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"Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"vor 3 Tagen in Interview, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
kath.net-Interview mit Johannes Hartl über den Kongress "Mission is possible" in Augsburg und wie man am besten missionieren sollte - Von Roland Noé
Augsburg (kath.net/rn)
kath.net: Das Gebetshaus Augsburg veranstaltet nach der MEHR-Veranstaltung mit tausenden Zusehern jetzt erneut einen Kongress. Um was geht es genau und wo findet das statt?
Johannes Hartl: Wir sind total begeistert über etwas ganz Neues! Mission is possible! In den letzten Jahren hat sich in Passau eine Gruppe von Bischöfen, Leiterinnen und Leitern aus verschiedenen Kirchen und Bewegungen getroffen. Eine Frucht dieses Austausches ist der Kongress „Mission is possible“, der 19.-20.6.26 in Augsburg stattfinden wird. Träger ist ein breit angelegter ökumenischer Kreis, das Gebetshaus ist aber der Veranstalter.
Du kommst nicht nur mit vielen Eindrücken, sondern mit ganz konkreten nächsten Schritten für deine Kirche oder Gemeinde zurück: Praxiserprobte Konzepte für Glaubenskurse, Social Media und neue Gemeindeformen, die du sofort vor Ort umsetzen kannst. Erfahrungen von Leitern aus verschiedenen Kirchen, die von echten missionarischen Aufbrüchen – und aus ihren Fehlern – berichten. Neue Motivation und Klarheit für deine eigene Berufung in Kirche und Gemeinde. Ein Netzwerk von Menschen aus unterschiedlichen Konfessionen, mit denen du in deiner Region gemeinsam Projekte starten kannst. So wird aus zwei Tagen Kongress neue Hoffnung und Bewegung in deiner Kirche vor Ort. Unter www.missionispossible.org findet man alle Infos.
kath.net: Wer ist zum Kongress eingeladen, wer sollte unbedingt kommen?
Johannes Hartl: Dieser Kongress ist: Für Hauptamtliche (Priester, Pfarrerinnen und Pfarrer, Pastoral- und Gemeindereferentinnen, Hauptamtliche in Werken und Gemeinschaften), die neue missionarische Wege suchen. Für Ehrenamtliche, die in Kirche oder Gemeinde Verantwortung tragen und sich nach frischen Ideen für ihre Gruppen, Kreise und Projekte sehnen. Für junge Erwachsene und alle Interessierten, die sich eine leidenschaftliche, einladende Kirche wünschen und selbst Teil der Veränderung sein wollen. Für alle, die über ihren konfessionellen Tellerrand hinausschauen und von evangelischen, katholischen, freikirchlichen und orthodoxen Christen lernen möchten.
kath.net: Mission und Deutschland - Das wirkt doch auch etwas widersprüchlich oder?
Johannes Hartl: Genau so ist es! Während die deutsche Kirche hauptsächlich mit Strukturprozessen beschäftigt wirkt, sind die Kirchen in unseren Nachbarländern schon lange an dem Thema Mission dran. Umso wichtiger ein Kongress, der hier einen spürbaren Gegenakzent setzt. Wir glauben, dass echt Zeit ist für Aufbruch!
kath.net: Weltweit gab vor Ostern zahlreiche Berichte aus den USA , aus Frankreich, aus England über zuletzt gestiegene Neueintritte in die katholische Kirche. Spürst Du auch in Deutschland schon etwas von dieser Welle, die da in einigen Ländern aufgebrochen ist?
Johannes Hartl: In Deutschland gab es dieses Jahr erstmals auch Presseberichte über steigende Taufen junger Erwachsener, es beginnt also langsam auch bei uns. Was ich selbst höre, ist noch eher im Anekdotischen, doch gerade aus größeren Städten höre ich vermehrt, dass sich auf einmal junge Menschen für den Glauben interessieren. Und im Internet ist ganz sicherlich schon etwas in Bewegung, nicht umsonst reagieren die Medien so allergisch auf die sogenannten „Christfluencer“. Nur reale Wellen erzeugen Gegenwellen.
kath.net: Wie kann man am besten missionieren. Hast Du einen guten Tipp an unsere Leser? 
Johannes Hartl: Zwei ganz konkrete Tipps: einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen. Die Menschen sind meistens viel weniger ablehnend als man meinen möchte. Zu viele Christen sind U-Boote: sie tauchen nur am Sonntag aus der Versenkung auf. Das ist schade. Zweiter Tipp: das Internet sehr aktiv nutzen. Ein gutes Video weiterleiten, einen Impuls in den WhatsApp-Status stellen, selbst einen mutigen Post verfassen: über das Internet erreicht man deutlich einfacher Menschen als auf anderem Wege!
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Lesermeinungen| | gebsy vor 2 Tagen | |  | R E L A T I V I S M U S wurde vom Papst Benedikt XIV. eindrucksvoll entlarvt.
Persönlich vertrete ich die Meinung, dass uns der Dekalog die helfende Liebe Gottes eröffnet, um im Alltag glückselige Momente geschenkt zu bekommen. religionsphilosophischer-salon.de/keys/diktatur-des-relativismus |  0
| | | | | golden vor 2 Tagen | | | | In beliebiger Medienwelt von dem EINEN reden,was not tut... ist eine Aufgabe für heutige Christen,die digital missionieren.Ich wünsche allen,die solches unternehmen,die Führung des Hl. Geistes -gerade für eine exakte Wortwahl. |  1
| | | | | Stefan Fleischer vor 3 Tagen | |  | Was mir hier nicht ganz klar ist Für welches Christentum sollen hier Methoden für die Mission erarbeitet werden? Die Zusammensetzung der Teilnehmer lässt mich befürchten, dass jene Art des Glaubenslebens, welche in meinem Umfeld sehr stark verbreitet ist, im Vordergrund stehen könnte, welche mein Kollege selig zu definieren pflegte als: «Jeder glaubt, was er will, keiner glaubt, was er soll, aber alle glauben mit!» So hoffe und bete ich, dass alle Beteiligten sich der Gefahr bewusst werden und bleiben, welche der Relativismus für unseren christlichen Glauben darstellt. |  1
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