Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  2. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  3. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  7. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  8. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  9. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  10. Leere der kirchlichen Lehre
  11. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  12. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  13. Maria, die Mutter des Friedens
  14. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  15. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“

Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen

14. April 2026 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


‚Kinder abtreiben ist keine Sache, auf die man stolz sein sollte‘, sagt Hagen in einem Interview.


Berlin (kath.net/jg)
Die Sängerin und Schauspielerin Nina Hagen (71) hat sich in einem Interview mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) kritisch zum Thema Abtreibung geäußert. Rückblickend auf eines ihrer bekanntesten frühen Lieder distanzierte sie sich deutlich von der damals propagierten Haltung, berichtet die evangelische Nachrichtenagentur IDEA.

In dem 1978 veröffentlichten Stück „Unbeschreiblich weiblich“ sang die junge Hagen provokant: „Mann, ich schaff’ mir keine kleinen Kinder an“. Heute, als Mutter zweier Kinder, bedauert sie diese Einstellung. Sie gab zu, selbst als junges Mädchen zweimal abgetrieben zu haben – einmal im Alter von 14 Jahren, wobei sie damals dazu gezwungen worden sei.


„Kinder abtreiben ist keine Sache, auf die man stolz sein sollte“, sagte Hagen im Interview. Das damalige Lied sei „vom jugendlichen Übermut getrieben“ gewesen. Ihr sei bewusst gewesen, mit solchen „widerspenstigen, provokanten Themen“ einen Skandal auszulösen. Dennoch betonte sie: „Aber das ist nicht meine Identität. Und das ist auch nicht meine Hinterlassenschaft.“

Die Äußerungen fielen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Highway to Heaven“ (dt. „Der Weg in den Himmel“), das am 27. März erschienen ist. Das Album verbindet Gospel-Klassiker mit Elementen aus Rock, Pop und Reggae.

Nina Hagen, 1955 in Ost-Berlin geboren und in einem atheistischen Elternhaus aufgewachsen, durchlief in den vergangenen Jahrzehnten eine tiefgreifende persönliche Veränderung. Nach einer längeren Sinnsuche ließ sie sich 2009 in einer evangelisch-reformierten Gemeinde taufen. In ihrer 2011 erschienenen Autobiografie „Bekenntnisse“ schilderte sie ihre Abkehr von der Drogensucht und ihre Hinwendung zum christlichen Glauben.

Auch nach ihrer Bekehrung blieb Hagen in manchen Punkten kontrovers. So irritierte sie fromme Christen mit der Aussage, junge Frauen sollten selbst entscheiden, ob sie ein Kind austragen wollen oder nicht. Gleichzeitig bezeichnete sie die Ablehnung praktizierter Homosexualität als „faschistisches Gedankengut“.

Mit ihren aktuellen Aussagen zu den eigenen Abtreibungen zeigt die einstige Punk-Ikone nun eine deutlich reflektiertere und selbstkritischere Haltung zu einem Thema, das sie früher bewusst provokant besungen hatte.

 

© Foto Nina Hagen auf dem Evangelischen Kirchentag 2011: Christliches Medienmagazin pro. Creative Commons Lizenz CC BY 2.0. Bild verändert

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt

Prominente

  1. Gary Cooper – ein ‚Poet des Wirklichen‘
  2. Action-Legende Chuck Norris mit 86 Jahren verstorben
  3. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  4. Patrick Schwarzenegger: Ich bete jeden Tag mit meiner Frau
  5. Aus Rücksicht auf Familie – Schauspielerin Melissa Joan Hart verzichtete auf Fotos für den Playboy
  6. Viel Lob für familienfreundliche Dankesrede von Kieran Culkin bei der Oscar-Verleihung
  7. 'Ich habe jeden Tag den Rosenkranz mit meiner Oma gebetet'






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Experte: Bedrohung durch islamistischen Terror ist "ernst"
  3. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Prophetische Theologie Benedikts XVI., gefunden in Paris
  6. Bei Papst Leos Frankreichreise wird die Hl. Tunika Jesu den 80.000 Jugendlichen gezeigt werden
  7. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“
  8. Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
  9. … und das Leben der kommenden Welt
  10. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Warum Sie am 17. September in die Kinos gehen sollten!
  13. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  14. Katholische Gebetsinitiative in den USA: ‚Millions of Monicas‘
  15. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz