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Kardinal Müller erstmals beim Papst

vor 4 Tagen in Chronik, 3 Lesermeinungen
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Privataudienz für den ehemaligen Glaubenspräfekten fand im Zuge des Konsistoriums statt.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP) 
Papst Leo XIV. hat erstmals den deutschen Kardinal Gerhard Ludwig Müller in Privataudienz empfangen. Die Begegnung habe sich während der großen Kardinalsversammlung Anfang Jänner ergeben, wie der ehemalige Leiter der vatikanischen Glaubensbehörde gegenüber Kathpress mitteilte. Der Inhalt des Gesprächs ist, wie üblich, vertraulich.


Müller (78) war von 2012 bis 2017 Präfekt der Glaubenskongregation und damit der ältesten zentralen Kurienbehörde im Vatikan. Der aus Mainz stammende Theologe war von 2002 bis 2012 Bischof von Regensburg. Papst Benedikt XVI. holte den streitbaren Dogmatiker 2012 nach Rom. 2014 machte Papst Franziskus ihn zum Kardinal, als einzigen Deutschen seiner Amtszeit.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: (C) Hesemann


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Lesermeinungen

 Versusdeum vor 4 Tagen 
 

@Tertullian

Danke. Man lernt eben nie aus.


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 Tertullian vor 4 Tagen 
 

Streitbar

Das Adjektiv streitbar ist durchaus positiv. Streitbar ist jemand, der seine Meinung oder Position mit Überzeugung vertritt.
Im Kloster Heiligenkreuz ist übrigens Herzog Friedrich II begraben, der den Beinamen der Streitbare trägt.


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 Versusdeum vor 4 Tagen 
 

"Streitbar", Kathpress?

Nun ja, wenigstens nicht "umstritten". Ich würde sagen, Kardinal Müller war 12 Jahre lang einer der [ungewohnt de]zentralen apostolischen Felsen, auf denen die Kirche in schwierigen Zeiten ruhte - neben z.B. den Kardinälen Zen und Sarah - die damit sozusagen die klassischen Kontinente Afrika, Asien und Europa repräsentierten.
Dass die Kirche jetzt auch (und erstmals in der Geschichte) einen Felsen aus Nordamerika geschenkt bekommen hat, lässt einen die schwere Zeit zuvor besser verarbeiten (und endlich verstehen, wofür all das "gut" war). Beten wir für den Papst und alle Verantwortlichen in der Kirche um Kraft (auch zur Umkehr), damit der Heilige Geist den Spagat zwischen Reevangelisierung und dem Zusammenhalten der Kirche (und trotz wohl unvermeidbarer "chirurgischer Eingriffe") gelingen lassen möge.


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