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Nach Sperre: Au-pair-Plattform stimmt Vergleich mit christlichem Vater zu

vor 15 Stunden in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Der Mann hatte ein Au-Pair gesucht, das die christliche Orientierung der Familie teilt. Die Plattform wertete dies als Diskriminierung.


Kassel (kath.net/jg)
Eine international tätige Au-Pair-Plattform hat in einem Vergleich vor dem Landgericht Kassel anerkannt, einen italienischen Familienvater wegen seiner religiösen Überzeugungen diskriminiert und in seiner Religionsfreiheit verletzt zu haben. Die Plattform hatte das Nutzerprofil des Mannes gesperrt, wogegen dieser juristisch vorgegangen war. Dies berichtet radio horeb.

Der in Neapel lebende Vater hatte bei der Suche nach einem Au-pair erklärt, dass dieses sein Kind im Einklang mit dem christlichen Glauben begleiten und praktizierte Homosexualität nicht befürworten solle. Die in Deutschland ansässige Plattform wertete diese Kriterien als diskriminierend und sperrte sein Profil.


Der daraus folgende Rechtsstreit endete mit einem Vergleich. Die Plattform erkennt darin an, dass die Sperre des Profils die Religionsfreiheit des Vaters verletzt und diesen diskriminiert habe. Sie respektiert darüber hinaus ausdrücklich das Recht der Eltern, ihre Kinder gemäß der eigenen religiösen Überzeugung zu erziehen. 

Der italienische Vater sagte nach der Einigung, er wolle seinen Glauben und die damit verbundene Lebensweise nicht verstecken müssen, „schon gar nicht, wenn es um die Erziehung unserer Kinder geht“.

Die ausdrückliche Anerkennung der Diskriminierung sei ein ermutigendes Signal, auch im Internet frei über den eigenen Glauben zu sprechen, sagte sein Rechtsanwalt Ingo Friedrich. Eltern hätten das Recht, ihre Kinder im Einklang mit ihrem Glauben zu erziehen, erklärte er. Dieses dürfe nicht durch private Plattformen ausgehebelt werden.

 


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Lesermeinungen

 Versusdeum vor 11 Stunden 
 

Religionsfreiheit

und Elternrechte
sind durch aggressiv auftretende Ideologien zunehmend gefährdet. Ein wichtiges Urteil, das hoffentlich auch auf Deutschland ausstrahlt und nicht nur die Sonderrechte für Muslime erweitert (z.B. Sozialleistungen auch für mehrere Frauen, was in D ja verboten ist).


2
 
 girsberg74 vor 12 Stunden 
 

Ein gutes Zeichen.


2
 

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