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Jede Abtreibung ist eine zu viel!

20. Jänner 2026 in Prolife, 4 Lesermeinungen
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Lichtermeer-Mahnwache für Österreichs abgetriebene Kinder - Jugend für das Leben lässt in österreichischen Landeshauptstädten 3.000 Lichter leuchten


Linz (kath.net)

Bereits zum zweiten Mal in Folge veranstaltet die Jugend für das Leben, Österreichs größter jugendlicher Lebensschutzverein, diese Lichteraktion. Start war heuer in Innsbruck am 28. Dezember – der Tag, an dem die katholische Kirche den Tag der Unschuldigen Kinder begeht. Damals ließ Galiläas Statthalter Herodes alle Knaben unter 2 Jahren in Bethlehem töten. „Heute“, so Leopold Stolberg, Vorsitzender der Jugend für das Leben, „haben wir anderer unschuldiger Kinder zu gedenken: Jährlich sind es geschätzt 30.000 Unschuldige, denen durch Abtreibung gewaltsam ihr Leben genommen wird.“

Nach dem Platz um die Annasäule in Innsbruck leuchteten an den folgenden Wochenenden auch der Kapitelplatz in Salzburg, der Hauptplatz in Linz und schlussendlich der Stephansplatz in Wien. „Wir wollen auch mit möglichst vielen Passanten ins Gespräch kommen“, berichtet Natalie Walch, Pressesprecherin der Jugend für das Leben. „Die meisten, Österreicher wie Touristen, zeigen sich nachdenklich bis erschrocken, wenn sie die hohe Zahl der Abtreibungen so veranschaulicht sehen.“ Andere zeigen sich gleichgültig: „Manche werden abweisend, sobald sie verstehen, dass es um getötete Ungeborene geht. Es ist wichtig, dass die Menschen verstehen, dass Abtreibungen genauso Menschen betreffen wie jede andere Form der Tötung auch.“ Dabei ist es ihr wichtig, klarzustellen, dass „Abtreibung nicht allein deswegen schlimm ist, weil es in Österreich so viele sind, sondern weil bei jeder ein wehrloser Mensch, ein Baby im vulnerabelsten Stadion, stirbt. Jede Abtreibung ist eine zu viel.“


Neben den Lichtern hat die Jugend für das Leben bei einem Infostand auch eine Galerie aufgestellt, wo wahre Geschichten von durch Abtreibung betroffenen Frauen erzählt werden. „Abtreibung macht schwangere Frauen nicht gesund, sondern zu Müttern getöteter Kinder“, erinnert Leopold Stolberg. „Es ist das gewaltsame Beenden eines Menschenlebens und Eingreifen in die Integrität der Frau.“ Jugend für das Leben fordert deutlich mehr Aufklärung für Frauen im Schwangerschaftskonflikt; besonders auch von staatlicher Seite wird die Behauptung gefördert, Abtreibung töte keinen Menschen, sondern betreffe einzig und allein den Körper der Frau. „Der Staat könnte so viel für betroffene Frauen tun! Doch unter dem Vorwand der „Selbstbestimmung“ werden Frauen im Stich gelassen.“

Das Ziel des Lebensschutzvereins ist es, ein Österreich zu schaffen, wo keinem Menschen das grundlegendste Menschenrecht, das Recht auf Leben, verwehrt wird. „Denn das Recht auf Leben ist Teil unseres Menschseins, und seine Verletzung höhlt alle anderen Rechte aus“, schließt Stolberg.

 

Foto: (c) Jugend für das Leben


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Lesermeinungen

 modernchrist 21. Jänner 2026 
 

Wunderbare Aktion dieser jungen Leute!

