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Plakate der TFP stellen Juni als Herz-Jesu Monat heraus

7. Juli 2026 in Österreich, 1 Lesermeinung
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Probleme mit den Plakaten hat die linke österreichische Zeitung Standard.


Wien (kath.net/jg)
Die österreichische Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP) hat im Juni dieses Jahres mit Plakaten auf öffentlichen Plätzen neuerlich an den Herz-Jesu Monat erinnert. 

Die TFP hat nach eigenen Angaben insgesamt 45 Werbeträger in allen Hauptstädten der österreichischen Bundesländer angemietet. Die angebrachten Plakate zeigen Jesus, dessen Herz besonders hervorgehoben ist. Auf dem Plakat steht der Satz: „Juni ist der Herz-Jesu Monat“. Ein QR-Code auf dem Plakat leitet zur Internetseite der TFP weiter.


Die linke österreichischen Tageszeitung Standard war diese Aktion einen kritischen Artikel wert, der nicht nur die TFP sondern auch den Werbeanbieter Gewista, der die Werbeflächen vermietete ins Visier nahm. Die Plakate führten über einen QR-Code auf „eine LGBTIQ-feindliche, katholisch-fundamentalistische Webseite“, heißt es wörtlich im Artikel, der mit dem Satz „Gewista verteidigt queerfeindliche Plakate“ überschrieben ist. Die TFP sei „eine der extremsten Gruppierungen des politischen Katholizismus“, erklärt der Standard.

Auf Anfrage der Zeitung stellte die Gewista fest, sie sehe sich „nicht befugt, Inhalte von Werbetreibenden zu zensurieren.“ Das Unternehmen lehne nur Inhalte ab, die rechtswidrig seien. Eine Gegenposition zum „Pride-Monat“ der LGBT-Bewegung „muss aber in einer demokratischen Gesellschaft möglich sein.“ Wörtlich schreibt die Gewista: „So, wie es den einen freisteht, ihre sexuelle Orientierung in die Öffentlichkeit zu tragen und für deren Akzeptanz zu werben, muss es den anderen freistehen, genau dies abzulehnen.“

 

Foto: Symbolbild

 


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Lesermeinungen

 gebsy 7. Juli 2026 

Graz war im Februar und März

mit Plakaten "beglückt", welche zur alljährlichen "ErotikMesse" einluden.
Unsere Politiker, darauf aufmerkam gemacht, haben sehr bedeckt reagiert ...


2
 

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