Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  8. Die Stunde der Heuchler
  9. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  12. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken

Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden

vor 6 Tagen in Chronik, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die spanischen Behörden hätten dies untersagt, kritisiert Bischof Jesús Fernández.


Cordoba (kath.net/jg)
Jesús Fernández, der Bischof von Cordoba (Spanien) hat die spanischen Behörden für ihr Verhalten nach dem Zugunglück von Adamuz kritisiert. Die Behörden haben nach dem Unglück, das mindestens 41 Menschenleben sowie mehr als 70 Verletzte gefordert hat, Priestern verboten, den Opfern die Sterbesakramente zu spenden.


Das Unglück ereignete sich am Sonntag, dem 18. Januar, nahe der Ortschaft Adamuz, als zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleisten. Ein aus Malaga kommender Zug sprang aus den Schienen und geriet auf das Gleis der Gegenrichtung, wo er mit einem Zug nach Huelva zusammenstieß. 

Laut Bericht von Vatican News hat der Pfarrer von Adamuz die Kirche geöffnet und alle Räume der Pfarrgemeinde für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Beispielsweise wurden Lebensmittelspenden und Hilfsgüter in den Räumlichkeiten der Pfarre verteilt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio vor 5 Tagen 
 

Priesterlicher, ungehinderter Zugang zu Sterbenden

@MartinusTheophilus: Ihre Ausführungen finde ich äußerst wertvoll. Doch: sind das Ihre Ideen oder fließen solche schon ein in Fortbildungen, sei es bei Behörden, sei es bei Priesterfortbildungen? -


0
 
 Versusdeum vor 5 Tagen 
 

Man muss eben Prioritäten setzen

Die spanische Regierung hat erst vor wenigen Tagen hunderttausenden Zuwanderern, die illegal im Land leben, einen Aufenthaltstiel geschenkt. Es ist anzunehmen, dass viele von ihnen gläubige Muslime sind. Vielleicht stellt man(n) sich ja bereits auf die Re-Reconquista ein und hofft als Dankeschön auf einen netten kleinen Harem, so wie im Roman "Unterwerfung"?


0
 
 SalvatoreMio vor 5 Tagen 
 

Wann darf ein Priester Sterbesakramente spenden?

Also muss es sich wohl um Schwerstverletzte und Sterbende gehandelt haben, die man schon in Krankenhäuser bringen konnte. Es fragt sich, ob in solchem Unglückschaos überhaupt Ausweise der Verletzten vorliegen. Man weiß sonst überhaupt nicht, wer sie sind und kann manchmal gar nicht erfragen, ob sie Sakramente empfangen möchten, weil sie nicht antworten oder reagieren können.


0
 
 Martinus Theophilus vor 5 Tagen 
 

Wichtiges Thema für Fortbildungen der Einsatzkräfte.

Die Behörden und Einsatzkräfte in allen EU-Ländern sind im Rahmen der ohnehin stattfindenden regelmäßigen Fortbildungen systematisch dahingehend zu schulen, dass Priestern bei Unglücksfällen aller Art sofort ungehinderter Zugang zu sterbenden Menschen zu gewähren ist. Weder der Schutz von Leben und Gesundheit der Priester noch die Absperrung des Unglücks- bzw. Tatorts zum Zweck einer späteren kriminaltechnischen Spurensicherung sind angemessene Begründungen für ein Zutrittsverbot gegenüber Priestern.


1
 
 lesa vor 5 Tagen 

Wendet euch mit zu und lasst euch erretten (aus Jes 45)

Diese Herren werden sich beim jüngsten Gericht verantworten müssen. Dann ist es mit ihrer Willkür zu Ende.
@Stephan Fleischer: Haben die schockierend vielen Suizide in einem kurzen Zeitraum auf einem kleinen Gebiet vielleicht damit zu tun? Glaubensverdunstung. "Seelenheil" ist kein Thema in unseren Breiten. Der Sinn des Lebens ist auch vielen verdunkelt...
Umkehr ist möglich. "Hlatet euch bereit. Der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
"Wach auf, der du schläfst! Christus will Dir aufleuchten!" (aus der Osterliturgie)


2
 
 girsberg74 vor 6 Tagen 
 

Friedhofsstille ?

So sehr der jeweilige Einzelfall schmerzlich ist, der Fall hat eine weitergehende, größere Bedeutung:

Die spanische Regierung hat in diesem Fall die Religionsfreiheit missachtet – ungeachtet aller möglichen Scheinargumente / Ausreden.

Spanien ist ein Land der EU. Soll dieser Fall unbeachtet bleiben, im Stillen gar gleich mitbegraben werden; es könnte ja dem guten Einvernehmen schaden, zumal das Urlaubsland diskreditieren und zugleich Zweifel an der EU nähren.

Sind unter den europäischen Bischöfen Unterstützer ihres spanischen Mitbruders, werden EU-Abgeordnete diesen Sachverhalt auf höherer Eben zur Sprache bringen?

Wer schreibt dem EU-Abgeordneten in unmittelbarer Nähe ?


1
 
 Felmy vor 6 Tagen 
 

Stefan Fleischer

Ja,schon,aber es macht doch einen Unterschied ob ich selbst die Sterbesakramente ablehne oder diese mir,von staatlichen Behörden verweigert werden.


4
 
 Stefan Fleischer vor 6 Tagen 

@ Felmy

Nicht zu fassen?
In einem Grossteil meiner Umgebung, selbst im katholischen Milieu, ist das Seelenheil schlicht kein Thema, oder dann ein Automatismus der "grenzen- und bedingungslosen Bamherzigkeit Gottes".


3
 
 Felmy vor 6 Tagen 
 

Einfach nicht zu fassen. Das Seelenheil ist doch von den heiligen Sakramenten abhängig. Aber allzusehr sollte dies nicht verwundern,da in Spanien die Sozialisten an der Macht sind.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Spanien

  1. Spanien: Offener Schlagabtausch zwischen Regierung und Bischöfen
  2. „Es gibt Anzeichen dafür, dass der Katholizismus wieder im Trend liegt“
  3. Kein Hassverbrechen: spanisches Gericht spricht zwei Priester und einen Journalisten frei
  4. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  5. Äbtissin kritisiert vorgeschriebene Schließung kleiner Frauenklöster
  6. Vatikan verbietet Messe im Alten Ritus für spanische Wallfahrer
  7. Höchster Kirchturm der Welt soll 2026 fertig sein
  8. Spanierin ist erste Abgeordnete Europas mit Down Syndrom
  9. Veranstaltung mit Erzbischof Gänswein in Madrid abgesagt
  10. Schwangere Frau sagt Abtreibung ab, nachdem für sie gebetet wird






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  14. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  15. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz