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Mladifest: Fasten als Weg zu mehr Freiheit und Liebe

4. August 2026 in Jugend, 1 Lesermeinung
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Franziskaner Kurtovic wirbt für Fasten als Weg zu Gott und innerer Freiheit - Zehntausende Jugendliche feiern trotz extremer Hitze in Medjugorje


Medjugorje (kath.net/KAP) Fasten ist kein Selbstzweck, sondern ein Weg zu mehr innerer Freiheit, Glauben und Liebe. Diese Botschaft hat der Franziskaner Ljubo Kurtovic am Montag beim 37. Internationalen Jugendfestival (Mladifest) in Medjugorje den Tausenden Jugendlichen aus 73 Ländern mit auf den Weg gegeben. Trotz der anhaltenden Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 42 Grad verfolgten die Teilnehmenden das Programm unter freiem Himmel. Die extremen Temperaturen schienen der Begeisterung der jungen Pilger nichts anhaben zu können.

"Fasten ist nicht das Ziel, sondern ein Mittel, um zum Reich Gottes zu gelangen", sagte Kurtovic in seiner Katechese. Der frühere Medjugorje-Kaplan bezeichnete den Verzicht als Hilfe, das eigene Leben neu zu ordnen und Raum für Gottes Gnade zu schaffen. Ziel des Fastens sei es, "im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe zu wachsen". Gerade diese drei Tugenden könnten Christen immer weiter vertiefen.


Zugleich warnte der Franziskaner vor einem verkürzten Verständnis des Fastens. Heute werde darunter oft lediglich eine Diät oder eine gesundheitsfördernde Maßnahme verstanden. Christliches Fasten bedeute jedoch weit mehr. "Fasten ist der Verzicht auf Überflüssiges", sagte Kurtovic. Dazu könne neben dem Verzicht auf Speisen auch ein bewusster Umgang mit Handy, Internet oder schlechten Gewohnheiten gehören. "Das Herz kann man nicht mit Essen und Trinken täuschen - es sucht Gott", betonte er.

Fasten und Gebet gehörten untrennbar zusammen, führte Kurtovic weiter aus. Richtig gelebtes Fasten mache den Menschen demütiger, dankbarer und bereiter zur Versöhnung. "Wenn das Fasten die Liebe in uns nicht wachsen lässt, kann es in den Hochmut führen", warnte er. Zum Abschluss rief er die Jugendlichen auf, Medjugorje mit einem konkreten Vorsatz zu verlassen und sich bewusst von einer persönlichen Abhängigkeit oder einer schlechten Gewohnheit zu lösen. Pfarrer Fra Zvonimir Pavicic griff den Gedanken auf und lud die Teilnehmer erneut zu einem zweistündigen "digitalen Fasten" ohne Mobiltelefon ein.

Bereits am Sonntagabend hatten sich zum zweiten Festivaltag außergewöhnlich viele Gläubige zum Abendprogramm versammelt. Nach der Eucharistiefeier zog eine Lichterprozession mit der Marienstatue über das Festivalgelände, anschließend folgte eine eucharistische Anbetung. In seiner Predigt hatte der Franziskaner Alojzije Slavko Andelic das Leitwort des Festivals "Ad fontem - Zur Quelle" aufgegriffen. "Gehen wir zur Quelle. Nur an der Quelle ist das Wasser rein", sagte er und lud die Jugendlichen ein, in Christus und unter dem Schutz Mariens den Ursprung ihres Glaubens neu zu entdecken.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Christine 5. August 2026 

Medjugorje hinter den Kulissen

3. und letzter Teil des Vlogs auf k-tv zum 37. Mladifest 2026:

www.youtube.com/watch?v=M6O8UBzlGpk


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