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Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatiusvor 33 Stunden in Deutschland, 9 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Das Motiv der bekannten Bonifatiusstatue in Fulda im Zusammenhang mit einer LGBT-Veranstaltung hat zu vielen Protesten geführt.
Fulda (kath.net/jg)
In Fulda soll Ende August die LGBT-Veranstaltung „Christopher Street Day“ (CSD) stattfinden. Unter den Sujets, die für die Bewerbung der Veranstaltung verwendet werden, ist neben vielen anderen die bekannte Statue des heiligen Bonifatius zu finden, die in der Innenstadt von Fulda steht. Sie zeigt den Heiligen mit erhobenem Kreuz in der rechten und einer aufgeschlagenen Bibel in der linken Hand. Dieses Motiv im Zusammenhang mit einer LGBT-Veranstaltung war und ist Anlass für viele Proteste. 
Für den Monat August ist eine ganze Reihe von Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem CSD angekündigt. Am 8. August soll eine Party stattfinden. Auf Instagram bewirbt der Veranstalter diese bereits seit Mai unter anderem mit einem Bild der Bonifatiusstatue und dem Spruch „even Bonifatius would rave with us“. (Dt. etwa: „sogar Bonifatius würde mit uns raven“, also nach Techno-Musik tanzen)
Ein zweites Bild, das mittlerweile nicht mehr aufzufinden ist, zeigt ebenfalls die Bonifatiusstatue. „even Bonifatius would do drag!“ (dt. etwa „sogar Bonifatius würde Travestie machen“) ist darauf zu lesen, sowie der Satz „Barockstadt, but make it queer!“. Auf diesem Bild ist rechts oben das Logo des Progamms „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) sowie das Logo des genannten Bundesministeriums zu sehen. Bundesministerin ist Karin Prien von der CDU, einer der Parlamentarischen Staatssekretäre ist der aus Fulda stammende Michael Brand, ebenfalls CDU. Ein Screenshot des Bildes liegt der Redaktion vor.
Das BMBFSFJ fördert den CSD-Fulda über das Programm „Demokratie leben“, wie aus der Internetpräsenz des Veranstalters ersichtlich ist. Gegen das erwähnte zweite Bild gab es Proteste beim Familienministerium.
Der heilige Bonifatius (um 672 bis 754/755) ist im Dom von Fulda bestattet und der Patron des Bistums.
Bild: Screenshot Instagram
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Lesermeinungen| | Matthäus vor 8 Stunden | |  | Nicht austreten, sondern auftreten! DIE sollen austreten! |  2
| | | | | Orate fratres vor 15 Stunden | | | | Da hilft nur noch austreten Eine andere Sprache verstehen die DBK-Funktionäre nicht. |  0
| | | | | Passero vor 26 Stunden | | | | Perversokratie! Gebet und Buße sind angesagt! |  3
| | | | | Wynfried vor 26 Stunden | |  | In Fulda wird es auf viele Jahre keine Priesterweihen mehr geben Das ist die Frucht einer Kirchenpolitik, die sich in den letzten 25 Jahren komplett in ihr Gegenteil verkehrt hat. Unter Erzbischof Dyba war die Ortkirche von Fulda noch einigermaßen gut aufgestellt, die Zahl der Seminaristen und Priesterweihen war stabil. Fest- und Wallwahrtstage wurden von Zehntausenden Gläubigen aufgesucht. Unter Dybas Nachnachfolger Gerber erlebt die Kirche in Fulda nun einen beispiellosen Niedergang. Das ist kein Wunder, wenn sich die Verantwortungsträger kaum noch von denen einer weltlichen Zeitgeistorganistation unterscheiden. Ich frage mich nur, wo hier der Aufschrei des noch verbliebenen Kirchenvolks bleibt. |  3
| | | | | SalvatoreMio vor 26 Stunden | | | | Die Endzeit Mit Christi Tod und Auferstehung hat die sogenannte Endzeit begonnen. Die bisherigen 2000 Jahre sind vor Gott nur ein Augenblick. Schaut man sich jedoch den augenblicklichen Glaubensabfall unter uns an, möchte man meinen, das Letzte Gericht sei nicht mehr fern! Auf jeden Fall gilt: nutzen wir die Zeit zur Heimkehr zu Gott! |  3
| | | | | SarahK vor 27 Stunden | | | | Hl Bonifatius hilf!!! Puh, ist es nicht das woran es krankt? Und da bin ich gedanklich wieder bei meinen armen Dorfpfarren (wobei ich nicht weiß ob sie lieber Stadtpfarrer wären) . Es gibt doch nur wenig Bischöfe und Bistumsleitungen, die bei sowas öffentlich aufschreien. Aber eigentlich müsste der Aufschrei von daher kommen, eigentlich müsste der Insta Account eines jeden Bistums zeigen was die katholische Lehre ist und warum sie frei und glücklich macht. Nein, es wird dann den Priestern vor Ort aufgebürgt und sie nehmen es auf oder denken sich WTF, unsere kann ich dahingehend nicht mehr einschätzen, aber ich weiß nicht ob ich noch ein „Liebe ist nicht Liebe“ Schild, hochhalten würde, wenn es nichts bringt und *vielmehr*wenn ich nicht von meinem Bischof nicht nur dahingehend gesegnet sondern auch unterstützt werde. Ich meine ich diskutiere mit meinen Freunden dahin gehend auch nicht mehr, weil es keinen Sinn ergibt, ich - witzigerweise-intolerant genannt werde, obwohl ja eigentlich die Nicht-Akzeptanz der Regeln meines Glaubens intolerant ist. |  3
| | | | | Azoris vor 29 Stunden | | | | Nichts Neues nicht in Fulda Von wegen 'raven' oder 'draggen'! Bonifatius würde dem queeren Volk einen wahrhaftigen Blick auf Gottes Schöpfungsordnung beibringen. Die plumpe Vereinnahmung des Apostels der Deutschen durch die Organisatoren des Spektakels zeigt eine erschreckende Bildungsferne und kulturgeschichtliche Ignoranz. Da hilft auch nicht, dass dieses von der Bundesregierung mit Steuermitteln gefördert wird. Mein Fuldaer Heimatbistum wird das sündige Treiben mit einem freundlichen Grußwort willkommen heißen, gespickt mit Worthülsen zur bedeutunsgsvollen 'Vielfalt'. Der selige Bischof Dyba, begraben im Dom, wird erneut seinen Kopf schütteln; der geschätzte Ruhestandspfarrer W. Abel wird erneut im Klartext dagegen anschreiben und dafür wiederum von den den Bistumsoffiziellen gedisst werden. Der glaubenstreue Katholik wird sich von dem schamlosen, sexistischen Getue abwenden und ebenso von der synodal bewegten, gremiengesteuerten Bistumsleitung. Heiliger Bonifatius, bringe all jene auf den rechten Weg zurück! |  4
| | | | | Freude an der Kirche vor 30 Stunden | | | | Hallo, Herr Bischof Gerber!!! Exzellenz!
Bitte „verurteilen“ sie diese Sünde und reden Sie Klartext im Blick auf Homosexualität. Als Bischof sind Sie berufen, die Wahrheit in Liebe zum Heil der Seelen zu verkünden. Laden Sie durch Ihr Schweigen bzw. Ihr Zustimmen bitte nicht große Schuld auf sich!!! |  4
| | | | | Hardenberg vor 33 Stunden | | | | Geschmacklos Das ist geschmacklos - aber ich würde das nicht mal ignorieren. |  3
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