Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  6. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  11. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  14. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  15. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an

Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe

vor 13 Stunden in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Erzbischof fragte in offiziellem Brief an den Sender, „ob ihre Plattformen … dazu dienten, eine Seite einer umstrittenen politischen Debatte zu verstärken“.


Sydney (kath.net/pl) Erzbischof Anthony Fisher OP aus Sydney hat bei der Ombudsfrau Fiona Cameron der Australian Broadcasting Corporation (ABC) Beschwerde gegen deren Berichterstattung über assistierten Suizid eingelegt. „Über einen Zeitraum von neun Tagen hinweg bot die ABC dem Gründer einer Organisation, die sich für eine Gesetzesreform zur Euthanasie und zum assistierten Suizid einsetzt, wiederholt Gelegenheit – sei es im Fernsehen, im Radio, online oder in den sozialen Medien –, für eine Änderung des bundesweiten Verbots zu plädieren, Telemedizin für Euthanasie und assistierten Suizid zu nutzen“, schildert Erzbischof Fisher in seinem offiziellen Brief. Doch „angesichts der Bedeutung des Themas, der Unmittelbarkeit der politischen Entscheidungen, auf die sich die Berichterstattung bezog, sowie der besonderen Verpflichtung der ABC, das Vertrauen der Öffentlichkeit in ihre Unparteilichkeit zu wahren, bitte ich darum, diese Angelegenheiten sorgfältig zu prüfen und zu behandeln“. Darüber berichteten anhand der Erstdarstellung in der Zeitung „The Australian“ verschiedentliche australische und internationale Medien.


Der Erzbischof fragte die Ombudsfrau, „ob ihre Plattformen … dazu dienten, eine Seite einer umstrittenen politischen Debatte zu verstärken“.

Erzbischof Fisher führte vier Fälle innerhalb von neun Tagen im Juli an, in denen der Sterbehilfe-Befürworter Andrew Denton seine Ansichten auf ABC-Plattformen darlegen konnte. Drei dieser Auftritte fanden vor dem Bundesparteitag der ALP (Australian Labor Party) im Juli statt, auf dem ein Ende des bundesstaatlichen Verbots telemedizinischer Beratungen befürwortet wurde. 

Fisher weist darauf hin, dass „die Hauptargumente für die Beibehaltung des Verbots wurden nicht von deren Vertretern selbst vorgebracht“, „sondern weitgehend von Denton zusammengefasst oder charakterisiert“ worden waren. Der Erzbischof wies zudem darauf hin, dass Denton Äußerungen, die er selbst im Jahr 2011 zum Thema „erlösendes Leiden“ gemacht hatte, falsch wiedergegeben habe. „Denton ließ (meine) unmittelbar vorangegangene Antwort weg, in der eindeutig dargelegt wird, dass das Ziel der katholischen Kirche darin besteht, Leid zu lindern.“

Wörtlich schreibt Fisher: „Unter diesen Umständen konnte die Darstellung einer Gegenposition zu einem unbestimmten späteren Zeitpunkt das Fehlen von Meinungsvielfalt in jener Phase, in der das Thema Gegenstand einer aktiven und unmittelbar bevorstehenden politischen Entscheidung war, nicht ausgleichen.

Angesichts der Bedeutung des Themas, der Unmittelbarkeit der politischen Entscheidungen, auf die sich die Berichterstattung bezog, und der besonderen Verpflichtung der ABC, das Vertrauen der Öffentlichkeit in ihre Unparteilichkeit zu wahren, bitte ich darum, diesen Angelegenheiten sorgfältig nachzugehen und sie entsprechend zu behandeln.“

Archivfoto Erzbischof Fisher (c) Erzbistum Syndey


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 LionardoLoredan vor 11 Stunden 
 

"Aus Recht wird Unrecht, Tugend Plage ..."

Heinrich Schlier weist in seienm tiefgründigen Buch "Mächte und Gewalten im Neuen Testament" auf die gefährlichste Macht des Satans hin, der "Engel des Lichts" zu sein.

Aber er wäre machtlos, denn wir sind seine Vollstreckungsgehilfen.

Maranatha!


0
 
 SpatzInDerHand vor 11 Stunden 

Nun... zumindest für den deutschsprachigen Raum gilt hier ein "JA"...

Der Erzbischof fragte in offiziellem Brief an den Sender, „ob ihre Plattformen … dazu dienten, eine Seite einer umstrittenen politischen Debatte zu verstärken“.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  5. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  8. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  9. Gott hingegen vergeht nie! Wir existieren, weil er uns liebt!
  10. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Italien: Niedrigwasser stoppt Marienprozession auf dem Po
  13. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  14. „Maria, du bist ‚die Freude des Himmels und der Erde‘; wache und bete für uns“
  15. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz