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Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!

vor 5 Tagen in Aktuelles, 36 Lesermeinungen
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Der Papst antwortet Marx & Co. - Die Glaubenskongregation hat ein Schreiben aus dem Jahr 2024 veröffentlicht, in dem ein Vorschlag der Deutschen Bischofskonferenz für Segnungsrituale bei Paaren in „unregulären Situationen“ scharf kritisiert wird.


Rom (kath.net/gem/rn)
Die Glaubenskongregation hat heute ein Schreiben aus dem Jahr 2024 an Bischof Stephan Ackermann veröffentlicht, in dem ein Vorschlag der Deutschen Bischofskonferenz für Segnungsrituale bei Paaren in „unregulären Situationen“ scharf kritisiert wird. Laut dem Vatikan widerspricht das deutsche Handbuch den Vorgaben der Erklärung Fiducia supplicans. 

In dem von Kardinal Víctor Manuel Fernández unterzeichneten Brief werden mehrere Verstöße gegen die kirchliche Ordnung angeführt. So besitze die Kirche nicht die Vollmacht, liturgische Segnungen zu erteilen, die einer Verbindung, die eine Ehe oder außereheliche sexuelle Praxis voraussetzt, eine Form von moralischer Legitimität verleihen. Fiducia supplicans schließe laut dem Schreiben jede Art von Liturgie oder Segen aus, der den Eindruck einer sakramentalen Segnung erwecken oder Verwirrung stiften könnte. Obwohl das deutsche Handbuch von „Spontaneität und Freiheit“ spricht, bietet es feste Formulare und Vorschriften für Musik und Gesang an, was einer unzulässigen „Para-Liturgie“ gleichkomme.

Die Veröffentlichung dürfte eine klare Antwort von Papst Leo an den Großteil der Deutschen Bischofskonferenz sein, die klar gegen römische Richtlinien agieren. Leo XIV. kritisierte die deutschen Entwicklungen zuletzt im April 2026 während einer Pressekonferenz und warnte davor, dass solche formalisierten Segnungen eher Uneinigkeit als Einheit stiften würden. Anlass für die Veröffentlichung dürfte auch das bekannt geworden Schreiben von  Kardinal Reinhard Marx sein, in dem dieser in seinem Bistum die Segnung homosexueller Paare sowie geschiedener Wiederverheirateter offiziell erlauben wollte. 



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Lesermeinungen

 Versusdeum vor 17 Stunden 
 

@HerrHilfDeinerKirche

Tja, wenn man am Pfingstsonntag als Pfarrer kein Hochamt oder womöglich gar keine Hl. Messe feiert, hat man zentrale Punkte des Glaubens und Auftrags Jesu nicht verstanden. Warum dann nicht gleich an Weihnachten oder Ostern nur eine Ersatzhandlung - oder noch besser am Gründonnerstag, als Christus sagte, "Tut dies zu meinem Gedächtnis" (nicht, "tut irgendwas")?


0
 
 Armandus vor 3 Tagen 
 

@ Wilolf,

falsch gedacht.
Nicht nur Maria war ohne Sünde. Ihr Sohn auch.


1
 
 Wilolf vor 3 Tagen 
 

@Stefan Fleischer „Sünder oder Heilige oder irgendwo dazwischen“:

Gibt es denn Heilige, die keine Sünder sind? Sind wir nicht alle „irgendwo dazwischen“? Ich dachte immer, die Muttergottes wäre der einzige Mensch ohne Sünde.


1
 
 HerrHilfDeinerKirche vor 3 Tagen 
 

@ SalvatoreMio - Sie haben ja Recht aber

wie sagt man -wo kein Kläger da kein Richter-. Das Thema kam durchaus beim Seniorenfrühstück auf, aber bis auf ein oder zwei älterer Herren war der Mehrheit es egal ob Pfingstsonntag oder Pfingstmontag. Das Konzept/ die Idee entstammt allerdings nicht unserer Gemeinde! Wir sind lediglich Nachahmer. Ein Gemeindemitglied hat das während einer Kur in der Eifel an Pfingstsonntag erlebt. 2025 war dann hier Premiere. Zum Thema Nachahmer; in einer benachbarten Gemeinde ist Pfingsten seit Jahrhunderten das große Schützenfest und am Sonntag gibt es traditionell den großen ökumenischen Gottesdienst im Festzelt, der immer extrem gut besucht ist. Man hat bislang nichts von Ablehnung durch die Bevölkerung oder den Pfarrer gehört.


0
 
 SalvatoreMio vor 3 Tagen 
 

Ungehorsam vor Gott bringt keinen Segen!

@HerrHilfDeinerKirche:Das Sonntagsgebot hat höchste Priorität erhalten durch Jesu Auftrag im Abendmahlssaal und durch seine Auferstehung: "Tut dies zu meinem Gedächtnis!" Kein Papst, kein Pfarrer oder Pfarrgemeinderat hat das Recht, davon abzuweichen, solange ein Priester da ist. Zudem ist Pfingsten der Geburtstag der Kirche!- Manche Gemeinden haben vergessen, dass sie keine Demokratie sind, wo die Mehrheit entscheidet. Christus ist der Herr! Weshalb also sollte man fragen: "Wenn, wenn, wenn aber..." Bei Euch meint man offenbar, man könne vor Ort per Abstimmung entscheiden. Damit versündigt vor allem der Pfarrer sich, denn er steht in der Nachfolge der Apostel; er verführt indirekt im Voraus andere Gemeinden, solche Aktionen ins Auge zu fassen. Und so wird Kirche, das große Geschenk Christi, der Erosion preisgegeben - heute so, morgen so!


2
 
 HerrHilfDeinerKirche vor 3 Tagen 
 

@ „SalvatoreMio - hs es ist Pfingstsonntag

Es wurde lt. Pfarrblättchen in den jeweiligen Pfarrgemeinderäten so beraten und den katholischen Pfarrer vorgeschlagen und er hst zugestimmt. 2025 war Premiere an Pfingstmontag und das kam terminlich nicht gut an und es gab enorm Kritik von beiden Seiten.
Brief Übersetzung:
-gute Idee … aber dem Pfarrer oder Bischof schicken ..,
Ich bin mir sehr sicher, dass alle Priester und Bischöfe vernetzt sind und den Inhalt kennen! Und was machen Sie wenn der Bischof nicht Stop sagt? Ihn beim Papst anzeigen und hoffen, dass der Papst sowohl Bischof als auch Priester entlässt? Bei aller Zustimmung zu Ihrer Einstellung: Ich glaube nicht dass da Konsequenzen drohen. Es fehlen allerorten Priester und durch Entlassung oder in ein abgeschiedenes Kloster schicken und eine weitere Gemeinde ohne Priester verursachen?


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 Pilgrim Pilger vor 3 Tagen 
 

Wir leben in einer Zeit der Bedrängnis von allen Seiten

Im Prinzip lässt sich die Thematik auf eine Frage reduzieren.

Die DBK und die Synodal Konferenz glauben "Wir sind Kirche" dass heißt sie definieren was Katholisch ist.

Oder sind "wir in der Kirche" dann definiert der Papst und das Lehramt der katholischen Kirche in Rom was katholisch ist.

Für seine Heiligkeit dem Heiligen Vater Papst Leo XIV. sicherlich keine Leichte Aufgabe.

Immerhin kommen wir aus einer Zeit des römischen Laissez-faire in der sich die Diktatur des Relativismus in der deutschen Kirche manifestiert hat.

Zudem sind die meisten Bischöfe der DBK keine sehr mutigen Männer, sie gehen gerne mit dem Geist der Welt im Gleichschritt und der Geist der Welt fordert eben diese Segnungen von der Kirche ein.


3
 
 SalvatoreMio vor 3 Tagen 
 

Pfingsten und ökumenischer Freiluftgottesdienst

@HerrHilfDeinerKirche: Hoffentlich findet dieser Gottesdienst nicht am Pfingstsonntag statt, denn damit würden wahrscheinlich manche Katholiken auch ihre Sonntagspflicht verletzen, sofern sie diese überhaupt noch kennen. - Ich habe im Sinn, den Brief von Kardinal Fernandez, den er jetzt an Kardinal Marx sandte, um ihn zu ermahnen, komplett ins Deutsche zu übersetzen. Und falls in meiner Umgebung auch wieder solche Segnungen geplant sind, will ich diesen Text an den verantwortlichen Priester und wahrscheinlich auch an unseren Bischof schicken.
:


1
 
 SalvatoreMio vor 3 Tagen 
 

Fiducia supplicans und die Segnungen

@Stefan Fleischer: Danke, ich sehe das ebenso wie Sie, wollte aber noch zurückkommen auf "fiducia supplicans", was von gewissen Leute völlig verdreht ausgeschlachtet wird.


