Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

Im Gebet mit anderen unterwegs sein und begeistern

11. Mai 2026 in Schweiz, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zeugnis des Glaubens: Fatima-Prozession in Basel.


Basel (kath.net/ pm)
Rund 360 Gläubige nahmen am Freitag, 8. Mai in Basel an einer Fatima-Lichterprozession teil. In der Abenddämmerung zogen sie betend, singend und mit Kerzen in den Händen dem Rhein entlang und setzten damit ein sichtbares Zeichen ihres Glaubens und ihrer Verbundenheit mit der Gottesmutter.
Die Fatima-Prozession führte auch in diesem Jahr über die Dreirosenbrücke und entlang des Rheinufers bis zum Spalentor. Familien, Jugendliche und Gläubige jeden Alters reihten sich in den Zug ein, der von Gebet, Gesang und den Klängen einer Blasmusik begleitet wurde. Besonders eindrücklich war die ruhige, konzentrierte Stimmung, die viele Teilnehmer während des ganzen Weges prägte.
Für mich war es etwas Besonderes, im Gebet mit so vielen anderen unterwegs zu sein und mich bewusst an die Gottesmutter zu wenden. Besonders bewegend war es, zu sehen, welche Wirkung sie auf die Menschen entlang des Weges hat – man konnte spüren, wie einige von der Gnade berührt wurden.“


Teilnehmer Matthias, 28, vor kurzem zum katholischen Glauben konvertiert:
An der Spitze des Zuges waren ein Kreuz, Ministranten sowie verschiedene Fahnen. Im Zentrum der Prozession stand die Statue Unserer Lieben Frau von Fatima, die von vier Männern in dunklen Anzügen durch die Stadt getragen wurde. Der Rosenkranz und bekannte Marienlieder begleiteten den Weg, während das gesungene „Ave Maria“ weit entlang des Rheinufers zu hören war.
„Es ist schön, als Familie gemeinsam unterwegs zu sein und unsere Anliegen der Gottesmutter anzuvertrauen und sie in der Öffentlichkeit zu ehren. Die Kinder spüren, dass der Glaube etwas Lebendiges ist.“ – Teilnehmerin Maria, dreifache Mutter
Die Feier wurde von Pater David Köchli geleitet. In seiner Ansprache erinnerte er daran, dass viele Menschen sich um die Dinge dieser Welt bemühen und dabei das Wesentliche aus dem Blick verlieren: die Gnade Gottes, die uns unverdient geschenkt wird. Gerade am Fest „Maria, Mittlerin aller Gnaden“ betonte er, dass Gott seine Gaben durch die Gottesmutter zu den Menschen gelangen lässt. Die Prozession wolle dazu beitragen, die Gottesmutter bekannter zu machen und die Menschen durch sie neu zu Gott zu führen. Zugleich ermutigte er die Teilnehmer, sich am Beispiel Mariens ein Leben in Hingabe, Demut und Vertrauen schenken zu lassen und ihrem Auftrag zu folgen: „Tut alles, was er euch sagen wird.“

Die Fatima-Prozession nimmt Bezug auf die Ereignisse des Jahres 1917 im portugiesischen Fatima, wo die Gottesmutter drei Hirtenkindern erschien. Ihre Einladung zum Rosenkranzgebet und zur Umkehr prägt bis heute die Frömmigkeit vieler Gläubiger weltweit.
Am Spalentor, wo Maria als Patronin der Stadt Basel verehrt wird, fand die Prozession ihren Abschluss. Dort erneuerten die Teilnehmer gemeinsam die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens – ein stiller, aber intensiver Moment, der von vielen als Höhepunkt des Abends erlebt wurde.
„Viele Menschen suchen ihr Glück in den Dingen dieser Welt. Doch hier wird spürbar, dass es etwas viel Wertvolleres gibt: die Liebe Gottes zu uns Menschen. Die Gottesmutter zeigt uns, wie wir darauf antworten können – mit Vertrauen, Hingabe und einem Leben im Glauben.“ – Teilnehmer Thomas aus Grenzach-Wyhlen.
Die öffentliche Fatima-Verehrung hat in Basel eine lange Geschichte: Bereits 1952 versammelten sich Tausende zu einer grossen Prozession. Seit einigen Jahren wird diese Tradition wieder von der Militia Immaculatae Basel aufgenommen und stösst auf wachsende Resonanz.

Bild: Prozession über den Rhein © Militiae Immaculatae

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  2. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  3. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  4. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  5. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  8. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  9. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  10. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  11. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  12. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  13. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  14. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  15. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz