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Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde

vor 34 Stunden in Weltkirche, 30 Lesermeinungen
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Außertourliches Treffen mit Spitzen des Ordensdikasteriums in Sachen Piusbruderschaft - Vatikansprecher Bruni: Für kommende Woche wurde ein Treffen zwischen Kardinal Fernández (Glaubensdikasterium) und dem FSSPX-Generaloberen Pagliarani anberaumt


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Steht Papst unter Druck? Nach Ankündigung von Bischofsweihen ohne päpstliche Erlaubnis durch die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) hat sich Leo XIV. mit Vertretern der für die Gemeinschaft zuständigen Vatikanbehörde getroffen. Am Mittwoch führte das Kirchenoberhaupt Gespräche mit der Leitungsebene des Ordensdikasteriums, wie das vatikanische Presseamt zunächst ohne weitere Angaben mitteilte. Anwesend waren die Präfektin Simona Brambilla, der Pro-Präfekt Kardinal Ángel Fernández Artime sowie die Sekretärin Tiziana Merletti. Üblicherweise trifft sich der Papst mittwochs nicht mit Leitern seiner Kurienbehörden.

Inzwischen wurde bekannt, dass der Vatikan das Gespräch mit der FSSPX suchen möchte. In der kommenden Woche ist ein Treffen zwischen dem Leiter der Glaubensbehörde, Kardinal Víctor Manuel Fernández, und dem Generaloberen der Piusbruderschaft, Davide Pagliarani, geplant. Das bestätigte Papstsprecher Matteo Bruni am Mittwochabend gegenüber Kathpress. "Das Treffen ist eine gute Gelegenheit für einen informellen und persönlichen Dialog, der dazu beitragen soll, wirksame Instrumente für den Austausch zu identifizieren, die zu positiven Ergebnissen führen können", so Bruni.


Die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. fällt in den Zuständigkeitsbereich des "Dikasteriums für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des Apostolischen Lebens". Die Gemeinschaft hatte Anfang der Woche angekündigt, trotz der fehlenden Erlaubnis durch den Papst neue Bischöfe weihen zu wollen. Der Generalobere begründete den Schritt mit der Sorge um den Fortbestand der Gemeinschaft, deren kirchenrechtlicher Status weiter unklar ist. Diesbezügliche Kommunikation mit dem Vatikan habe laut Davide Pagliarani zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis geführt.

Am Dienstag teilte der Vatikan dazu mit: "Die Kontakte zwischen der Bruderschaft St. Pius X. und dem Heiligen Stuhl werden fortgesetzt, mit dem Ziel, Brüche oder einseitige Lösungen in Bezug auf die aufgetretenen Probleme zu vermeiden."

Die Piusbruderschaft entstand um den 1988 exkommunizierten und somit aus der kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossenen Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991). Dieser hatte 1976 gegen ein päpstliches Verbot Priester geweiht und damit die Piusbrüder innerkirchlich isoliert. Die dadurch ausgelöste Auseinandersetzung erreichte 1988 mit der Weihe von vier eigenen Bischöfen und der Exkommunikation der Beteiligten ihren Höhepunkt. Papst Benedikt XVI. (2005-2013) hob diese Exkommunikation zwar 2009 auf, zu einer theologischen Einigung kam es aber nicht.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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Lesermeinungen

 lesa vor 41 Minuten 

Ohne Weg, ohne Wahrheit kein Leben, sondern Tod und Verzweiflung.

@chorbisch: Nein,Papst Leo XIV. ist nicht Papst Franziskus. Wenn wir viel für ihn beten, kann das noch wunderbare Überraschungen geben. Ausgehen kann man aber nicht länger davon. Die Piusbrüder haben sehr lange gewartet, und sie sehen das reale Leben. Der Glaubensverlust, an der die Verwässerung des Glaubens, die Selbstzerstörung der Kirche (die ein Faktum ist, wenn es auch nach wie vor kostbaren Einsatz gab und gibt) kann niemand leugnen. Die Folgen des Glaubensverlustes sind furchtbar für die Gesellschaft. Die Not schreit zum Himmel. Aber ein tiefer Schlaf hat die Hirten befallen. Neuanfang tut not. Dazu braucht es einen Weckruf.
Für heute Gute Nacht!


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 chorbisch vor 3 Stunden 
 

@ lesa: Leo XIV. ist aber nicht Franziskus

Natürlich weiß ich um die Bedeutung des Zusammenspiels von Schrift und Tradition und das auch die "Kirchenführung" daran gebunden ist.

Ihr Zitat zeigt doch, dass auch Leo XIV. das so sieht. Nur, weil er TC und diverse andere Dekrete seines Vorgängers noch nicht "kassiert" und bestimmte Personen an der Kurie oder diverse Bischöfe ihrer Ämter enthoben hat, existiert doch kein "Notstand"!

Und diejenigen, die nicht erkennen, oder erkennen wollen, dass ihr Priester oder Bischof Irrlehren verbreitet, werden sicher nicht dadurch zur Erkenntnis und Umkehr gebracht, wenn die FSSPX neue Bischöfe weiht.

Die neuen Bischöfe werden gebraucht, weil die verbliebene zwei Bischöfe mit ihren Aufgaben sehr belastet sind und nicht jünger werden. Und weil man offenbar Bischöfe, die nicht der FSSPX angehören, ohne Ansehen der Person als nicht "gleichwertig" anerkennt.

Der Wunsch nach neuen Bischöfen ist zunächst Sache und Bedürfnis der FSSPX. Der "Notstand" dient da als Legitimation und Druckmittel.


1
 
 lesa vor 4 Stunden 

Der Maßstab Schrift, Tradition und Lehramt gilt auch für die Kirchenführung

@chorbisch: Das Problem ist m.E. genau umgekehrt. Die FSSPX kritisieren ja das Abweichen von der Tradition zugunsten modernistischer, relativierender, subjektiver Lehren. Leo XIV. hat am 28.1.2026 einleuchtend aufgezeigt: Schrift, Tradition und Lehramt sind miteinander verknüpft "gemäß der weisen Anordnung Gottes", wie der Papst sagte. Das Chaos, das ausbricht, wenn dies nicht beachtet wird, sehen wir nach den haarsträubenden Schreiben der Glaubenskongregation der letzten Jahre. diese haben die Verständigung nicht gefördert. Soll man zuschauen, wie die Gläubigen weiterhin dem Sumpf von Irrlehren ausgeliefert werden? Für solche Fälle gibt es das Notstandsrecht, wozu denn sonst?
"Christliche Botschaft kann niemals Verhandlungsmasse sein. Sie ist uns anvertraut und kann nur unverfälscht ihre heilbringende Wirkung in der Welt entfalten – auch in der Welt von heute." (Kardinal R. Sarah)


1
 
 chorbisch vor 6 Stunden 
 

@ lakota

Da gebe ich Ihnen grundsätzlich recht. Aber es gibt ja noch Hirten, wie die Bischöfe Oster und Voderholzer, oder deren Weihbischöfe, oder Kardinal Woelki.

Und weil die FSSPX ja nicht auf Deutschland beschränkt ist, hatte ich ausdrücklich z.B. Weihbischof Eleganti genannt. Vermutlich gibt es auch in Italien, Frankreich oder Spanien so wie in anderen Ländern lehramtstreue Bischöfe und Weihbischöfe.

Damit will ich auchdrücklich nicht den "schwarzen Peter" allein der FSSPX zuschieben, aber man sollte bei der Diskussion über den deutschen "Tellerrand" hinaussehen.


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 lakota vor 8 Stunden 
 

@chorbisch

"Mich würde schon interessieren, warum die Bruderschaft unbedingt eigene Bischöfe haben will. Die Firmung könnte doch der jeweilige Diözesanbischof spenden".

Mich würde interessieren, welche unserer synodalen Diözesanbischöfe würden bei der FSSPX Firmungen spenden WOLLEN.


