
Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen anvor 17 Stunden in Jugend, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
‚In Italien kann niemand im Namen einer echten oder vermeintlichen Tradition entscheiden, dass eine junge Frau sich verstecken muss‘, sagte die italienische Premierministerin.
Rom (kath.net/jg)
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat angekündigt, an Italiens Schulen das Tragen von Burkas und Niqabs zu verbieten. Weiters soll der Anteil ausländischer Schüler in den Klassen nicht über einem bestimmten Prozentsatz liegen. Dies berichtet die Zeitung WELT.
„Wenn nur ein Kind in einer Klasse ist, das kein Italienisch versteht, wird es die Sprache wahrscheinlich schnell lernen können“, sagte Meloni wörtlich. „Wenn die Zahl der Kinder, die die Sprache nicht verstehen, jedoch groß wird – oder sogar die Mehrheit ausmacht –, ist das keine Integration mehr, sondern Vernachlässigung.“ 
Weitere Details nannte die Meloni nicht. Die Maßnahmen sollen zunächst dem Kabinett vorgelegt werden, sagte sie bei einer Veranstaltung der Jugendorganisation ihrer Partei Fratelli d‘Italia.
„Man muss mit unbedecktem Gesicht zur Schule gehen“, sagte die Politikerin wörtlich. „Und in Italien kann niemand im Namen einer echten oder vermeintlichen Tradition entscheiden, dass eine junge Frau sich verstecken muss“, fügte sie hinzu.
Weiters will sie Eltern ausländischer Schüler, die große Schwierigkeiten mit der Integration haben, dazu verpflichten, Italienisch zu lernen.
Laut Informationen des Forschungsinstitutes Fondazione ISMU liegt der Anteil ausländischer Schüler in Italiens Klassen bei zwölf Prozent.
Die Zeitung KURIER berichtet, dass es in Italien bereits eine gesetzliche Höchstgrenze von 30 Prozent ausländischen Schüler gibt. Diese Regelung existiere bereits seit 2010, werde aber in der Praxis nicht durchgesetzt, weil Schulen Ausnahmegenehmigungen beantragen und diese auch erhalten, zitiert die Zeitung Professor Maddalena Colombo von der Katholischen Universität Mailand.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Versusdeum vor 11 Stunden | | | | Und in Deutschland bekämpft man statt Kriminalität, Islamismus und Vollverschleierung jene, die keine Islami[sti]sierung wollen - nach dem Wahlerfolg bei der Wahlparty der SED ganz offen bejubelt vom Chef des größten kriminellen Clans der Stadt und einem offenen Judenfeind. Und wir müssen diese explosive Mischung auch noch finanzieren!
Und gerade erst wurde in Berlin ein Mann sogar direkt vor einer Polizeistation angeschossen, offenbar im Zusammenhang eines blutigen Kampfes zwischen kriminellen Türken. Aber liebe Berliner, Ihr wollt es ja mehrheitlich so. Na ja, kann wenigstens nicht mehr passieren, wenn die Polizeistationen geschlossen werden, denn die Polizei sei ja die eigentliche Clankriminalität. "Wir haben die Stadt verloren", soll ein Polizist neulich gesagt haben. |  2
| | | | | Versusdeum vor 15 Stunden | | | | Ein guter Ansatz. In Deutschland gelingt Integration auch ohne diese Maßnahme: Entweder die indigenen Kinder lernen die Sprache der Klassenmehrheit, sie wechseln die Schule, sie werden Außenseiter oder sie gehen unter. Aber genau jene "Grünen", die immer gegen Integration waren und Deutschland deindustrialisiert haben, stehen wieder bei 15%. Und in Berlin haben sie kaum vorbehalte mit der Dikataturpartei SED, die mit der Forderung nach Parteiverboten und Enteignungen punktete.
Leider kannte ich noch die alte Bundesrepublik, das weltweit bewunderte freie, sichere, geeinte, wohlhabende und durch seine (egal, ob rechts oder links regiert) rationale Politik verlässliche Land. |  1
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. |