
Festnahme nach Angriff auf Nonne in Jerusalemvor 29 Stunden in Chronik, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
In Jerusalem wurde ein 36-jähriger Mann festgenommen, nachdem er im Bereich des Davidsgrabes eine Nonne angegriffen hatte. Die israelische Polizei konnte den Verdächtigen ausfindig machen und wirft ihm Körperverletzung aus rassistischen Motiven vor.
Jerusalem (kath.net/rn)
In Jerusalem wurde ein 36-jähriger Mann festgenommen, nachdem er im Bereich des Davidsgrabes eine Nonne angegriffen hatte. Die israelische Polizei konnte den Verdächtigen ausfindig machen und wirft ihm Körperverletzung aus rassistischen Motiven vor. Ein israelischer Soldat, der kurz darauf vor Ort war, griff ein und verhinderte weitere Tritte gegen die Nonne. 
Der Theologe Johannes Hartl kommentierte den Vorfall und ordnete ihn in einen größeren Kontext ein. Hartl, ein ausgewiesener Israel-Kenner, bestätigt, dass es in Israel immer wieder zu Übergriffen durch radikale jüdische Gruppen gegen Christen kommt. Er hebt positiv hervor, dass andere jüdische Passanten eingriffen, um die Nonne vor dem Angreifer zu verteidigen. Hartl betont auch, dass solche Taten in Israel konsequent als Straftaten verfolgt werden, in islamischen Ländern hingegen bleiben weitaus extremere Taten gegen religiöse Minderheiten oft ungeahndet.
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Lesermeinungen| | Alanus vor 14 Stunden | | | | Danke an den IDF-Soldaten ... der eingegriffen hat |  2
| | | | | Fink vor 24 Stunden | | | | "...aus rassistischen Motiven" - oder doch aus religiösen Motiven ? Doch das mag man nicht aussprechen.
Dass man die eigene Religion/ Konfession für die einzig wahre hält, dass ist normal. Aber Menschen anderer Religion/ Konfession zu belästigen, zu schikanieren oder gar körperlich anzugreifen, das dürfen wir nicht dulden.
Dass gläubige (fanatische) Juden auch Täter sein können, damit tun wir uns schwer (bei der deutschen Geschichte...). Und so ordnen wir es lieber als "rassistisch" ein. |  0
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