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 HerrHilfDeinerKirche vor 3 Tagen 
 

@SalvatoreMio Segnungen wie Fliegenpilze

Ja, man wird aller Orten damit konfrontiert. Heute lese ich in der Lokalpresse dass unsere örtliche evangelisch-lutherische Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit der katholischen Gemeinde zu Pfingsten wieder einem ökumenischen Freiluft Gottesdienst anbietet. Als Fußbote steht sinngemäß „… im Anschluss steht Frau Pastorin X für Paarsegnungen bereit ..“ Kommentar unseres frisch „verheiratem” Lokalreporters “Dann bekommen jetzt endlich auch diejenigen einen kirchlichen Segen, die von der örtlichen katholischen Gemeinde nicht als Paar gesegnet werden“…. Leserbriefe fanden überwiegend positive Reaktionen.


1
 
 Stefan Fleischer vor 3 Tagen 

@ SalvatoreMio

@ Salvatore Mio
In den Beispielen, die Sie aufführen, werden keine Paare gesegnet, sondern einfach alle anwesenden Personen, ob Sünder oder Heilige oder irgendwo dazwischen. Solches war meines Wissens schon immer erlaubt und blieb es auch mit Fiducia supplicans. Logischerweise verboten ist weiterhin die Segnung einer sündhaften Beziehung, wie auch jede andere Segnung von sündhaften Zuständen oder Handlungen. Präzisiert wird nun dabei, dass darunter auch alles fallen kann, was als Segnung einer Sünde oder gar als deren Rechtfertigung verstanden werden kann, selbst wenn es nicht so gemeint ist. Das würde unter jene Ärgernisse fallen, welche der Herr aufs Schärfste verurteilt. Als übertriebenes Beispiel könnte man die Segnung, (oder auch eine indirekte Gutheissung) einer Beziehung zwischen Pädophilen und seinem Opfer anführen.


1
 
 Wilolf vor 4 Tagen 
 

@Versusdeum: Noch ist die Unfehlbarkeit nicht betroffen, aber wo fängt das an und wo hört das auf?

Erst wird der Ehebruch gesegnet und dann kommt ein Dogma, das alle 10 Gebote abschafft?
Wir sollten auch nicht vergessen: Bevor die Pforten der Hölle die Kirche überwältigen, kommt das Jüngste Gericht. Muss das denn dermaßen beschleunigt werden?


2
 
 goll vor 4 Tagen 
 

Leider fehlt der zweite Teil

Das Problem dürfte der zweite Teil der Bildüberschrift sein, nämlich: causa finita.


0
 
 SalvatoreMio vor 4 Tagen 
 

"Homosegnungen, die der Vatikan erlaubt hat" . Was hat er denn erlaubt?

@Armandus: Im Grunde hat er sie nicht erlaubt. Fiducia supplicans ist sehr umfangreich und äußert sich eingehend über "Segnungen" an sich, was auch wichtig ist! Wir haben heute viele Geschiedene unter uns, die - manchmal wieder verehelicht oder auch nicht - wie Ehepaare zusammenleben; oder da sind 2 Männer, die sich "ehe-artig" lieben. Nun ein Beispiel: Irgendwo ist eine Wallfahrt mit Schluss-Segen: all solche Personen sind auch dabei. Alle empfangen einen Segen, und das ist gut so. Oder da ist eine Familienfeier zum Silbernen Ehejubiläum. Da sind Personen zugegen, die auch in "ungeordneten Gemeinschaften" leben. Wenn der Priester die Feiernden segnet, so natürlich alle Anwesenden. - Aber seit einigen Jahren tauchen wie "Fliegenpilze" diese "speziellen Segnungen" auf, die eigens für "Homo-Pärchen" angeboten werden, und neuerdings hat sich das Ganze erweitert, z. B. auch für Geschiedene, die mit neuem Partner erscheinen usw.. Und damit, so meine ich, begann das eigentliche Problem.


5
 
 Versusdeum vor 4 Tagen 
 

@Wilolf

Mit der Unfehlbarkeit des Papstes hat FS nichts zu tun. Aber in der Tat ist eine Notbremsung insbesondere der DBK dringendst vonnöten!


2
 
 golden vor 4 Tagen 
 

Wenn wir in den himmel möchten,

dürfen wir unsere Sünden nicht mitnehmen wollen.
Wir dürfen Menschen nicht zur Sünde ermutigen.


4
 
 Armandus vor 4 Tagen 
 

Wieso beschwert sich der Vatikan über Homosegnungen, die er zuvor mit "Fiducia supplicans" erlaubt hat?

Die deutschen Bischöfe folgen nur dem, was erlaubt wurde.


0
 
 Versusdeum vor 4 Tagen 
 

@Cejazar

... oder im Weiterwursteln, wie seit über 50 Jahren. Bis rein gar nichts spezifisch katholisches mehr übrig ist. Dabei kann das Kartenhaus "Kirche in D" schon jetzt jederzeit zusammen- oder wegbrechen. Hat man vielleicht schon zu lange weggesehen?


2
 
 Wilolf vor 4 Tagen 
 

@veritasvincit: Schatten?

Wenn die „Möglichkeit der Segnung von Paaren in irregulären Situationen und von gleichgeschlechtlichen Paaren“ vom Papst nicht zurückgezogen wird, sehe ich ganz dunkle Schatten auf dem Amt und der Unfehlbarkeit des Papstes.
Inzwischen könnte ich mir sogar vorstellen, dass auch Kardinal Fernández das Papier lieber heute als morgen zurückziehen würde. Eine „Angelegenheit von 10 oder 15 Sekunden“ kann ja jedem nur oberpeinlich sein, sonst müsste sie doch nicht so klammheimlich ablaufen.
Ich jedenfalls habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Oremus pro pontifice:

www.pro-missa-tridentina.org/gebet.htm


3
 
 Veritasvincit vor 4 Tagen 
 

@Wilolf

"Das Paar kann nicht gesegnet werden, wenn es eine Sünde ist"

Leider hätschelt Leo XIV. noch "Fiducia supplicans", statt es endlich abzulehnen. Auf das Papstamt darf offenbar kein Schatten fallen.


2
 
 antony vor 4 Tagen 

Ich wage mal eine Vermutung, wie viele Bischöfe darauf reagieren werden.

"Die Glaubenskongregation und wir wollen ja im Grunde das gleiche".
"Die Segnungen, die wir planen, sind nicht das, was die Glaubenskongregation untersagt hat."
"Wir müssen unser Anliegen noch besser kommunizieren."


2
 
 HerrHilfDeinerKirche vor 4 Tagen 
 

@ Zeitzeuge

Ich hoffe aber doch sehr, dass unter Papst Leo diesbezüglich mit dem Deutschen Schlendrian ein für alle Mal Schluss gemacht wird! Papst Leo hat ja bereits deutliche Aussagen zu den abstrusen Segnungsideen der Deutsch-Synodalen getätigt. Ja, in der Tat hat sich so einiges eingefressen was nicht in Ordnung ist. Sicherlich wird der Papst nicht alle Fehl-Routen auf einmal zurück in die Spur bringen können, aber wie sagt man doch: Steter Tropfen höhlt den Stein.


5
 
 SalvatoreMio vor 4 Tagen 
 

Der Originalbrief vom Dikasterium: Man staune und freue sich, aber ...

@Martinus Theophilus: Bischof Ackermann erhielt das Schreiben im November 2024! Und was machte man daraus Deutschland's Kirche? skandalös! Ihnen herzlichen Dank für den Link. Er enthält volle Klarheit bezüglich der "Segnerei". Einen Absatz aus der Mitte des Briefes erlaube ich mir, hier wiederzugeben:"Laut Fiducia supplicans, ist mit solchen Segnungen keinerlei Legimitation beabsichtigt, sondern nur, das eigene Leben Gott zu öffnen, gar nichts aber zu sanktionieren (für gesegnet zu erklären), sondern lediglich Gottes Hilfe zu erbitten für eine bessere Lebensführung und auch den Heiligen Geist anzurufen, damit die Werte des Evangeliums in tieferem Glauben erfasst werden können".


