
Maria-Hilf-Segen große Tradition bei den Salesianernvor 14 Stunden in Österreich, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
An jedem 24. des Monats wird in besonderer Weise um Schutz und Hilfe der Gottesmutter gebeten - Salesianer bereiten sich auf Maria-Hilf-Fest am 24. Mai vor.
St. Pölten (kath.net/ KAP)
In den Niederlassungen der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern wird weltweit an jedem 24. des Monats der Maria-Hilf-Segen gespendet. Am 24. Mai wird dies in besonderer Weise im Rahmen des Maria-Hilf-Festes getan, wie der frühere Olympiakaplan und Sportlerseelsorger P. Bernhard Maier, der nun bei den Salesianern in Amstetten lebt und wirkt, gegenüber Kathpress erläuterte.
Der Ordensgründer Johannes Bosco (1815-1888) sei Zeit seines Lebens ein großer Marienverehrer gewesen. Dabei habe er die Verehrung Mariens besonders unter dem Titel "Hilfe der Christen" bzw. "Helferin der Christen" gefördert. Sichtbarer Ausdruck dafür sei die Maria-Hilf-Basilika, die er in Turin ihr zu Ehren errichtet hat.
P. Maier: "Don Bosco verbreitete die Maria-Hilf-Verehrung durch Wort und Schrift, er verteilte Maria-Hilf-Medaillen und versuchte, auf volkstümliche Art, das Vertrauen in die himmlische Helferin zu wecken und zu mehren". Er habe Maria als die Gründerin und Stütze seines Werkes bezeichnet und auch einen eigenen Maria-Hilf-Segen verfasst, der 1878 von Papst Leo XIII. approbiert wurde. 
Auch Gebetstag für Kirche in China
Immer wieder habe Don Bosco den Maria-Hilf-Segen gespendet und mit seinen Jugendlichen in besonders festlicher Weise das Maria-Hilf-Fest am 24. Mai gefeiert. Das Fest war in der katholischen Kirche ausgerecht im Geburtsjahr Don Boscos eingeführt worden.
Nicht zufällig falle auf den 24. Mai auch der Tag des Gebetes für die Kirche in China, wie P. Maier hinzufügte. Papst Benedikt XVI. hat in einem Brief an die Katholiken in China im Jahr 2007 dazu aufgerufen, den 24. Mai als Tag des Gebetes für die Kirche in China weltweit zu begehen. Dies ist der liturgische Gedenktag der Allerseligsten Jungfrau Maria, die von den Gläubigen in China im Marienheiligtum von She-Shan in Shanghai verehrt wird. Das Gebet solle die Einheit der Kirche in China und ihre Verbundenheit mit der Universalkirche stärken und sichtbar machen.
Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto: Archiv
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Sextus vor 8 Stunden | | | | Maria Ausiliatrice Ein Titel, der Don Bosco aus den Lauretanischen Litaneien entnommen hatte.
Schon als Kind erschien ihm im Traum die schöne Frau und ein Herr, die ihm seine Zukunft allegorisch verkündeten.
Zu ihrer Ehre hat er eine Basilika in Turin / Valdocco bauen lassen: jeder Stein entsprach einem Akt der Gnade der Seligen Jungfrau dem Spender gegenüber - so Don Bosco.
Schade, dass das Marienbild in diesem Artikel dem ikonischen Bild der Ausiliatrice, das über dem Hauptaltar der Turiner Basilika herrscht, nicht entspricht. |  1
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. |