Auch wir hier in München hatten kurz vor Adventsbeginn auf dem Odeonsplatz 1000 Lichter drei Stunden brennen und luden zu Gesprächen ein. Es ist interessant: Merken sie, dass es nicht nur um getötete Kinder weltweit, sondern auch um die getöteten Ungeborenen geht, werden manche Leute schnell abweisend. Menschentöten im Mutterleib möchten sie also akzeptieren. Daher ist es so wichtig, dass die Kirche und alle ihre Repräsentanten hierzulande ohne Wenn und Aber öffentlichkeitswirksam an der Seite der ungeborenen Kinder und ihres Lebensrechtes stehen. Wer denn sonst? Sich als ZdK-Leute um flächendeckende Tötungseinrichtungen und die Tötungsausbildung im Medizin-Studium zu sorgen ist daher pervers.


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 Mariat 20. Jänner 2026 

Hilfe, die ich im oberen Kommentar angemahnt habe, gibt es bereits in Augsburg, unserer Diözese

"In Augsburg gibt es mehrere Angebote für Mütter und ihre Kinder, insbesondere für Mütter in Not:
Mutter/Vater-Kind-Wohnen: Diese Einrichtungen bieten Unterstützung für junge schwangere Frauen und Mütter ab 16 Jahren, die Hilfe außerhalb ihrer Herkunftsfamilie benötigen.
1 Appartementhaus: Dieses vollstationäre Einrichtung unterstützt alleinerziehende Mütter bei der Versorgung und Erziehung ihrer Kinder und fördert die individuellen Kompetenzen der Familien.

1 Marita Beissel Haus: Diese Einrichtung bietet Müttern mit Kindern bis zu sechs Jahren ein Zuhause auf Zeit und Unterstützung, um neue Pläne zu schmieden.

1 Arche: Diese Einrichtung bietet Schutzraum für Mütter mit psychischen Erkrankungen, die Unterstützung benötigen, um ihr Leben Selbst bestimmt zu gestalten.

Diese Angebote sind darauf ausgelegt, Müttern in herausfordernden Situationen zu helfen und ihnen eine stabile Basis für die Zukunft zu bieten."


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 lesa 20. Jänner 2026 

Abtreibung ist die absolut ungerechtfertigte Tötung eines wehrlosen Menschen

„Recht kann nur dann wirksame Kraft des Friedens sein, wenn sein Maß nicht in unseren Händen steht. Das Recht wird von uns geformt, aber nicht geschaffen. Anders ausgedrückt: Rechtsbegründung ohne Transzendenz [d.h. ohne Beziehung zu Gott] gibt es nicht. Wo Gott und die von ihm gesetzte Grundform menschlicher Existenz aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt und ins Private, bloß Subjektive abgeschoben werden, löst sich der Rechtsbegriff auf“. (JRGS 3/2, 605. zit in: Markus Graulich, Gastbeitrag Christliches Licht für Recht und Gerechtigkeit, kath.net 28.9.2023)

"Abtreibung ist objektiv die absolut ungerechtfertigte Tötung eines wehrlosen Menschen und theologisch gesprochen damit eine Todsünde, die vom Reich Gottes ausschließt, solange diese Sünde nicht bereut und vergeben ist." (Kard. Müller)

"Die Allgemeinheit der Verfehlung stumpft das Gefühl für ihre Verwerflichkeit ab." (G. Bernanos)
Großer Dank den Lebensschützern, die gegen diese
tödliche Abstumpfung angehen!


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 Mariat 20. Jänner 2026 

Schwangere Mädchen und Frauen werden allein gelassen!.

"„Der Staat könnte so viel für betroffene Frauen tun! Doch unter dem Vorwand der „Selbstbestimmung“ werden Frauen im Stich gelassen.“
Ist es denn nicht so, dass vor der Abtreibung eine Beratung verlangt wird. Dort muss gehandelt werden. Nicht einfach Ja, oder Nein sagen, sondern wirkliche Hilfe anbieten - die der Mutter und dem Kind hilft.
Sei es eine Wohnung, Mutter, Kind Haus, Geld, oder was eben BEIDEN in dieser Welt weiterhilft.


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