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Weltbischofssynode legt nächste Schritte fest

22. April 2026 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Vorbereitungs-Treffen für Kontinentalversammlungen geplant - Plus: Vorsitzende aller Bischofskonferenzen beraten im Oktober über umstrittenes Dokument "Amoris laetitia" und seine Anwendung in der Seelsorge für wiederverheiratete Geschiedene


Vatikanstadt (kath.net/KAP) In der katholischen Weltkirche soll es auch künftig gemeinsame Leitungsberatungen auf mehreren Ebenen geben. Das geht aus einer jetzt veröffentlichten Mitteilung des Sekretariates der Bischofssynode hervor, das Mitte April tagte.

Demnach sollen bei einem Treffen im Vatikan vom 23. bis 25. Juni die Schritte für die Umsetzung der Synodenbeschlüsse von 2024 auf Ebene der Kontinente festgelegt werden. Diese Umsetzung und deren Bewertung soll im Frühjahr 2028 abgeschlossen sein. Im Oktober 2028 ist dann eine globale "kirchliche Versammlung" in Rom geplant.


An dem Vorbereitungstreffen Ende Juni sollen die Vorstände der kontinentalen Bischofsräte wie CELAM (Lateinamerika), CCEE (Europa) oder SECAM (Afrika) sowie Patriarchen der katholischen Ostkirchen teilnehmen. Die Bischofskonferenzen der USA und Kanadas sollen ebenfalls vertreten sein.

An einem Tag werde auch Papst Leo XIV. an den Beratungen teilnehmen, hieß es. Für "Anfang des Sommers" kündigte das Sekretariat die Veröffentlichung eines genauen Fahrplans für die nächsten Schritte der Synodalversammlungen auf kontinentaler und globaler Ebene an.

Chefs aller Bischofskonferenzen in Rom

Neue Details wurden auch über das geplante Treffen zur Debatte über das vor zehn Jahren veröffentlichte Schreiben "Amoris laetitia" von Papst Franziskus (2013-2025) mitgeteilt. Demnach tagen vom 7. bis 14. Oktober die Vorsitzenden aller Bischofskonferenzen in Rom. Sie sollen auf Bitte von Papst Leo XIV. über das innerkirchlich umstrittene Dokument und seine Anwendung in der Seelsorge für wiederverheiratete Geschiedene sprechen.

In der Erklärung heißt es nun, diese Versammlung der Bischofskonferenzvorsitzenden im Oktober werde von der Vatikanbehörde für die Laien und Familien mit Unterstützung des Synodensekretariates organisiert. Es handle sich aber nicht um eine Synodalversammlung, sondern um ein Beratungstreffen der Konferenzvorsitzenden mit dem Papst.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto: Bischofssynode 2024 (c) Vatican Media


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Lesermeinungen

 Bilbo B. 23. April 2026 
 

Spricht das Bild für sich?

Das Bild allein schon spricht wohl in beeindruckender Weise für sich? Amtssträger stehen verloren und passiv am Rande des Geschehens. Dutzende von Stuhlkreisen oder mehr, voneinander abgekoppelt, bestimmen scheinbar das Geschehen. Der alte Wunschtraum des Postmodernismus geht in Erfüllung: Nicht mehr die einmütige Glaubens-und Lehrkontinuität soll den Kurs bestimmen, sondern das zersplitterte Wunschdenken einer synodalistischen Stuhlkreis- und Zeitgeistkirche.


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