Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  10. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

„Demografen warnen: Das neue Untergangszenario ist die schrumpfende Weltbevölkerung“

vor 5 Tagen in Schweiz, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schweizer öffentlich-rechtlicher Sender SRF: „In der Schweiz werden immer weniger Kinder geboren. Jetzt werden auf politischer Ebene bessere Rahmenbedingungen für Familien gefordert.“


Basel (kath.net) Mit gleich zwei Artikeln macht Radio SRF auf seiner Website aktuell auf das Thema „Geburtenrückgang“ aufmerksam. „Nach Vorhersagen der UNO wird nach 2080 die Spitze des Wachstums erreicht mit gut 10 Milliarden Menschen. Ab dann gehe es nur noch bergab“, schreibt Sandra Roth in ihrem Beitrag „Demograf Paul Morland – Geburtenrückgang – gibt es bald zu wenige Menschen?“.

Roth zitiert den einflussreichen britischen Demografen Paul Morland, dieser sehe in diesem Bevölkerungsrückgang eine größere Gefahr als die Klimakrise und spreche sogar von einem „drohenden Armageddon“. Morland vertritt: „Das Problem ist, dass immer mehr Länder unter die Marke von 2 fallen. Früher galt, dass reichere Länder tiefe Geburtenraten haben und ärmere Länder hohe. Aber unterdessen gibt es auch ärmere Länder wie z.B. Chile, Jamaika oder Thailand, die eine so tiefe Geburtenrate haben, dass ihre Einwohnerzahl bald massiv sinken wird.“


Auf die Frage, ob angesichts der Klimakrise weniger Menschen doch gut für die Welt wären, antwortet Morland mit Nein und erläutert im SRF: „Lange bevor es zu einem Bevölkerungsrückgang kommt, kommt es zu einer Alterung der Bevölkerung.“ Dies bringe bekannte Nachteile mit sich, fasst Roth für den SRF zusammen, nämlich zu wenig Erwerbstätige, die für zu viele Menschen im Rentenalter aufkommen müssen, ebenso der Fachkräftemangel. Denn «nicht die älteren, sondern die jungen, gut ausgebildeten Menschen werden unsere Probleme lösen – nicht nur den Klimawandel“.

Roth fasst abschließend zusammen: „Für den Demografen ist folglich klar: Um die tickende Bombe der schrumpfenden Weltbevölkerung zu entschärfen, führt kein Weg daran vorbei, wieder mehr Kinder zu haben.“

Auch eine Expertendiskussion wird sich im SRF (ausgestrahlt sowohl im Radio wie auch im TV) mit der Frage beschäftigen: „Braucht es Massnahmen gegen die Babyflaute?“ Der Vorabartikel dazu schildert: „Obwohl die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung einen Kinderwunsch hat, ist die Geburtenrate auf einem historischen Tiefstand: Frauen bekommen im Schnitt nur noch 1,29 Kinder – deutlich weniger als die 2,1, die es – ohne Zuwanderung – für eine stabile Bevölkerung bräuchte.“ Nach der Auflistung einiger möglicher Gründe für diese Entwicklung skizziert der SRF-Artikel einige Pro- und Kontraargumente zu der Frage, ob der Staat auf diese Entwicklung reagieren müsse. Der SRF notiert dabei eigens: „Für Massnahmen spricht, dass die Folgen einer tiefen Geburtenrate langfristig spürbar sind: Die Bevölkerung altert, und das Renten- und Sozialsystem gerät unter Druck. Die Strategie, dieses Defizit durch Zuwanderung auszugleichen, führt zu gesellschaftlichen und politischen Spannungen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lakota vor 6 Stunden 
 

Tja unsere Experten -

vor Jahren war es das Horrorszenario Überbevölkerung, und jetzt sind wir beim Gegenteil - wir sterben aus.

"Wer nur den lieben Gott lässt walten..."


0
 
 Versusdeum vor 4 Tagen 
 

Was die Geburtenrate von Afrika betrifft,

so wäre das von Merkel damals mehrfach angedrohte "Selbstopfer"* des ihr vom Wähler anvertrauten Landes zahlenmäßig völlig sinnfrei gewesen, da in Afrika alle 1 oder 2 Wochen eine Million Menschen mehr geboren werden, als sterben.
* Sie hatte unter frenetischem Jubel lautstarker linker Parteien und Pressuregroups betont, mit ihr werde es keine Obergrenze beim Asylrecht geben,übersetzt also weder bei 2, noch bei 20, ja nicht einmal bei 200 Millionen Zuwanderern. "Deutschland durch Zuwanderung überwinden" eben, wie es einer der "Schlepper und Schleuser" im Mittelmeer offenherzig ausgeplaudert hatte.


0
 
 Fink vor 4 Tagen 
 

Die Geburtenzahlen auf der Welt sind gegensätzlich

Der Westen und Ostasien hat zu wenig Geburten. Afrika und Vorderasien hat zuviele Geburten (die Zahl der Menschen verdoppelt sich alle 30 Jahre...das sollte man nicht schönreden). Man muss die Probleme jeweils getrennt betrachten. Es hat keinen Sinn, da einen weltweiten Mittelwert zu bilden.
Im unten stehenden Link kann man- mit dem Cursor jeweils auf der Weltkarte daraufzeigen!- die Wachstums- bzw. Schrumpfungsrate für jedes Land der Welt sehen.

www.dsw.org/laenderdatenbank-2024/


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  5. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  8. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  9. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  10. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  11. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  12. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  13. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  14. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz