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Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe

vor 2 Stunden in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Leo XIV. in Schreiben an Liturgiekongress in den USA: Treue zu genehmigten Texten und Anweisungen notwendig für würdevolle Messfeier.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP) 
Papst Leo XIV. pocht auf die Einhaltung der kirchlichen Vorgaben für katholische Messfeiern. Insbesondere die Priester müssten den von Paul VI. und Johannes Paul II. verkündeten Riten Respekt entgegenbringen, schreibt er in Bezug auf die liturgischen Reformen der beiden Päpste nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965).
Anlass des Briefes, den der Vatikan am Freitag veröffentlichte, ist ein Liturgiekongress in den USA. Das Schreiben ist adressiert an den Leiter der vatikanischen Gottesdienstbehörde, Kardinal Arthur Roche.


Respekt und Bildung
"Es ist von entscheidender Bedeutung, dass dieser Respekt aus einer inneren Haltung der Offenheit und des Vertrauens in Gott entspringt und Demut vor seiner Größe sowie aufrichtige Treue zur kirchlichen Gemeinschaft zum Ausdruck bringt", so der Papst. Leo XIV. unterstreicht die Treue zu den genehmigten Texten und Anweisungen als notwendig für eine würdevolle Messfeier.
Außerdem warb das Kirchenoberhaupt für eine kontinuierliche Weiterbildung von Geistlichen und Laien, "um das liturgische Leben der Weltkirche neu zu beleben". Die besondere Aufgabe der Priester sei, "die Gläubigen an die Hand zu nehmen und sie in der Erkenntnis der heiligen Geheimnisse zu begleiten". Eine Gelegenheit dazu biete vor allem die sonntägliche Messfeier.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Papst Leo XIV. (C) Vatican Media


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Lesermeinungen

 Patroklos vor 58 Minuten 
 

Heuchelei

Und Mißbrauch wird ja mit Sicherheit auch streng verfolgt und mit entsprechenden Kirchenstrafen geahndet....
Wie bisher...
Übrigens: Ändert die DBK jetzt daraufhin ihren Ungehorsam bei den Wandlungsworten? Darauf "wartet" man in Rom nunmehr seit 26 Jahren...


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 SalvatoreMio vor 1 Stunden 
 

" für Warnungen zu spät?

@sdamon: ich bin dankbar für die Worte des Papstes, auf die man sich im Ernstfall berufen kann. Doch es gibt gewiss Zelebranten, die solche Worte nicht interessieren. Da müssen andere Geschütze her, z. B. direkte und persönliche Zurechtweisungen durch den Bischof.


0
 
 SalvatoreMio vor 1 Stunden 
 

Die liturgische Verhunzung

@sdamon: dieses Elend ist offenbar sehr interschiedlich verbreitet. Hier bei uns sind offenbar manche Auswüchse überwunden, besonders dank Einzelner, die an die Gewissen der Priester klopfen und sie freundlich zurechtweisen. - Dabei besteht die Liturgie nicht nur aus Worten, sondern auch aus der würdigen Haltung der Zelebranten, den richtigen Gesten. Es kostet Mut zu kritisieren, vor allem, wenn man schon eine "Ohrfeige" genossen hat.


0
 
 Paddel vor 2 Stunden 

Klare Worte

unseres heiligen Vaters, die keine Zweideutigkeiten zulassen. Das ist eine Wohltat, gerade auch für die treuen Priester. Für sie ist es ebenfalls eine Stärkung und ein Aufatmen.

Danke Hl. Vater!


2
 
 sdamon vor 2 Stunden 
 

der NOM

57 Jahre nach der Liturgiereform wurde der NOM mancherorts so verhunzt, dass es für Warnungen zu spät ist.


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