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Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch

vor 3 Tagen in Deutschland, 23 Lesermeinungen
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Katholischer Journalist übt Kritik: "Die Sorgen jener Europäer, die unter Massenmigration leiden, bewegten ihn kaum. Das ist Leos erster großer Fehler in einem noch jungen Pontifikat."


Berlin (kath.net)

"Die Sorgen jener Europäer, die unter Massenmigration leiden, bewegten ihn kaum. Das ist Leos erster großer Fehler in einem noch jungen Pontifikat." In einem Kommentar für NIUS  setzt sich der katholische Journalist und Autor Alexander Kissler kritisch mit den jüngsten Äußerungen und Handlungen von Papst Leo XIV. auseinander. Anlass ist der Besuch des Oberhaupts der katholischen Kirche auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa.

Kissler wirft dem US-amerikanischen Papst vor, in der Migrationsfrage nahtlos an die Linie seines argentinischen Vorgängers Franziskus anzuknüpfen und damit die Hoffnung vieler Gläubiger und Beobachter auf mehr Realismus enttäuscht zu haben.
Vorwurf der Einseitigkeit und Vernachlässigung der Einheimischen


Laut Kissler mache Papst Leo den Fehler, Asylmigration faktisch als bedingungsloses Menschenrecht zu behandeln. Durch seinen Besuch auf Lampedusa und seine dortigen Worte zeige er zwar Verständnis für die ankommenden Menschen aus Afrika, ignoriere jedoch weitgehend die Sorgen und Probleme der europäischen Bevölkerung, die unter den Folgen der Massenmigration leide.

Obwohl das Sterben im Mittelmeer eine zweifellose Tragödie sei und die Kirche an der Seite der Leidenden stehen müsse, gehe die Haltung des Papstes weit über diese christliche Selbstverständlichkeit hinaus. Indem Leo XIV. Sicherheitsrisiken sowie Straftaten und Übergriffe im Zusammenhang mit Migration ausblende, sende er eine gefährliche und einseitige Botschaft an den Kontinent.
Schwächung von Volkssouveränität und Gemeinwohl

Besonders kritisiert Kissler die päpstliche Forderung, Migranten bedingungslos aufzunehmen, zu schützen, zu fördern und zu integrieren. Damit werde den Zielstaaten in Europa die Hauptverantwortung zugeschoben, während die Heimatländer aus der Pflicht genommen würden.

Kissler betont, dass jeder souveräne Staat unter Wahrung der Menschenwürde selbst darüber entscheiden können müsse, wer ins Land einreisen und dort bleiben dürfe. Indem der Papst diesen Aspekt ignoriere, schwäche er zentrale Grundlagen der Demokratie wie die Volkssouveränität und das Wohl der eigenen Gemeinschaft. Zudem versäume er zu berücksichtigen, dass nicht jeder Migrant zur Integration bereit sei.

Neben der Migrationspolitik greift Kissler auch die Vorstellungen des Papstes zur Wirtschaft auf. Auf Lampedusa habe Leo XIV. gefordert, dass ein gerechtes Wirtschaftssystem auf „Freundschaft“ und „Sorge für die Schöpfung“ basieren müsse. Kissler bezweifelt die Praxistauglichkeit dieser Begrifflichkeiten in einem auf Angebot und Nachfrage ausgerichteten Markt.
Fazit

Alexander Kissler zieht das Fazit, dass Leo XIV. zwar kein „Spontifex“ wie sein Vorgänger sei, aber bislang auch nicht als die erhoffte „Stimme katholischer Vernunft“ auftrete. Mit seiner aktuellen Haltung versäume es der Papst, die Schattenseiten der aktuellen Migrationspolitik klar zu benennen.


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio vor 2 Tagen 
 

Flüchtlinge, Asylbewerber

Situationen ändern sich, doch der Mensch mit seinen Bedürfnissen 'bleibt derselbe'. Als vor ca. 40 Jahren, eine große Flüchtlingswelle aus überwiegend Ghana kam, waren wir unwissender als heute. Die Asylbewerber, um die ich mich kümmerte, waren eher Christen, und es gab keinerlei Probleme. Wir schätzten sie. Aber nur wirklich politisch Verfolgte sollten Aufnahmerecht erhalten. Im Gespräch mit ihnen, hatte man aber meist das Gefühl, dass sie nicht ehrlich waren. Das konnten sie auch nicht, denn man hatte zuhause alles Geld zusammengelegt, um EINEM eine bessere Zukunft zu ermöglichen und damit auch den Angehörigen. Unsere Bevölkerung war hilfreich, öffnete Türen und hatte Verständnis. Doch das reichte ja nicht, und die Fremdenschwemme nahm zu. Ich war mit einem Asylbewerber beim Ausländeramt, wo dieser Märchen erzählte; der Beamte aber hatte Erfahrung und wusste es. Resultat nach Jahren: die meisten Asylbewerber landeten wieder in der Heimat, manche ärmer als zuvor.


0
 
 Wilolf vor 2 Tagen 
 

Link zu lang und daher unvollständig, Ergänzung:

Es fehlt am Ende:
ent.html


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 Wilolf vor 2 Tagen 
 

@Versusdeum

Zum Thema „Informationen“ zunächst noch eine Ergänzung: 45 Prozent der Gefängnisinsassen in Deutschland haben keine deutsche Staatsbürgerschaft. Siehe Link. Wieviel Prozent eine doppelte Staatsbürgerschaft haben, steht leider nicht drin.
Aber was hat das mit dem Seelenheil der Katholiken zu tun? Was ist eine großer Fehler in einem Pontifikat?
Unter einem großen Fehler eines Papstes stelle ich mir eher so offizielle Erklärungen des Vatikans vor, gegen die, FÜR das Seelenheil der Katholiken, ganze Bischofskonferenzen und gar Kontinente auf die Barrikaden gehen müssen. Sie wissen, was ich meine.

www.welt.de/vermischtes/article6a63088cefccf0c0d5537805/gefaengnisse-koennen-kaum-resozialisieren-anteil-nicht-deutscher-haeftlinge-steigt-auf-45-proz


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 Johannes14,6 vor 2 Tagen 
 

@ Cosmas

"So wurde er aufgebaut und wählbar gemacht. Zumindest in der Asyl- und Immigrationsproblematik ist der Apfel nicht weit vom Stamm gefallen..."

Ich fürchte, Sie haben recht -- und das betrifft leider auch das Missverständnis des anthropogenen Klimawandels (=> Eisblocksegnung) und der Energiewende - Massnahmen als oekologisch sinnvoll ("Bewahrung der Schöpfung").


1
 
 arctotis vor 2 Tagen 
 

@ Karlmaria

„Das sind eigentlich Selbstverständlichkeiten und wenn Papst Leo14 das nicht extra erwähnt dann bedeutet das nicht dass er darüber anders denkt.“

Selbstverständlich ist auch die Nächstenliebe, zu der Christen verpflichtet sind und dennoch erwähnt und beruft sich der Papst auf diese. Und wenn er darüber spricht, was selbstverständlich ist, dann kann der Papst [egal welcher) auch jedes Mal die Gefahr der Unterwanderung des Christentums ansprechen - denn, wenn am Ende das Christentum so unterwandert wird, dass die Menschen nicht erlöst werden können, weil sie Christus für einen beklagenswerten und tragischen Harlekin halten, dann hat der Papst (egal welcher) seine Berufung verfehlt.


0
 
 Karlmaria vor 2 Tagen 

Jeder der im Netz schreibt kennt das Problem mit den 1000 Zeichen

Da kann man ein Thema natürlich nicht von allen Seiten betrachten. Seine Heiligkeit will offensichtlich auch nicht stundenlang reden und dass Er nichts zu kriminellen Zuwanderern sagt oder solchen die nach Jahren noch nicht die Sprache kennen und nicht arbeiten bedeutet nicht dass Seine Heiligkeit das gut und christlich findet. Es gab da einmal unter Papst (Franziskus?) die Ansprache an die Diplomaten zu Neujahr wo Er dann schon auch gesagt hat dass die Zuwanderer auch die Pflicht zur Integration haben und dass die aufnehmenden Länder auch nicht überfordert werden dürfen. Das sind eigentlich Selbstverständlichkeiten und wenn Papst Leo14 das nicht extra erwähnt dann bedeutet das nicht dass er darüber anders denkt. Es ist ja auch immer die Schwierigkeit bei so einer Rede wie sollen da denn alle Einzelheiten besprochen werden wann denn die Kriminalität zu groß ist oder die Unlust zu arbeiten und wann die Einheimische Bevölkerung überfordert ist. Ich persönlich bin nicht überfordert!


1
 
 Paddel vor 2 Tagen 

Lebensgefahr

Wer begibt sich wissentlich in Lebensgefahr und bezahlt dafür noch Unsummen an Geld?

Ob die Migranten, die über das Mittelmeer zu uns kommen hinterher auch die "Messerstecher" sind, sei dahingestellt. Möchte das Problem absolut nicht kleinreden, weil wir selbst davon betroffen sind! Es ist pure Naivität in der viele von uns noch leben in Bezug auf die Gewalt, die wir uns ins Land holen.

Nicht desto Trotz müssen wir uns fragen, warum setzen diese Flüchltinge ihr Leben aufs Spiel und zahlen noch Geld dafür?

Kein Mensch begibt sich freiwillig in Lebensgefahr! Außer seine Lebensperspektive ist so schlimme, dass er selbst den Tod in Kauf nimmt.


2
 
 arctotis vor 2 Tagen 
 

@ Versusdeum

Könnte der Papst das alles auch so sagen, wie Sie es an "Wirt1929" geschrieben haben?
Ja, er könnt es, aber er wird es nicht tun. Seine Aufgabe ist es für die zu plädieren und diese verbal zu unterstützen, die Hilfe brauchen, auch wenn diese später zu Messerstecher werden – so definiert die Welt das Christentum und der Teufel freut sich, dass damit, was das Christentum auch ausmacht (die Nächstenliebe), das Christentum geschwächt wird.


0
 
 Wirt1929 vor 2 Tagen 
 

@Versusdeum

Ihre beachtlichen Detailkenntnisse und akribischen Recherchebemühungen in Ehren, aber der Bericht setzt sich mit Kritik an Papst Leo XIV angeblich unzureichenden Aussagen zur schwierigen Lage der Zivilbevölkerung auseinander. Inwieweit ihre Statistik den festgestellten Aussagemangel bezüglich der Zivilgesellschaftsprobleme stützt, mag ich im Moment nicht zu erkennen. Ich bin der Meinung, das der heilige Vater sich evangeliumstreu geäußert und die Nöte aller Beteiligten angesprochen hat. Die Bewältigung der Probleme Ihrer statistischen Erfassung obliegen doch wohl eher dem Verantwortungsbereich der Politik. Auch hier habe ich in Erinnerung, das Papst Leo XIV immer wieder nachdenklichen Redebeitrag ins Gewissen der verantwortlichen Politiker, Regierungschefs und Staatsoberhäupter liefert. Schlussendlich immer wieder Dank und Gottes Segen für Ihre umfang-und aufschlussreichen Recherchen.


1
 
 Versusdeum vor 2 Tagen 
 

@Wilolf

Bitte informieren Sie sich!
- Selbst in Wien sind bereits 41% aller Schüler Muslime. In manchen NRW- und europ. Hauptstädten dürfte es noch mehr sein!
- Die Behörden warnen vor einem Zusammengehen von kriminellen Clans und Islamisten
- Die politisch gewollte Anarchie an den Grenzen und bei der Registrierung ist ein roter Teppich für Kriminelle (Strukturen) und Islamisten!
- Qualifizierte Zuwanderung wird gleichzeitig nach wie vor extrem erschwert
- Wir sind jetzt schon Bürger zweiter Klasse im eigenen Land (keine Lobby /Einreise ohne Papiere / freie Wahl von Name, Alter und Herkunftsland / kostenlose Anwälte / irreführenden Fahndungen / Kuschelurteile, etc.)
- Extreme überrepräsentanz von Asylzuwanderern bei Gewalttaten und anderen schweren Delikten (trotz Statistikfrisieren auf allen Ebenen!)
- Drohender Zusammenbruch des Landes auf allen Ebenen auch deswegen (Schule, Sicherheit, Finanzen/Sozialsysteme...)
Und das Bodenpersonal Gottes unterstürzt das und viel mehr noch aktiv!!!


4
 
 Versusdeum vor 2 Tagen 
 

@Wirt1929

Die polizeiliche Kriminalstatistik erlaubt es jedem, sich die Tabelle "Kriminalität im Kontext von Zuwanderung" herunterzuladen, zu sortieren und auszuwerten (Prozentwerte). Ich habe das ca. 2018/2019 getan und als erstes alle ausländerrechtlichen Delikte herausgenommen. Interessant war, dass es Deliktsbereiche gab, in denen etwa 90% der Tatverdächtigen (hier: "TV") Nichtdeutsche waren, beispielsweise bei Einbruch und (soweit ich mich erinnere) auch bei zumindest einem Teil der Drogendelikte. Erschreckend war der Anteil bei Gewaltdelikten, insbesondere bei "Vergewaltigungen überfallartig durch Gruppen" (o.ä.). Hier waren in beiden Jahren ziemlich genau 2/3 der TV Nichtdeutsche. 2015, waren es, wie gemeldet wurde 'nur' noch 50%, also immer noch die Hälfte. Dazu muss man wissen, dass Personen mit mehreren Staatsbürgerschaften, darunter einer deutschen, als "Deutsche Staatsbürger" gezählt werden und dass unter der Ampel eine Turboeinbürgerung schon nach 3 Jahren möglich war.


2
 
 Wilolf vor 3 Tagen 
 

Der Papst

ist schließlich auch kein Politiker und sollte auch kein Politiker sein. Politik ist (ebenso wie die „Werbung“ eine Branche, die vom Verstoß gegen das 8. Gebot lebt.
Es muss auch kein Katholik der Welt in politischen Dingen einer Meinung mit dem Papst sein. So etwas glauben (bzw. befürchten) nur Außenstehende, die die Unfehlbarkeit des Papstes falsch interpretieren. Manche haben dann auch Angst, dass auf Befehl des Papstes eine Milliarde Katholiken in irgendeinen Krieg ziehen würden.
Ob der Papst nun politisch ein bedingungsloses staatliches Grundgehalt, eine libertäre Markwirtschaft, einen konsequenten Marxismus, eine totale Durchmischung der Weltbevölkerung oder absolutistische Monarchien fordert: Na und? Trotzdem bleibt er der Heilige Vater.
Und dass ein Alexander Kissler beurteilen kann, was „die großen Fehler in einem Pontifikat" sind, darf auch ich als einfacher katholischer Laie BEZWEIFELN.


1
 
 Wirt1929 vor 3 Tagen 
 

Ich glaube nicht,

das der heilige Vater die Sorgen und Nöte der von Masseneinwanderung betroffenen Zivilbevölkerung ausblendet. Sein gesetzter Verkündigungsauftrag für den Frieden in der Welt hat wohl jeden Papst umgetrieben. Mit Anlegen der päpstlichen Gewänder wird er seinen gesunden Menschenverstand und amerikanischen Pragmatismus nicht abgelegt haben und wird in den vielen Gesprächen mit den höchsten politischen Würdenträgern unterschiedlichster Nationen, ob wichtig oder nicht, die nicht öffentlich gemachten Problematiken ansprechen. Bei dem, was in den Übertragungen von ihm zu hören war, beinhaltete angemessene Berücksichtigung der angesprochenen Probleme.


2
 
 Walahfrid Strabo vor 3 Tagen 

Von der Seeschlacht zu Lepanto zur bedingungslosen Aufnahme islamischer Migranten. Weit sind wir gekommen.... Leider haben die wenigsten Einheimischen ihre eigene Schweizer Garde.


8
 
 Cosmas vor 3 Tagen 
 

@pikkuveli - der Papst sei schlecht informiert

Es gibt ein altes russisches Sprichwort: "„Der Zar ist gut, aber die Bojaren (Untergebenen) sind schlecht“. Das Volk möchte Papst, Zar, Kaiser und König als makellose Figur wahrnehmen. Papst Leo ist selbst über Europa und die hiesigen Verhältnisse - auch in der Flüchtlings- und Asylproblematik - sehr gut informiert. Er ist vor seiner Papstwahl viel und gerne auch in Europa gereist. Im November 2024 war Kardinal Prevost in Wien und predigte in der Augustinerkirche. Dass er schlecht informiert worden sei, trifft nicht zu und ist daher keine Entschuldigung für die Versäumnisse und einseitigen Worte in Lampedusa. Ich vermute eher großen politischen Druck aus Brüssel!


1
 
 Stefan Fleischer vor 3 Tagen 

Was ich mich frage

Liegt vielleicht die Wurzel dieser einseitigen Sicht der Dinge unseres Heiligen Vaters darin, dass er im Milieu der Befreiungstheologie gross geworden ist. Diese Theologie legt einen allzu grossen Wert auf das irdische Heil des Menschen und vernachlässigt deshalb das ewige. Dadurch aber verlässt sie oft den Boden Realität dieser Welt, einer Realität, welche sehr komplex und vielseitig ist, einer Realität, in welcher gut und böse oft nur schwer auseinander zu halten sind, einer Realität, in welcher gut gemeint oft zu viel wenig ganzheitlich beurteilt wird, einer Realität, welche nur mit Gott und nie an Gott vor bei verbessert werden kann. Dieser Theologie «verdanken» wir den Paradigmenwechsel von gottzentriert zu menschzentriert. Diese Theologie hat unter uns die Gottesfurcht vertrieben und das Gottvertrauen schwer beschädigt. Was unbedingt nötig wäre , wäre die Umkehr zu Gott, von dem wir uns heute immer mehr entfernen.


4
 
 Versusdeum vor 3 Tagen 
 

@Fink

Auch die Unfassbare selbst nahm niemanden auf. Danach gefragt, sagte sie, nein, denn sie sei ja eh fast nie zuhause. Wie bitte? Um so besser: Das meist leerstehende Haus wurde ja so oder so bewacht und man wäre sich auch kaum in die Quere gekommen. Aber macht mal, was ich euch "schon länger hier lebenden" eingebrockt habe. Und vielleicht schafft ihr das auch. Und falls nicht: "Ich habe keinen Plan B" (Originalzitat Merkels genau dazu!)


5
 
 Fink vor 3 Tagen 
 

"Mit der Bergpredigt kann man keine Politik machen!"

Es ist das bekannte Spannungsfeld "Gesinnungsethik" versus "Verantwortungsethik".
Wenn ich die linken Moralisten in meinem Bekanntenkreis frage, warum sie privat keinen Flüchtling in ihrer Wohnung aufnehmen und versorgen, dann kommt keine Antwort. Aber genau das wäre "christlich".


8
 
 René_007 vor 3 Tagen 
 

Berechtigte Kriti

Selbstverständlich verlangt das Evangelium von uns Mitgefühl und Hilfe für Menschen in Not. Gleichzeitig dürfen die Sorgen vieler Menschen in Europa über die Folgen der Massenmigration nicht ignoriert werden. Die zunehmende Gewalt und das wachsende Unsicherheitsgefühl in vielen Städten sind für zahlreiche Bürger kaum noch erträglich und verdienen ebenfalls Aufmerksamkeit. Auch die fortschreitende Islamisierung bereitet vielen Christen große Sorgen, ohne dass darüber offen gesprochen wird. Im Neuen Testament heißt es, dass wir besonders den Glaubensgeschwistern Gutes tun sollen. Deshalb sollte die Kirche auch die Christen und die Menschen im eigenen Land im Blick haben, bevor sie Forderungen nach einer unbegrenzten Aufnahme weiterer Migranten erhebt. Nächstenliebe schließt Verantwortung für das eigene Gemeinwesen nicht aus, sondern setzt sie voraus. Ich wünsche mir, dass Papst Leo XIV auch den berechtigten Sorgen der europäischen Bevölkerung eine Stimme gibt


11
 
 Cosmas vor 3 Tagen 
 

Ein brillianter Kommentar!

Wenn man bedenkt, dass ein Provinzbischof aus Peru aus dem Nichts Präfekt der Bischofskongragation und Kardinal wurde, muß man wohl vermuten, dass Robert Prevost der Wunschnachfolger von PF war. So wurde er aufgebaut und wählbar gemacht. Zumindest in der Asyl- und Immigrationsproblematik ist der Apfel nicht weit vom Stamm gefallen...


10
 
 arctotis vor 3 Tagen 
 

Gal 6,10

Allmählich vergessen sogar die Päpste, was der hl. Paulus im Galaterbrief geschrieben hat:
"Deshalb wollen wir, solange wir noch Zeit haben, allen Menschen Gutes tun, besonders aber denen, die mit uns im Glauben verbunden sind."

Hilfe bis zur Selbstaufgabe endet mit dem Tod des Wirtes.


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 Veritasvincit vor 3 Tagen 
 

Unternehmertum

Kisslers Kritik an der Vorstellung des Papstes zur Wirtschaft beruht auf dem Markt von Angebot und Nachfrage als oberstes Prinzip. Ein Unternehmer sollte sich aber zuerst fragen, wie nützlich sein Produkt für die Gesellschaft ist.

Freundschaft und Sorge für die Schöpfung, wie der Papst es sieht, kann noch dazu kommen.


0
 
 pikkuveli vor 3 Tagen 
 

Nescire aliquid

Es ist natürlich mehr als schade. Zumal es Papst Leo einmal auf die Füße fallen könnte. Wahrscheinlich war er nicht informiert. Wer sollte das auch tun, wer ihn briefen? Wer in der Kurie kann das wirklich evaluieren, was in Europa mittlerweile los ist? Das Asylrecht bezieht sich auf Verfolgte. Ausschließlich. Und ein Recht auf Kriminalisierung ist mir nicht bekannt. Damit seien zwei Eckpunkte genannt.
Die Haltung des Papstes dürfte auch bei integrationsbeflissenen christlichen Asylbewerbern nicht gut ankommen. Ihr Erfahrungsschatz ist ja noch weiter als unserer.
Es ist zu hoffen und zu wünschen, dass hier in Rom Lernprozesse - oder Informationsflüsse - einsetzen.


11
 

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