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US-Influencerpaar Ridgway lässt Kind nach Downsyndrom-Diagnose abtreiben, erntet Unverständnis

vor 6 Tagen in Prolife, 1 Lesermeinung
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Polnisches offizielles kirchliches Portal „Opoka“: „Sie beendeten das Leben des Kindes, das sie wochenlang öffentlich gefeiert und voller Vorfreude erwartet hatten. Der Grund? Das Down-Syndrom.“


Washington DC (kath.net) „Der bekannte amerikanische YouTuber Jesse Ridgway gab seinen Fans in den sozialen Medien bekannt, dass er und seine Frau Ashley sich für eine Abtreibung entschieden hätten. Sie beendeten das Leben des Kindes, das sie wochenlang öffentlich gefeiert und voller Vorfreude erwartet hatten. Der Grund? Das Down-Syndrom.“ Das berichtet das lehramtstreue und von Kirchengeldern finanzierte Portal der katholischen Kirche in Polen, „OPOKA“, siehe Link zum Artikel.


Der Beitrag in „Opoka“ wertet folgendermaßen: „Der Beitrag über den Tod des Sohnes von Jesse und Ashley löste eine massive Welle der Empörung aus – statt des Verständnisses und Mitgefühls, auf das die Influencer gehofft hatten. Die Ridgways stellen sich nun als Opfer dar, doch die Fakten sind eindeutig: Diese beiden bekannten und wohlhabenden Menschen entschieden sich aus reiner Bequemlichkeit dazu, ihr Kind zu töten – weil es nicht in ihre Vorstellung einer idealen Familie passte. Zudem machten sie diese Tötung zu einem öffentlichen Spektakel.

Der Sohn von Jesse und Ashley Ridgway hatte höchstwahrscheinlich das Down-Syndrom. Und das war auch schon alles. Er war nicht unheilbar krank, und seine Existenz stellte keine Gefahr für seine Mutter dar. Auf Facebook zählte der YouTuber die gesundheitlichen Probleme auf, mit denen das Kind aufgrund der festgestellten genetischen Besonderheit hätte kämpfen können, um sein Handeln zu rechtfertigen. Doch diese gesundheitlichen Einschränkungen hätten für die berühmten Influencer sicherlich keine finanzielle Belastung dargestellt. Ihr Sohn wurde schlichtweg aus Bequemlichkeit getötet. Und wahrscheinlich auch, um das Image seiner Eltern nicht zu ‚beschädigen‘ ... Besonders schockierend ist dies, weil – wie die Mutter des Influencers berichtete – ihr selbst während der Schwangerschaft mitgeteilt worden war, dass der kleine Jesse das Down-Syndrom habe. Dennoch erhielt der YouTuber die Chance auf ein Leben. Seinem eigenen Kind jedoch verwehrte er genau diese Chance!“

Der gewollte Tod des ungeborenen Kindes findet wenig Hall in den kirchensteuerfinanzierten Medien der katholischen Kirche in Deutschlands, dabei berichten sogar Medien wie „Spiegel“ und „Welt“.

 


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio vor 5 Tagen 
 

Down-Syndrom

Abgesehen davon, dass jeder mit Down-Syndrom genauso das Recht auf Leben hat wie jeder andere: der Grad der Behinderung kann enorm unterschiedlich sein! Ein Ehepaar bei uns, hatte schon 2 Söhne. Eine ganze Weile später folgte noch ein Mädchen mit Down-Syndrom. Die Eltern gaben sich große Mühe, das Kind lebenstüchtig zu machen, und der Grad der Behinderung war nicht ganz extrem. Ich war zufällig dabei, wie die Kleine in der Sonderschule zu einem Aufnahmetest war: erstaunlich, wie das Kind der Situation gewachsen war!


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