Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  5. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  6. Der entschärfte Gott
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  11. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  12. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  13. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  14. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  15. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef

Das Seufzen der 90 Millionen Toten

22. März 2018 in Kommentar, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Anlässlich des 200. Geburtstages des in Trier aufgewachsenen Karl Marx hat die Stadtverwaltung veranlasst, ein herziges Marx-Ampelmännchen zu installieren, das den Fußgängern Signal gibt. Gastkommentar von Kaplan Thomas de Beyer


Trier (kath.net) Anlässlich des 200. Geburtstages des in Trier aufgewachsenen Karl Marx hat die Stadtverwaltung veranlasst, ein herziges Marx-Ampelmännchen zu installieren, das den Fußgängern Signal gibt. Die Homepage „Tagesschau.de“ berichtet darüber und bezeichnet den Vordenker des Massenmordes (ca. 90 Mio. Tote durch den Kommunismus weltweit) als „Denker mit Rauschebart“ und als einen der „geistigen Väter des Kommunismus“. Wie sollen wir dies den Eltern erklären, deren Kinder in Gefängnissen des damaligen Ostblocks verschwunden sind? Wird die österreichische Stadt Braunau demnächst auf die Idee kommen, ein Hitler-Ampelmännchen zu installieren?


Marx und seine Genossen erklären bereits 1848 im Manifest der Kommunistischen Partei, dass ihr Ziel in der Zerstörung hergebrachter kultureller Werte liegt „durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung“.

Das putzige Männchen, das so herzig seine Arme ausbreitet, will nicht recht dazu passen. Oder sitzen in der Trierer Stadtverwaltung Personen, die insgeheim mit einer kranken, destruktiven Ideologie liebäugeln? Solches soll niemandem unterstellt sein. Es erscheint jedoch angebracht, die verantwortlichen Politiker über den Sinn dieser Maßnahme zu befragen.

Eltern wäre zu empfehlen, sich mit ideologischen Tendenzen unserer Zeit auseinanderzusetzen, um ihre Kinder vor gefährlichen Abwegen des Denkens zu bewahren. In dieser Sache sollten wir uns als Kirche auch selbst an die Brust klopfen. Wo kommt eine Aufklärung über aufkeimende Ideologien in der Katechese vor? Oder noch grundlegender: Wo kommt überhaupt noch Katechese vor? Auf welchem Wege arbeiten wir dafür, der jungen Generation eine Basis für eine gesunde Haltung in den großen Themen des Lebens auf den Weg zu geben? Oder verlassen wir uns auf 10 Minuten Predigt am Sonntag und ein wenig Reli-Unterricht?

Der Verfasser (Foto) ist Priester des Bistums Limburg und Hausgeistlicher im Kloster Brandenburg, Dietenheim (Baden-Württemberg).


Foto (c) Thomas de Beyer


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kommunismus

  1. Der Tod ist ein Kommunist
  2. China: Wie es der regimetreuen und der Untergrund-Kirche zwei Jahre nach dem Abkommen ergeht
  3. Stalin wollte Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl aufnehmen
  4. Mit Marxscher Blindheit geschlagen
  5. Münchner Erzbischof würdigt den Theoretiker des Kommunismus
  6. Prag: Kardinal sieht Überstellung Berans als Demokratie-Mahnung
  7. „Christenverfolgung von Kaliningrad bis zum Pazifik“
  8. Marx' Gespenster spuken weiter!
  9. 'Bis zum Tod blieb sie ihrem Ruf einer bösen, verstockten Frau treu'
  10. Über 20 Jahre Christen bespitzelt: Wolfgang Schnur gestorben






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Vom Elend der Fürbitten
  5. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  6. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  7. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  8. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  9. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  10. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  11. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  12. Der entschärfte Gott
  13. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  14. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  15. Achtung, Christfluencer!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz