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Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!

vor 15 Stunden in Österreich, 7 Lesermeinungen
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In einigen Schulen machen muslimische Schüler Druck auf andere, um die Fastenregeln einzuhalten


Wien (kath.net)  Der muslimische Fastenmonat Ramadan stellt viele Bildungseinrichtungen derzeit vor große Herausforderungen. Berichte von Wiener Lehrkräften über zunehmenden Gruppendruck unter Schülern werfen grundlegende Fragen zum Miteinander der Religionen und zur Wahrung der persönlichen Freiheit im Schulalltag auf. Dies berichtet SERVUS.TV

Der Wiener Lehrergewerkschafter Thomas Krebs berichtet von einer besorgniserregenden Dynamik in manchen Klassenverbänden. Hier bildeten sich Gruppen, die penibel darauf achteten, dass Mitschüler die Fastenregeln einhalten. Dabei gehe es nicht nur um den Verzicht auf Nahrung, sondern auch um Kleidungsvorschriften und ein „entsprechendes Benehmen“ während des Ramadans.

Schüler, die sich nicht an die religiösen Praktiken halten, sehen sich teils erheblichem Rechtfertigungsdruck ausgesetzt. „Es darf nicht sein, dass sich einzelne Schüler über andere stellen“, mahnt Krebs. Während einige Jugendliche den Druck als „gutgemeinte Hilfe“ unter Freunden interpretieren, berichten andere von offenem Unmut, wenn Mitschüler im Klassenzimmer essen oder trinken. In Einzelfällen kam es sogar zu Störungen des Unterrichts durch spontane Gebetszeiten im Klassenraum.

Interessanterweise findet dieses Verhalten keine Rückendeckung in der offiziellen religiösen Lehre. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) stellte klar, dass religiöse Praxis – und damit auch das Fasten – eine rein persönliche Entscheidung sei. Jede Form von sozialem Druck widerspreche dem Verständnis einer gesunden Glaubenspraxis. Experten weisen zudem darauf hin, dass soziale Medien als „digitale Sittenwächter“ fungieren und die soziale Kontrolle unter Jugendlichen massiv verstärken können.

Das Bildungsministerium erinnert daran, dass die Schulpflicht und die Teilnahme am Unterricht durch religiöse Bräuche nicht eingeschränkt werden dürfen. Wenn Schüler versuchen, Druck auf Gleichaltrige auszuüben oder deren Verhalten zu kontrollieren, werde dies als Form von psychischer Gewalt oder Mobbing gewertet. Die Schulen seien in der Pflicht, hier konsequent einzugreifen, um den Schulfrieden und das Recht auf individuelle Religions- und Gewissensfreiheit zu schützen.

Eine aktuelle Umfrage des Instituts OGM unterstreicht die Brisanz des Themas: Eine deutliche Mehrheit von 81 Prozent der Befragten befürwortet staatliche Vorgaben oder Maßnahmen, um den Umgang mit religiösem Fasten an Schulen klarer zu regeln.



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Lesermeinungen

 lamwool vor 4 Stunden 
 

Gut haben wir die Linken

@Versusdeum.
Was ist der Grund für Ihre Aussage:
"Angsichts der schon jetzt eklatanten Unterwerfung der (wohl nicht nur deutschen) Linken "
Ich glaube, es gibt sehr, sehr viele Menschen, welche nicht unbedingt so religiös sind wie Sie, die aber das provokative Verhalten solcher Muslime überhaupt nicht goutieren. Auch der Ansicht sind, Religionsfreiheit heisst noch lange nicht, andere zu belästigen und zu bedrohen.
Ich finde es zu einfach, die Linken für alles verantwortlich zu machen.
Gruss


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 Felmy vor 9 Stunden 
 

Wir werden unsere Lebensart nicht nehmen lassen.

So vor etwa 10 Jahren,zu jene die damals Bedenken hatten.Heute sind wir es, die uns anpassen sollen.


0
 
 Steve Acker vor 9 Stunden 
 

Der Islam macht sich hier

mehr und mehr breit, und von hiesiegen höheren Stellen kommen nur Unterwerfungsgesten.
In England gab es bei einem Premier League Spiel nach Sonnenuntergang plötzlich eine Pause.
auf der Anzeigetafel erschien: Damit die fastenden Spieler Elektrolytgetränke zu sich nehmen können.
Das Publikum buhte.
Der gastgebende Verein Leeds United äußerte sich danach empört über die Buhrufe


2
 
 Fatima 1713 vor 11 Stunden 
 

Keine Rückendeckung in der offiziellen Lehre?

Da wäre ich mir nicht so sicher. Die IGGGÖ gibt sich nach außen hin gerne gemäßigt.


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 Versusdeum vor 13 Stunden 
 

Bei 41% Muslimen unter den Minderjährigen in Wien

wird die Beachtung der muslimischen Fastenregeln zuerst akuter und dann eine selbstverständlichkeit werden. Angsichts der schon jetzt eklatanten Unterwerfung der (wohl nicht nur deutschen) Linken kann man nur noch auf Gott und auf die gemäßigten Muslime hoffen.


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 Rolando vor 14 Stunden 
 

Ein Beispiel bei uns

Meine Tante sagte mir, während des 2WK hatten wir eine jüdische Flüchtlingsfrau im Haus, sie hatte ein eigenes Zimmer, sie arbeitete auf dem Hof mit, niemand im Ort wusst des sie Jüdin ist. An einem Sonntag beim Essen sagte meine Oma zu ihr, ess halt mal vom Sauerbraten, war Schweinefleisch, die Jüdin sagte zu meiner Oma, sie sind eine fromme Christin, ich bin eine fromme Jüdin, alles war gut, gegenseitiger Respekt und Achtung.
Bei Hitlers Geburtstag mussten die entsprechenden Fahnen rausgehängt werden, mein Oma hatte keine, sie hängte ein weißes Betttuch raus, dann sagte ein Parteigenosse unserer Nachbarschaft, wenn der Führer den Krieg gewonnen hat kommen ihr als erstes nach Sibirien, nach dem Krieg sagte meine Oma zu ihm, Michel, wir sind ja immer noch da.


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 Johannes14,6 vor 14 Stunden 
 

Wegdrehen für den Ramadan

Durch Protest einer Mutter wurde ein Vorfall an einer Gesamtschule in Kleve publik:
Die Tochter fühlte sich von fastenden Mitschülern gemobbt. Die Lehrerin empfahl, nicht-fastende Schüler sollten fastende Schüler nicht provozieren und ihr Pausenbrot verdeckt essen...

Das sind selbstverständlich nur EINZELFÄLLE - oder?

Das Thema gehört aus der TABU - ZONE in die öffentliche Debatte! Angesichts der Mehrheitsverhältnisse an öffentlichen Schulen werden immer öfter solche Repressalien berichtet, bis hin zu Konversionen christlicher Schüler zum Islam aus Angst, um der Ausgrenzung und dem Mobbing zu entgehen.
Lehrkräften fehlt oft der Mut und vor allem die Rückendeckung durch die Schulleitung, um dagegen vorzugehen.

www.tichyseinblick.de/meinungen/wegdrehen-fuer-ramadan/


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