5
 
 maran atha vor 4 Tagen 
 

Nur scharfe Kritik genügt in diesem Fall nicht. Hartes Durchgreifen ist angesagt! Es sieht im Augenblick so aus als ob die deutschen Bischöfe wie Marx & Co. das Sagen haben und nicht der Papst in der katholischen Kirche. Es handelt sich hierbei schließlich nicht nur um Ungehorsam, sondern um eine Verfälschung der katholischen Lehre/Moral. Ein Priester, der wirklich katholisch ist, würde so etwas niemals machen, denn er verspielt damit sein Seelenheil und das der anderen.
Johannes der Täufer, der den Bischöfen als Vorbild dienen müsste, hätte seinen Kopf nicht verloren, wenn er das Paar, das in einer irregulären Beziehung lebte, nicht kritisiert, sondern einfach gesegnet hätte.


6
 
 Jothekieker vor 4 Tagen 
 

@ThomasR

Das Wort "Ein" war nicht als Zahl gemeint.


0
 
 Zeitzeuge vor 4 Tagen 
 

"ROM" wird weder "FS" pflichtgemäß stornieren, geschweige denn

Marx & Co. pflichtgemäß sanktionieren..... .

Das begann, als die "Königsteiner Erklärung" der
DBK (1968, mit vorkonziliarer Besetzung!) von "ROM" nicht pflichtgemäß verboten wurde, wie auch die Erklärungen anderer Bischofskonferenzen nicht!

So wurde die Nichtbefolgung von "Humanae vitae"
quasi fast "Allgemeingut" nicht nur bei deutschen
Katholiken...... .


2
 
 naiverkatholik vor 4 Tagen 
 

Nicht halten, dann aber lügen und noch abstempeln

Das eine ist, dass man sich nicht an eine römische Weisung hält. Das andere Schlimmere ist, das immer gesagt wird, man habe in engster Absprache mit Rom gestanden. Die Römer hätten es so genehmigt. Das hat man früher mal Lüge genannt. Und das dritte ist, dass man alle, die in römischer Linie gegen ein solches Segnungshandbuch sind, als rechtskatholische Kampagnenleute in sozialen Netzwerken abstempelt. Sehr fies, bes. Punkt 2+3!


6
 
 ThomasR vor 5 Tagen 
 

@Jothekieker

nur 1 Priester ? Ich habe mit 3-4 gerechnet

München hat enorme liturgische Probleme vor Allem in den Zelebrationen der neuen Messe (falsche völkische Ausrichtung der Priesterausbildung?)

Nr.93 von redemptionis sacramentum ist in München ein Tabu- ich gehe davon aus, dass in den letzten 20 Jahren hat man sich daran z.B. in der Frauenkirche nicht einmal gehalten

Die Anzahl der gelesenen Hlg. Messen wurde in der Innenstadt von München über die letzten Jahren vermutlich mehr als halbiert. Die Piusbruderschaft hat in der gleichen Zeit die Anzahl der Heiligen Messen in München am Sonntag mehr als verdoppelt


1
 
 Martinus Theophilus vor 5 Tagen 
 

Bisher nur im italienischen Original verfügbar.

Das Schreiben an Bischof Ackermann ist bisher nur in italienischer Sprache verfügbar, und zwar unter diesem Link:
https://www.doctrinafidei.va/content/dam/dottrinadellafede/documenti/2024-11-18-Lettera-Prefetto-a-SER-Mons-Ackermann.pdf

Vielleicht kann das Team von kath.net eine Übersetzung erstellen und veröffentlichen - Vergelt´s Gott.


3
 
 Cejazar vor 5 Tagen 
 

Rom zieht die Daumenschrauben an.

Die liturgischen Handreichungen scheinen offenbar doch nicht -wie von den deutschen Bischöfen suggeriert- in Übereinstimmung mit Rom veröffentlicht worden zu sein.

