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NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'vor 16 Stunden in Deutschland, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Schweizer Zeitung übt Kritik am Doppelstandard der deutschen Kirchen im Umgang mit der AfD: "Für die Linkspartei gilt der Bannspruch hingegen nicht. Ihre Vertreter sind – wie die von SPD und Grünen auch – regelmässig auf Katholikentagen präsent."
Berlin (kath.net)
«Die beiden grossen Kirchen in Deutschland arbeiten unbeirrbar an der gesellschaftlichen Ächtung von Vertretern der AfD mit. Sie führen dafür Evangelium und christliches Menschenbild an. Das ist wenig überzeugend.» Dies schreibt die Schweizer Zeitung NZZ in einem Kommentar, der am Dienstag veröffentlicht wurde, und übt Kritik daran, dass jetzt bereits ein Mandat für die AfD genüge, um jemandem zu kündigen, selbst wenn es keine Beanstandungen des persönlichen Verhaltens gebe. Die NZZ betont auch, dass nichts im Programm der AfD der Menschenwürde entgegenstehe. Dies behaupte laut der Zeitung allerdings nicht einmal der deutsche Inlandsgeheimdienst. 
Die NZZ kritisiert zudem das Schreiben der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) von 2024, in dem Katholiken vorgeschrieben werde, wen sie wählen sollten. Der darin enthaltene Aufruf zum Dialog mit gesprächsbereiten Vertretern der AfD sei nur ein Feigenblatt, denn beide grossen deutschen Kirchen halten AfD-Politiker von Kirchentagen und Podien fern.
«Ausschluss statt kritisches Gespräch. Man wolle Menschenfeindlichkeit keine Bühne bieten, heisst es dann selbstgewiss. Für die Linkspartei gilt der Bannspruch hingegen nicht. Ihre Vertreter sind – wie die von SPD und Grünen auch – regelmässig auf Katholikentagen präsent», so die NZZ. Sie verweist darauf, dass es z. B. aus kirchlicher Sicht etwa bei deren Positionen zur Abtreibung genügend Fragezeichen zu setzen gebe.
«Doch diese Doppelstandards fallen den Bischöfen nicht auf. Die guten Hirten nehmen in ihrem Eifer sogar schulterzuckend den Exodus von Kirchenmitgliedern in Kauf», schreibt die NZZ und erinnert daran, dass der Berliner Erzbischof Heiner Koch vor den jüngsten ostdeutschen Landtagswahlen kühl meinte, man müsse das Risiko eingehen, dass sich AfD-Wähler von der Kirche abwenden.
Foto: (c) kath.net/GROK
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Lesermeinungen| | ottokar vor 6 Stunden | | | | Warum fordern die Kirchen nicht, dass man seinem Gewissen folgt? Dass man seinem Gewissen auch bei der Wahl einer Partei folgt? Warum erwähnen sie den Namen der Partei, der einigen Klerikern, d.h.einigen deutschen Bischöfen nicht passt? Warum kann man Linke, Christparteien, Sozis wählen, Parteien, die nichts gegen Ehe für Alle , gleichgeschlechtliche Liebe oder das Töten ungeborener Kinder einzuwenden haben? Was ist schlimmer, die Repatriierung von Flüchtlingen ins Heimatland oder das Töten von Ungeborenen ? Oder ist Vaterlandsliebe eine Sünde , zu der Kardinal Frings einst fordernd Stellung genommen hat?Die Wahl einer politischen Partei muss dem eigenen Gewissen des Einzelnen überlassen bleiben , genauso wie die übrige Lebensführung. Oder sollen wir anfangen die Lebensführung und Lebenshaltung vieler- aber nicht aller -unserer Kleriker lauthals zu kritisieren? Gott bewahre und erhalte unser Gewissen. |  3
| | | | | Johannes14,6 vor 10 Stunden | | | | Corona, Gender, Klima, Massenmigration überall mischt die Kirche inzwischen kräftig mit, beschweigt und ignoriert die Folgen:
Grundrechtsverletzungen und Gesundheitsschäden, Familienzerstörung und verwirrte Jugendliche, De-Industrialisierung, importierte Kriminalität und Antisemitismus.
Diese Bischöfe haben für mich jede Glaubwürdigkeit verspielt, durch ihr Verhalten zerstören sie die Kirche von innen. |  4
| | | | | girsberg74 vor 13 Stunden | | | | Die Kirchen, das Opfer ihrer selbst ! Wenn „die Kirchen“, - ich halte es sonst mit „Dominus Iesus“ -, wenn also diese „Kirchen“ eine Ächtung der AFD nicht glaubwürdig hinkriegen,
machen sie sich selbst zum Opfer ihrer Kampagne, denn die Menschen merken es schon, wenn nach je verschiedener Seite mit je verschiedener Zunge geredet oder geschwiegen wird. |  4
| | | | | Christianlay vor 14 Stunden | | | | Absurd! Es ist absurd, daß die Parteien, die für die Tötung von circa 100.000 Kindern im Mutterleibe pro Jahr verantwortlich sind, unbedenklich als für Christen wählbar beurteit werden, dagegen eine Partei unwählbar sei, die illegal Eingewnderte repatrieren will. Daß bis 1989 ein Christ nicht ein Mitglied der SED werden konnte, da er an Gott glaubt, wird auch völlig vergessen, stattdessen wird die "Linke" auf jeden Kirchentag bejubelt .
Uwe Lay Pro Theol Blogspot |  3
| | | | | Jothekieker vor 15 Stunden | | | | So verliert man seinen Einfluß Beim Militär gilt die ungeschriebene Regel, daß man keinen Befehl erteilen sollte, wenn man davon ausgehen muß, daß er nicht befolgt wird.
Auch die Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften sollten dies beherzigen. Andernfalls wird man ihnen auch auf anderen Gebieten die Gefolgschaft verweigern. |  2
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