0
 
 chorbisch vor 11 Stunden 
 

@ lesa, kleingläubiger

Das kann man so sehen und ich kann es auch durchaus nachvollziehen, wenn einzelne Gemeindemitglieder sich so äußern.

Aber sollte das auch der offizielle Standpunkt der FSSPX sein, dann darf man sich nicht beklagen, wenn ihr Kritiker vorhalten, die Bruderschaft maße sich an, allein entscheiden zu können, ob ein Priester, Bischof oder gar der Papst noch katholisch sind. Und wenn ich mir manche Kommentare auf einer anderen Webseite ansehe, scheint diese Vorstellung durchaus verbreitet zu sein.

Außerdem sollte man sich dann nicht mehr empören, wenn Mitglieder einer Gemeinde Kardinal Woelki ausladen. Die sind dann zwar theologisch auf Abwegen, aber die hinter der Entscheidung stehende Einstellung ist dieselbe.


1
 
 Hardenberg vor 11 Stunden 
 

@heikostir

Danke. Haben Sie sich eigentlich mal angeschaut, welches Weihegebet bei der Bischofsweihe 1988 in Econe benutzt wurde? Paul VI. hat ja bei der Neuordnung der Liturgie m.W. zwar das Weihegebet für die Diakonen- und Priesterweihe beibehalten, aber das Weihegebet für die Bischöfe durch ein anderes ersetzt. Im Zweifel war das nicht nur nicht die unerlaubte, sondern sogar die ungültige Form.


0
 
 heikostir vor 12 Stunden 
 

@Hardenberg

Da weisen Sie auf einen wichtigen Punkt hin. Es ist fester Bestandteil der kirchlichen Lehre, dass die Gültigkeit der Sakramentenspendung nicht von der persönlichen Würdigkeit des Spenders abhängig ist. Darum sind z.B. auch die unerlaubten Bischofsweihen der Piusbruderschaft gültig, obwohl Weihespender und Weiheempfänger im Augenblick der Weihespendung einen schismatischen Akt setzen und sich daher schwer gegen Gott und gegen die von Christus gestiftete Einheit der Kirche versündigen.


3
 
 lesa vor 13 Stunden 

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

@kleingläubiger: Danke für Ihren Kommentar!


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 Hardenberg vor 15 Stunden 
 

@Kleingläubiger

"Die Piusbruderschaft möchte eben deshalb eigene Bischöfe, weil sie nicht auf Regenbogenbischöfe angewiesen sein will, die heute Homosegnungen und morgen traditionelle Priester weihen sollen."

Wenn dem so wäre, dann wären die Piusbrüder auch häretisch. Es ist Lehre der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche, dass auch unwürdige Geistliche die Sakramente gültig spenden.


4
 
 Richelius vor 18 Stunden 
 

@ chorbisch

Es gibt mehrere Probleme mit der Bruderschaft. Ein sehr großes sind die Laien, die sie unterstützen. Diese stellen ein ziemlich buntes Sammelsurium dar. Die Bandbreite reicht von einigermaßen katholisch bis eindeutige Sedisvakantisten. Hinter vorgehaltener Hand hört man immer wieder, daß auf den Klerus Druck ausgeübt wurde. Würde also ein katholischer Bischof die Firmung spenden, würde dies wieder Probleme nach sich ziehen. Dazu kommen noch ein paar Hardliner im Klerus der Bruderschaft selbst. Das Schisma ist viel weiter fortgeschritten, als viele glauben.


2
 
 SalvatoreMio vor 21 Stunden 
 

"Schlüpfrige Publikationen von hoher Ebene!

@SpatzinDerHand: so etwas ist wahrhaft beschämend, zumal "Herr Tucho" nun eine hohe Position einnimmt. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass der Völkerapostel Paulus zunächst seine Freude daran hatte, Christen den Garaus zu machen - was er danach tausendfach wiedergutzumachen suchte. Und er war nicht der einzige schwere Übeltäter, der heute zur Reihe der Heiligen zählt. -Dabei spielt es keine Rolle, ob diese vor 2000 Jahren lebten oder jetzt!


0
 
 Wynfried vor 22 Stunden 

@ heikostir

Es wäre ja gerade wünschenswert, wenn man die doktrinellen Gründe, die einer kanonischen Anerkennung der FSSPX bislang im Wege stehen, endlich einmal benennen und klären würde.
Derselbe Kardinal Ratzinger, auf den Sie hier verweisen, hatte nach den unerlaubten Bischofsweihen von 1988 erklärt, „daß Schismen nur dann entstehen können, wenn in der Kirche einige Wahrheiten und einige Werte des christlichen Glaubens nicht mehr gelebt und geliebt werden.“

Einseitige Schuldzuweisungen sind hier deshalb wenig zielführend. Auch wir, so Kardinal Ratzinger damals, haben „uns zu fragen, welche Fehler wir gemacht haben, welche Fehler wir (noch immer) machen.“ Nur eine umfassende Ursachenforschung kann zu einem Prozess der Wiederversöhnung führen.

www.kath-info.de/ratz_13j.html


1
 
 kleingläubiger vor 22 Stunden 
 

Die Piusbruderschaft möchte eben deshalb eigene Bischöfe, weil sie nicht auf Regenbogenbischöfe angewiesen sein will, die heute Homosegnungen und morgen traditionelle Priester weihen sollen.

Die Bruderschaft umfasst über 1400 Mitglieder, davon über 700 Priester und ist in 77 Ländern aktiv. Das geht nicht nur mit menschlichen Mitteln. Das ist übrigens mehr, als die anerkannte Petrusbruderschaft hat.

„Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so braucht ihr mir nicht zu glauben. Wenn ich sie aber tue, ihr mir aber nicht glauben wollt, so so glaubt doch wenigstens den Werken, damit ihr einseht und erkennt, dass der Vater in mir ist und ich im Vater bin.“ (Joh 10,37)


0
 
 Fatima 1713 vor 23 Stunden 
 

Schön, dass sie miteinander reden!

Auch wenn mich die Auswahl des Gesprächspartners seitens des Vatikan nicht gerade überzeugt - aber gut, dass sie miteinander reden! Begleiten wir das Gespräch im Gebet, das kann Wunder bewirken!


1
 
 chorbisch vor 23 Stunden 
 

@ SpatzInDerHand

Vielleicht ist Kardinal Fernandez doch keine so schlechte Besetzung. Bis ihn Papst Franziskus nach Rom geholt hat, lebte er in Argentinien. Er war also in die früheren Debatten zwischen Der FSSPX und der Bruderschaft nicht involviert. Er könnte also relativ offen in die Gespräche gehen.

Und wer sollte es sonst machen?

Mich würde schon interessieren, warum die Bruderschaft unbedingt eigene Bischöfe haben will. Die Firmung könnte doch der jeweilige Diözesanbichof spenden. Oder geht das wegen des derzeitigen Status der Bruderschaft nicht?

Oder liegt es daran, dass zumindest Teile der Anhänger der Bruderschaft eine Firmung durch einen Bischof der aus ihrer Sicht durch die Anerkennung des VAT II "belasteten" ablehnen könnten, selbst wenn es zweifelsfrei lehramsttreue wäre, wie Weihbischof Eleganti oder Weihbischof Schneider?


0
 
 lesa vor 23 Stunden 

Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze.

Die doktrinnelle Differenzen ergeben sich u.a. aus Zweideutigkeiten des Zweidutigkeiten in den Konzilstexten (Vat II). Diese gilt es, ehrlich anzuschauen, nicht zu übertünchen.


3
 
 heikostir vor 28 Stunden 
 

Papst Benedikt XVI. 2009 zu den doktrinellen Problemen mit dem Piusbruderschaft im O-Ton

"Dass die Bruderschaft Pius’ X. keine kanonische Stellung in der Kirche hat, beruht nicht eigentlich auf disziplinären, sondern auf DOKTRINELLEN Gründen. (...) Solange die DOKTRINELLEL Fragen nicht geklärt sind, hat die Bruderschaft keinen kanonischen Status in der Kirche und solange üben ihre Amtsträger, auch wenn sie von der Kirchenstrafe frei sind, keine Ämter rechtmäßig in der Kirche aus."

Sowohl angesichts der Kompetenz des Theologen Joseph Ratzingers als auch seiner lehramtlichen Autorität als Papst erübrigen sich anderslautende Einschätzungen von irgendwelchen Theologinnen und Theologen von selbst.

Und was EB Lefebvre betrifft: Traurig, dass ein einst von einem Papst gelobter Mann am Ende bereit war, sich mit einem schismatischen Akt schwer gegen die Einheit der Kirche und die Gemeinschaft mit dem Hl. Vater versündigt hat.

www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/letters/2009/documents/hf_ben-xvi_let_20090310_remissione-scomunica.html


4
 
 Freude an der Kirche vor 28 Stunden 
 

Früchte der Einheit in der Wahrheit

Jesus Christus könnte viele Früchte der Heiligung/Befreiung durch die Bruderschaft hervorbringen, würde sie vollkommen zur Einheit - in den Schoß der Mutter Kirche zurückkehren. Eine erneute Bischofsweihe außerhalb der Einheit lässt den Teufel jubeln. Dadurch kann er durch die Bruderschaft wirken und Seelen von de Einheit entfernen - von der vollkommenen Vereinigung mit Christus = seiner Kirche


0
 
 lesa vor 29 Stunden 

Wahrheit scheidet die Geister. Aber mit der Zeit wirkt sie Einheit. Nur sie.

Es war kein Geringerer als Benedikt XVI., der am 29.8.2005 sagte: Erzbischof Lefebvre ist ein großer Mann für die ganze Kirche.
Er war Afrikamissionar. Nach einiger Zeit als Apostolischer Vikar in Dakar schrieb ihm Papst Pius XII. am 22. September 1948: "Sie leiten das Apostolische Vikariat in Dakar so umsichtig, weise und tatkräftig, Sie sind von einem solchen Eifer für die Ausbreitung der Herrschaft Gottes entflammt, dass wir es für gut befinden, Sie für die Leitung dieser unserer Delegatur in Französisch-Afrika auszuwählen."
Die "Doktrin" dürfte er gekannt haben, bei seiner Bruderschaft habe ich (als Theologin) jedenfalls
noch nie irgendeine "doktrinelle Abweichung" wahrgenommen, nur der Lehre der Kirche Entsprechendes.
Es brauchte wohl einen Bischof, der aus solchem Holz geschnitzt war, der den Mut hatte für den Schritt, die Tradition zu retten - für sich, die traditionellen Gemeinschaften, die ganze Kirche. Es war gut. Es wird wieder gut sein.
Gehorsam muss dem Glauben folgen.


7
 
 Stefan Fleischer vor 31 Stunden 

Meines Erachtens

ist es im Kirchenrecht gleich wie in der zivilen Rechtsprechung. Solange ein Gesetz nicht durch die zuständige Instanz aufgehoben ist, hat sich der Richter in seinem Urteil daran zu halten und ein entsprechendes Urteil zu fällen. Sollte er milderen (oder auch erschwerende) Umstände feststellt, kann er dies im Urteil berücksichtigen. Dies ändert dann aber nichts an der grundsätzlichen Beurteilung der Tat. Anschliessend besteht dann die Möglichkeit, dass eine berechtigte Stelle oder Person «Gnade vor Recht» walten lässt. Auch dadurch wird die Rechtswidrigkeit der Tat nicht aufgehoben. Und niemand hat ein Recht, sich auf einen solchen Gnadenakt - und käme er von Gott selbst – zu berufen, um selbst sich nicht an eine gültige Vorschrift halten zu müssen.


2
 
 heikostir vor 31 Stunden 
 

@Versusdeum @Jothekieker

Die Piusbruderschaft hat schon einmal die schwere Sünde eines schismatischen Akts auf sich geladen und plant den nächsten schismatischen Akt.
Daher kann man durchaus von Bekehrung sprechen.

Zudem war es kein anderer als Papst Benedikt XVI., der festgestellt hat, dass die Probleme mit der Piusbruderschaft doktrineller, also die Lehre der Kirche betreffender Natur sind. Und es war derselbe Benedikt XVI., der klar gestellt hat, dass an der Anerkennung aller (!) des II. Vatikanums durch die Piusbruderschaft kein Weg vorbeiführt.
Übrigens hat auch Kardinal Müller immer wieder darauf hingewiesen.

@Jothekieker: Da muss ich Ihnen widersprechen: Gruppen, die schismatische Akte setzen, habe keine Existenzberechtigung.


4
 
 golden vor 33 Stunden 
 

Schon mal was gehört

vom "Rat des Gamaliel"? Apostlgeschichte 5,34 ff.
Gott wird schon wissen,was er vorhat.


1
 
 gebsy vor 34 Stunden 

Dass die Gespräche

O H N E Vorurteile gelingen mögen, kann nur von der Gnade Gottes erbeten werden.
Wozu Menschen fähig sind, zeigt die aktuelle Situation ...


3
 
 Versusdeum vor 35 Stunden 
 

@heikostir

Ich würde "einlenken" bevorzugen, denn "bekehren" stünde eher bei anderen an. Aber natürlich hoffe ich auch, dass daraus etwas fruchtbares wächst.


3
 
 anjali vor 35 Stunden 
 

@SpatzinDerHand

Ja!!!! Was Sie hier schreiben ,das war was ich auch gleich dachte !


3
 
 lesa vor 35 Stunden 

Veni Creator Spiritus

@Spatz in der Hand: UPPS! Wenn in der Kirche alle so ihrlich wären wie Sie würde es anders aussehen.
Allerdings kann man in der Kirche Christi ständig mit Wundern rechnen. Davon ausgehen kann man abericht.
Eines ist sicher: Gott führt die Sache und wird nicht ablassen, das gute Werk fortzuführen, wie auch immer, (mit oder ohne "Erlaubnis", Gott weiß, was da jetzt die bessere Variante ist) um es zu vollenden, damit SEINE Kirche fotrbesteht.
Die Wahrheit ist wie eine unzerstörbare Pflanze - und die Schlangenzertreterin ist stark. Sie rufen wir an!


4
 
 Jothekieker vor 35 Stunden 
 

@heikostir

Die Piusbrüder haben durchaus ihre Existenzberechtigung. Ohne sie würde es die "alte Messe" nicht mehr geben. Zudem sind sie überall dort der Notausgang, wo die "alte Messe" durch Maßnahmen wie Traditiones Custodes eingeschränkt wird.
Unabhängig davon halte ich die lehrmäßigen Probleme für leichter überwindbar als das gegenseitige Mißtrauen. Da ist noch einiges an Arbeit erforderlich, aber dieser Mühe muß man sich der Einheit der Kirche willen unterziehen.


8
 
 SpatzInDerHand vor 35 Stunden 

Mal so ganz unter uns...

... also wenn diese Gespräche irgendeine Chance auf Erfolg haben sollten, dann sollte der Vatikan einen anderen Gesprächspartner anbieten als ausgerechnet die Fehlbesetzung Fernández, genannt "Tucho" wegen einiger schlüpfriger Publikationen!


9
 
 heikostir vor 36 Stunden 
 

Es ist meine große Hoffnung, dass aus dieser schwierigen Situation am Ende dennoch Positives erwächst:

Nämlich, dass die Piusbrüder sich bekehren, ihren irrigen Weg verlassen und endlich zur vollen Einheit mit dem Hl. Vater und der Gesamtkirche zurückkehren.


5
 

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