Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  4. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  5. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  6. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  7. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  8. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  9. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  10. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  11. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  12. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  13. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  14. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  15. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf

Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel

vor 29 Stunden in Spirituelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der libanesische Einsiedler aus dem Kloster St. Maron in Annaya mahnte bereits im 19. Jahrhundert zur Wachsamkeit – und hinterließ zeitlose Ratschläge zum Schutz von Ehe und Familie.


Annaya (kath.net/gem/rn)

Das Kloster St. Maron im libanesischen Annaya ist bis heute ein Ort intensiven Gebets und zahlloser Wunder. Hier lebte und wirkte der heilige Scharbel Makhlouf (1828–1898), ein maronitischer Mönch und Einsiedler, dessen tiefes Gebetsleben ihm eine außergewöhnliche geistliche Weisheit schenkte. Doch unter den Gedanken und Schriften, die von dem heiligen Wundertäter überliefert sind, sticht eine prophetische Warnung besonders hervor: der unermüdliche Kampf des Widersachers gegen die Familie.

Wie der heilige Scharbel betonte, richtet der Teufel seine Kräfte von jeher gezielt auf die Zerstörung der Familie – aus einem einfachen Grund: Sie ist das direkte Ebenbild Gottes und das Fundament Seines Schöpfungsplans.

Der Angriff auf das Ebenbild Gottes

In seinen geistlichen Betrachtungen legte der Heilige die Dynamik dieses geistlichen Kampfes offen:


„Die Familie ist die Grundlage des Plans des Herrn. Alle Mächte des Bösen konzentrieren ihre ganze Bosheit darauf, die Familie zu zerstören; denn sie wissen, dass mit der Zerstörung der Familie das Fundament des Planes Gottes erschüttert wird.

Der Krieg des Bösen gegen den Herrn ist sein Krieg gegen die Familie, und der Krieg des Bösen gegen die Familie ist der Kern seines Krieges gegen den Herrn. Weil die Familie seit Anbeginn der Schöpfung das Ebenbild Gottes ist, konzentriert sich der Böse darauf, sie zu vernichten.“

Ein Blick auf die moderne Gesellschaft zeigt, wie aktuell diese Worte sind: Die Zersplitterung von Familien, Beziehungsabbrüche und die schleichende Entwertung der ehelichen Gemeinschaft sind in der heutigen Kultur allgegenwärtig.
Ratschläge für den Schutz der häuslichen Gemeinschaft

Der heilige Scharbel beließ es jedoch nicht bei der Diagnose, sondern gab den Gläubigen konkrete geistliche Werkzeuge an die Hand, um das eigene Zuhause vor den Nachstellungen des Bösen zu schützen:

„Schützt eure Familien und bewahrt sie vor den Nachstellungen des Bösen durch die Gegenwart Gottes in ihnen. Beschützt und erhaltet sie durch Gebet und Dialog, durch gegenseitiges Verständnis und Vergebung, durch Ehrlichkeit und Treue – und vor allem durch das Zuhören.

Hört einander mit den Ohren, den Augen, den Herzen, dem Mund und den Handflächen zu. Haltet das Tosen des Weltlärms von euren Wohnungen fern, denn er ist wie tobende Stürme und gewaltige Wellen: Wenn er einmal ins Haus eindringt, fegt er alles weg und zerstreut jeden. Bewahrt die Wärme der Familie, denn die Wärme der ganzen Welt kann sie nicht ersetzen.“

Den Lärm der Welt aussperren

Besonders bemerkenswert ist die Mahnung des Eremiten, den „Lärm der Welt“ aus den eigenen vier Wänden fernzuhalten. Obwohl der heilige Scharbel Ende des 19. Jahrhunderts starb, beschrieb er damit exakt die Herausforderung der Gegenwart. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Lärm der Welt über Medien und digitale Ablenkungen tief in das Privatleben eingedrungen. Die Stille, die für echtes Zuhören und das Gebet notwendig ist, muss heute oft erst mühsam zurückerobert werden.

Die zeitlose Botschaft des Einsiedlers von Annaya bleibt eine Ermutigung für alle christlichen Familien: Wo Stille eingehalten, das Gebet gepflegt, Vergebung gelebt und einander von Herzen zugehört wird, da bleibt das Heim ein sicherer Ort unter dem Schutz Gottes.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Paddel vor 2 Stunden 

Sakrament der Ehe

Seltsam, das Gebet, der Rosenkranz, Weihwasser!! usw. sind wichtig, keine Frage, aber die Gnadenwirkung des Ehesakraments findet keine Erwähnung?

Gerade daran zerbrechen so viele Ehen, weil sie vor lauter Arbeit, Kinder und ja, auch Gebete (bei frommen Ehepaaren) das eheliche Einswerden im Laufe der Jahre vernachlässigen. Gerade "fromme" flüchten sich dann in die sogenannte "Josefsehe".

Die Eheliche Pflicht der Geschlechtsgemeinschaft ist nicht ohne Grund eine Pflicht, wie die Sonntagspflicht. Es gibt Gründe, warum die Nichtwahrnehmung der Sonntagspflicht keine Sünde ist, so gibt es auch Gründe für die Nichterfüllung der Geschlechtsgemeinschaft. Diese Gründe müssen aber gut geprüft sein und sollten in der Regel auch nicht von langanhaltender Dauer sein. Es sei denn es gäbe dafür enorm gute Gründe. Die Geschlechtsgemeinschaft ist ein heiliger Vorgang, das wird oft nicht so empfunden,aber da dürfen wir dem Teufel nicht auf den "frommen" Leim gehen!!!!


0
 
 gebsy vor 27 Stunden 

Hören in der Stille

"Die Stille, die für echtes Zuhören und das Gebet notwendig ist, muss heute oft erst mühsam zurückerobert werden."

WIE GEHT DAS?

Gottes helfende Liebe wahrnehmen, um lieben zu können, ist der Weg, dem Wahrheit und Leben angehören ...


2
 
 Peter2021 vor 27 Stunden 
 

Hervorragend!

„Sichert eure Heime durch das tägliche Beten des Rosenkranzes in der Familie. Ein Heim, das von Maria beschützt wird, kann vom Teufel nicht zerstört werden.“ — Hl. Padre Pio

„Wenn wir den Rosenkranz in der Familie beten, bringen wir Jesus und Maria in unser Haus. Sie werden Teil unseres täglichen Lebens.“ — Hl. Mutter Teresa

„Der Rosenkranz ist das Gebet, das die Herzen der Eltern und Kinder im selben Rhythmus der Liebe schlagen lässt.“ — Hl. Johannes Paul II.

„Wenn ihr Frieden in euren Herzen, in euren Heimen und in eurem Vaterland haben wollt, kommt jeden Abend zusammen, um den Rosenkranz zu beten.“ — Papst Pius X.

„Es gibt kein sichereres Mittel, um den göttlichen Segen auf die Familie herabzurufen, als das tägliche Beten des Rosenkranzes.“ — Papst Pius XII.

kinderrosenkranz.com


4
 
 girsberg74 vor 28 Stunden 
 

Wie wahr !


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  6. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  7. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  8. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  9. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  10. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  11. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  12. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  13. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  14. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  15. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz