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Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"

vor 13 Stunden in Deutschland, 11 Lesermeinungen
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Erzbischof von München möchte 2027 einen Rechenschaftsbericht abgeben


München (kath.net) 

Kardinal Reinhard Marx ist überzeugt, dass die Kirche unterschiedliche Perspektiven auf Synodalität „gut miteinander in Verbindung bringen kann“. Bei der Herbstvollversammlung des Diözesanrats kündigte der Erzbischof von München und Freising an, dass er bei einer Diözesanversammlung erstmals einen Rechenschaftsbericht ablegen möchte und Ziele für die nächsten Jahre bekannt  geben möchte. Was in dem Bericht genau stehen sollte, lässt der Erzbischof offen. Marx betont aber, dass er auch in schwierigen Zeiten Hoffnung für die Kirche habe. Die Kirche „ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut. Wir bleiben weiter gemeinsam auf hoher See unterwegs."  In den Pfarreien und in den Gremien stelle er „neue Aktivität" und "neues Selbstbewusstsein" fest .



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Lesermeinungen

 Stefan Fleischer vor 4 Stunden 

Solange das Kreuz unseres Herrn

immer mehr in ein sinnentlertes Logo des Christentums "umgebaut" wird, helfen auch die besten übrigen "Umbauten" nichts.


2
 
 Mariat vor 7 Stunden 

@Versusdeum - zu "Priesterinnen"

"Ob Gott sie will oder ob sie nun wirklich Brot und Wein in Leib und Blut Christi wandeln oder Sünden nachlassen können oder ob die Nachfolger der Apostel nur noch 1/3 aller Stimmen in einem willkürlich erdachten Kirchenparlament haben - wen interessiert das alles schon noch, wenn den Unterschied nicht einmal mehr unsere Bischöfe kennen oder es ihnen vielleicht sogar egal ist? "
Ja leider!!! Es ist schon zum Heulen!!!
Irgendwie "schlafen viele!"
" Das Schiff umbauen", dazu muss man den Bauplan unseres Herrn, Jesus Christus, erst einmal akzeptieren - und dann einhalten! Dann gibt es O umbauen - sondern umkehren!
Ich weis nicht, warum manche Kleriker und Laien so "weltlich wurden".
Von innen heraus zerstören - was Jesus Christus unter Schmerzen, Blut und Tränen aufgebaut, errichtet hat.
Das kann eigentlich nur derjenige wollen - der ein Gegenspieler Gottes ist.
Herr, erbarme dich unser!


2
 
 Rolando vor 9 Stunden 
 

Das Schiff Petri

Das Schiff Petri ist das Schiff Petri, ist und bleibt es. Es nutzt sich ab, braucht neunen Anstrich, manches Loch muß abgedichtet werden, doch die Struktur bleibt, Hl. Schrift, (aber nicht diese allein!),Tradition/Überlieferung und die Lehre, (Kath Katechismus, Lehramtliche Schreiben, z. B. die relevanten unserer Zeit, Humanae Vitae,( liegt irgendwo verstaubt, ist aber aktueller denn je, gehört geputzt und hervorgeholt), Redemptionis Sacramentum, (die wird auch kaum beachtet, ist vielen gar nicht bekannt), es gehört aber keine Protestantisierung dazu, das ist zerstörerisch, da das keine Reform war, sondern eine Zerstörung der Liebe Gottes, mit fatalen Folgen, brauchen wir das?

https://youtube.com/watch?v=Drrxm3QxxY0&is=ZeOG8JZZ7EdJwIkb


5
 
 gebsy vor 9 Stunden 

Fehlt nur noch

die Behauptung "Ohne Umbau geht die Kirche unter".
Ohne Umkehr gibt es kein gutes Ende ...


5
 
 Martinus Theophilus vor 9 Stunden 
 

Inkompetenz und pseudopastoraler Sozialismus.

Ein Schiff, das sich auf hoher See befindet, kann man dort nicht umbauen. Dazu muss das Schiff erst in einen Hafen und möglichst auf ein Trockendock.

Und was die Einführung von immer mehr Ratsgremien und die Erstellung von Fünf-Jahres-Plänen betrifft, so genügt ein Blick in die Geschichte Ostdeutschlands von 1945 bis 1990 um zu wissen, wohin das führt.
Aber es gilt - in Abwandlung eines alten Honecker-Spruchs - immer noch das tröstende Wort:
Die Kirche Jesu Christi in ihrem Lauf /
hält weder Marx noch Bätzing auf!


4
 
 Peter2021 vor 10 Stunden 
 

Die Kirche ist kein weltlicher Sanierungsfall, sondern der mystische Leib Christi!

Was wir bei uns erleben, ist kein Strukturproblem, sondern eine tiefe Glaubenskrise. Wenn Kardinal Marx das Bild des Schiffes auf hoher See bemüht, dann liegt die Rettung nicht in deutschen Reformen, sondern in der prophetischen Vision des hl. Don Bosco: Das Schiff der Kirche wird nur dann den schweren Sturm überstehen, wenn es fest an den zwei unerschütterlichen Säulen verankert wird – der Heiligen Eucharistie und der Gottesmutter, getragen durch das treue Gebet des Rosenkranzes. Das ist die einzig wahre Lösung. Wer wissen will, wie lebendige Kirche wirklich aussieht, muss den Blick auf die Weltkirche richten, insbesondere nach Afrika: Dort wird die Kirche nicht im Kreis umgebaut, sondern kraftvoll ausgebaut. Und zwar deshalb, weil die Menschen dort aus der Quelle dieser Sakramente leben, statt sich in endloser Selbstreferenzialität zu verlieren. Der mystische Leib Christi stirbt nicht – er blüht und wächst dort, wo man noch brennt, glaubt und sein Schiff an Jesus und Maria festmacht.


8
 
 Pilgrim Pilger vor 10 Stunden 
 

Zwischen Strukturwandel und geistlichem Substanzverlust

Von einem geistlichen Aufbruch ist vor Ort kaum etwas zu erkennen. Die Zusammenlegung mehrerer Pfarreien zu einer Einheit mit nur noch einem Priester bedeutet nicht nur einen organisatorischen Umbau, sondern eine spürbare Schwächung sakramentaler Gegenwart und seelsorglicher Nähe. Wenn die Eucharistie seltener und an immer weniger Orten gefeiert werden kann, verliert das Gemeindeleben an geistlicher Substanz. Statt einer Vertiefung des Glaubens tritt vielerorts die Logik der Verwaltung und Strukturpflege. Laienaktivismus im NGO-Stil tritt an die Stelle lebendiger Pastoral. Erwachsenentaufen sind zwar erfreulich, doch bleibt der Eindruck, dass neben der geistlichen Dimension auch pragmatische Erwägungen, insbesondere die Verbesserung der Bleibeperspektive, eine Rolle spielen.


4
 
 Versusdeum vor 11 Stunden 
 

Genau: "Priesterinnen" z.B. kann man so und so sehen.

Ob Gott sie will oder ob sie nun wirklich Brot und Wein in Leib und Blut Christi wandeln oder Sünden nachlassen können oder ob die Nachfolger der Apostel nur noch 1/3 aller Stimmen in einem willkürlich erdachten Kirchenparlament haben - wen interessiert das alles schon noch, wenn den Unterschied nicht einmal mehr unsere Bischöfe kennen oder es ihnen vielleicht sogar egal ist? (dass sie beim SyndWeg dem "Druck der Straße" nachgegeben haben: Geschenkt! Aber dass sie das alles auch nochmals als Bischofskonferenz bei ihrer Frühjahrsvollversammlung abgesegnet haben, ist ein Skandal und eine Bankrotterklärung des regionalen Bodenpersonals Gottes!


3
 
 Jothekieker vor 12 Stunden 
 

Den Umbau kennen wir

Am deutlichsten wird der Umbau, den Kardinal Marx erwähnt, bei den Kirchengebäuden. Jeder hat sie schon mal gesehen:
Kirchen, die nach dem Umbau aussehen wie eine Gesamtschulaula mit Blumenvase und zwei Kerzen.


5
 
 borromeo vor 12 Stunden 

Wenn die Kirche von Menschen "umgebaut" werden soll,

ist sie danach möglicherweise nicht mehr die Katholische Kirche, denn deren "Bauherr" war und ist Jesus Christus selbst. Bisher hat sich in der gesamten Kirchengeschichte noch kein Mensch angemaßt, die Kirche, die auch die "Braut Christi" genannt wird, "umzubauen" und damit womöglich sprichwörtlich "aus den Angeln zu heben".

Kardinal Marx überschätzt sich hier ganz gewaltig. Es ist weder seine Aufgabe noch die anderer Bischöfe, die der Priester oder die der Laienkatholiken, die Kirche umzukrempeln. Es wäre schon sehr viel gewonnen, wenn er und die deutschen Bischöfe sich endlich wieder an der überlieferten Lehre und der Tradition der Kirche orientierten und die Menschen darin unterwiesen. Daran mangelt es nämlich in der Kirche der heutigen Zeit hierzulande. Das ist die Aufgabe der Bischöfe, nicht irgendein obskurer Kirchenumbau.

Und eine "neue Aktivität" in Pfarreien sollte sich ebenfalls exakt darauf konzentrieren und nicht auf die Schaffung einer "anders-katholischen" Kirche!


9
 
 naiverkatholik vor 12 Stunden 
 

Ein Schiff ist ein Schiff ist ein Schiff

Gegen Renovierungen und gewisse Umbauten kann man nichts haben. Ein Schiff sollte es doch bleiben, das auf Hoher See schwimmt. Falls Wasser der Verweltlichung durch Lecks eindringt: Sofort dicht machen, würde Papst Benedikt wohl sagen. Falls ein Matrose einen Schaden am Rumpf entdeckt, einen Felsen, einen Kursfehler, dann soll er ihn sofort melden. Das war schon vor dem SynWeg so, ist nichts Neues. Dass der Kaptän meist auf der Kommandobrücke sein soll, ist weiterhin sehr empfehlenswert....


4
 

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