Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  4. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  5. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  6. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  7. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  8. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  9. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  10. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  11. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  12. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  13. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  14. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  15. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf

Eine mächtige Fürsprecherin für Ehepaare: Die heilige Birgitta von Schweden

vor 11 Stunden in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Anfangs war der Ehemann der Heiligen nicht so tief im Glauben verwurzelt wie seine Frau. Doch durch ihr gelebtes Beispiel, ihre Feinheit und Sanftmut führte Birgitta ihren Mann immer näher zu Christus.


Rom / Stockholm (kath.net/gem/rn)

Oft erscheint es Eheleuten gar nicht so leicht, ein klassisches Heiligen-Vorbild für den eigenen Lebensstand zu finden. Schließlich ist die große Mehrheit der heiliggesprochenen Frauen und Männer den Wegen des Priestertums oder des ordensgebundenen Lebens gefolgt. Die heilige Birgitta von Schweden ragt jedoch als leuchtendes Beispiel einer Frau heraus, die ihre Berufung als Ehefrau und Mutter mit ganzem Herzen lebte und deren Leben zeigt: Auch der Ehestand führt zur Heiligkeit.

Ein fruchtbares Eheleben als „Hauskirche“

Im Jahr 2010 hob Papst Benedikt XVI. in einer Generalaudienz das eheliche Leben der heiligen Birgitta besonders hervor. Ihr Ehemann war Ulf Gudmarsson, der spätere Lagmann (Gouverneur) der schwedischen Provinz Närke. Ihre Ehe dauerte 28 Jahre lang, bis zu Ulfs Tod. Aus dieser Verbindung gingen acht Kinder hervor – darunter die zweite Tochter Karin (Katharina von Schweden), die heute ebenfalls als Heilige verehrt wird. Dies sei, so der Papst, ein eindrucksvolles Zeugnis für Birgittas große Hingabe an die Erziehung ihrer Kinder.


Anfangs war Ulf nicht so tief im Glauben verwurzelt wie seine Frau. Doch durch ihr gelebtes Beispiel, ihre Feinheit und Sanftmut führte Birgitta ihren Mann immer näher zu Christus.

Birgitta ließ sich geistlich von einem gelehrten Ordensmann leiten und tauchte tief in das Studium der Heiligen Schrift ein. Dadurch übte sie einen überaus positiven Einfluss auf ihre Familie aus, die durch ihre Gegenwart zu einer wahren „Hauskirche“ wurde. Gemeinsam mit ihrem Mann trat sie dem Dritten Orden des heiligen Franziskus bei. Das Ehepaar wandte sich großzügig den Armen zu und gründete sogar ein Hospital. An der Seite seiner Frau reifte Ulfs Charakter und sein christliches Leben vertiefte sich zusehends.

Dass Ulf offen für das Zeugnis seiner Frau war, ermöglichte den beiden eine tiefgreifende und fruchtbare Ehe. Papst Benedikt XVI. betonte damals, wie sehr der erste Lebensabschnitt der heiligen Birgitta das verdeutlicht, was man heute als eine „authentische eheliche Spiritualität“ bezeichnet:

„Gestimmt durch die Gnade des Sakraments der Ehe können christliche Eheleute gemeinsam einen Weg der Heiligkeit gehen. Oft ist es die Frau – wie im Leben der hl. Birgitta und Ulfs –, die mit ihrer religiösen Sensibilität, Feinfühligkeit und Sanftmut ihren Mann auf den Weg des Glaubens mitnimmt.“

Damit ist die heilige Birgitta eine kraftvolle Fürsprecherin für jede Ehefrau, die versucht, ihren Mann zu einer tieferen Glaubenspraxis zu führen – und für alle Eheleute, die mitten im Alltag treu zu Gott stehen wollen. Ihr Leben zeigt, dass eine tief gelebte, gemeinsame Spiritualität in der Ehe möglich ist, wenn beide Partner ihr Herz dafür öffnen.

Papst Benedikt XVI. schloss seine Betrachtung über Birgittas Eheleben mit einem Gebet, das auch heute nichts von seiner Aktualität verloren hat:

„Möge der Geist des Herrn auch heute die Heiligkeit in den christlichen Eheleuten wecken, um der Welt die Schönheit der Ehe zu zeigen, die im Einklang mit den Werten des Evangeliums gelebt wird: Liebe, Zärtlichkeit, gegenseitige Hilfe, Fruchtbarkeit bei der Zeugung und Erziehung von Kindern sowie Offenheit und Solidarität gegenüber der Welt und der Teilhabe am Leben der Kirche.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Paddel vor 3 Stunden 

Habe ein ganzes Buch voller heiliger Ehepaare:) Mein Mann und ich haben die Hl. Zelie und Luis Martin als unsere Ehepatrone erwählt:)

Viele Ehen zerbrechen, weil sie vor lauter Arbeit, Kinder und ja, auch Gebete (bei frommen Ehepaaren) das eheliche Einswerden im Laufe der Jahre vernachlässigen. Gerade "Fromme" flüchten sich dann in die sogenannte "Josefsehe".

Die Eheliche Pflicht der Geschlechtsgemeinschaft ist nicht ohne Grund eine Pflicht, wie die Sonntagspflicht. Es gibt Gründe, warum die Nichtwahrnehmung der Sonntagspflicht keine Sünde ist, so gibt es auch Gründe für die Nichterfüllung der Geschlechtsgemeinschaft. Diese Gründe müssen aber gut geprüft sein und sollten in der Regel auch nicht von langanhaltender Dauer sein. Es sei denn es gäbe dafür enorm gute Gründe. Die Geschlechtsgemeinschaft ist ein heiliger Vorgang, das wird oft nicht so empfunden,aber da dürfen wir dem Teufel nicht auf den "frommen" Leim gehen!!!! Daraus wird die Ehe fruchtbar und bleibt fruchtbar!!!


0
 
 Hope F. vor 9 Stunden 
 

Wünschenswert

ist eine solche Ehe für jeden / jede. Leider ist sie nicht jedem vergönnt. Deshalb muß man versuchen, an der Stelle die Aufgabe möglichst gut zu erfüllen, die Gottes Vorsehung entspricht.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  6. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  7. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  8. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  9. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  10. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  11. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  12. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  13. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  14. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  15. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz