prominent platziert, um Trump in die Defensive zu drängen. Der Konflikt hätte vermieden werden können, sagt Arroyo. Er hält die Kritik Trumps an Papst Leo für unangemessen, räumt aber gleichzeitig ein, die Aussagen Leos zu bewaffneten Konflikten seien unglücklich gewesen.
Foto: Archivbild Donald Trump
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