Offenbar hat man sich in Rom für eine härtere Gangart in punkto deutsche Teilkirche entschieden. Man will offenbar ein Einlenken bzw. eine Entscheidung der deutschen Bischöfe herbeiführen. Ich bin mal gespannt, wo der Konflikt endet - ob im Schisma oder im Einlenken.


5
 
 Wilolf vor 5 Tagen 
 

Hat sich wirklich irgendwer im Vatikan gewundert?

Wenn fett in einer Überschrift etwas von Segnungen steht, wer liest da noch weiter? Da könnte dann jesuitisch verklausuliert noch drunter stehen, dass die verboten wären – das würde auch nichts mehr nützen. Zitat FS:
„III. Segnungen von Paaren in irregulären Situationen und gleichgeschlechtlichen Paaren
31. In dem hier umrissenen Horizont liegt die Möglichkeit der Segnung von Paaren in irregulären Situationen und von gleichgeschlechtlichen Paaren, …“
und hier liest keiner mehr weiter.
So eine Möglichkeit kann es aber nicht geben: „Irregulär“ ist ein Euphemismus für sündhaft. Wenn das Paarsein als solches sündhaft ist, kann das PAAR nicht gesegnet werden. Jeder einzelne SÜNDER IMMER: Messsegen, Wettersegen, Blasiussegen, eucharistischer Segen, Primizsegen… Aber NICHT das Paar, wenn es eine SÜNDE ist.


4
 
 matthieu vor 5 Tagen 
 

Wer lesen kann,

ist im Vorteil. Das konnte ja jeder selbst sehen, dass die Handreichung mit Segnungsritualen klar im Widerspruch steht zu den genehmigten Segnungen (die ich auch nicht für richtig halte) - "wir machen ganz spontan ein vorher festgelegtes Ritual". Man muss den Verfassern (böse) Absicht unterstellen, da sie ja nicht so dumm sind, nicht zu wissen, was sie tun.


3
 
 HerrHilfDeinerKirche vor 5 Tagen 
 

Segen oder nicht

Hier im Umkreis wird kein Priester Probleme bekommen, wenn er es ablehnt ein gleichgeschlechtliches Paar zu segnen. Es gab Segnungen wo Paare aus anderen Gemeinden zusammen kamen weil der eigene Gemeindepfarrer das nicht macht. Hier ist ganz offiziell bekannt, welche Priester es machen oder nicht. Unser Pfarrer lehnt ab aber es gibt einen Pfarrer der das in seiner Kirche durchaus durchzieht. Ich bezweifle dass die Deutschen Bischöfe jetzt alles über Bord werfen…..


2
 
 Richelius vor 5 Tagen 
 

Ich bin schon gespannt, mit welchen perfiden Winkelzügen der deutsche Episkopat dieses Schreiben zu seinen Gunsten uminterpretieren wird.


4
 
 Versusdeum vor 5 Tagen 
 

Notwendige Klarstellung. Danke dafür! Und jetzt?

Was passiert, wenn Marx (wie angekündigt) oder auch andere Bischöfe diese Segenssimulationen ganz offiziell einführen? Was, wenn fast alle Bistümer auf deutschem Boden weihebesimulierte "Frauenpriesterinnen" einführen (deren Einführung sie ja selbst im SyndWeg ultimativ mitgefordert haben!), die dann wiederum reihenweise Hl. Messen simulieren? Bereitet man sich da auch schon auf einen "1. Juli", also die Exkommunikation, vor? Oder werden diese Mietlinge oder gar Wölfe weitermachen dürfen, zumal sie vermutlich nur "übersehen haben" werden, was sie vorher selbst ultimativ gefordert haben?


3
 
 Jothekieker vor 5 Tagen 
 

Marx handelt unverantwortlich

Ein Priester des Erzbistums München hat nun ein Problem, wenn sich ein Schwulenpaar bei ihm meldet und offiziell gesegnet werden will. Entweder handelt er gegen die Anweisung aus Rom oder gegen die Anweisung seines Bischofs.
Es wird Zeit, daß Kardinal Marx hier für Klarheit sorgt, notfalls durch seinen Rücktritt.


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