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Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchenvor 14 Stunden in Weltkirche, 12 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die überwiegende Mehrheit der Diözesen befindet sich in den Vereinigten Staaten.
Vatikan (kath.net/jg)
Vierunddreißig Diözesen haben im Jahr 2025 vom Vatikan die Erlaubnis erhalten, tridentinische Messen in Pfarrkirchen zu feiern. Im Jahr davor waren es genauso viele, berichtet EWTN. 24 dieser Diözesen sind in den USA.
Papst Franziskus hat mit dem Motu proprio Traditionis custodes die Feier der Messe im Alten Ritus eingeschränkt. Laut derzeit geltender Regelung müssen die Diözesanbischöfe im Vatikan um Erlaubnis ansuchen, wenn sie tridentinische Messen in Pfarrkirchen feiern lassen wollen. Gemeinschaften, die den Alten Ritus pflegen, sind von dieser Regelung nicht betroffen. 
Im Jar 2022, dem ersten ganzen Jahr, in dem Traditionis custodes in Kraft war, gab es 35 Ansuchen aus Diözesen der ganzen Welt 2023 waren es 55 Diözesen, 2024 und 2025 jeweils 34. Die Zahlen wurden im Summarium Decretorum für das Jahr 2025 veröffentlicht.
Bei 29 der 34 veröffentlichten Dekrete handelt es sich um die Erneuerung bestehender Genehmigungen um weitere zwei Jahre. In einigen Fällen umfasst die Genehmigung mehr als eine Pfarre in einer Diözese.
Foto: Symbolbild
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Lesermeinungen| | Wirt1929 vor 3 Stunden | | | | @Kamillo Danke für Ihren treffenden Beitrag. Ich bin in beiden Riten „zu Hause", im neuen dann weniger, wenn der Priester eher moderiert und einem weltlich Ding-Theater vor steht. Weiterhin stimme ich Ihrer Entgegnung zum Beitrag des geschätzten Foristen @Versusdeum zu. Wir kommen im Aufeinander zugehen nicht weiter, wenn Standpunkte, nachweislich vertretbar, nicht auch perspektivisch überlegt und liturgisch begründet, eingebunden werden. Ich weiß um die Schwierigkeit in der Sache. Die massive Einschränkung des alten Ritus war so unsinnig, wie das derzeit bestehende Genehmigungsverfahren. Der weitere Negativeinfluss der verbotenen Bischofsweihen durch die FSSPX führte zur weiteren Verwirrung unter den Gläubigen. Man kann da nur um eine tiefergehende päpstliche Entscheidung beten, die Ihre, Unsere Hoffnung auf innerkirchliche Versöhnung trägt, vertieft und glaubensstärkend umsetzt. |  1
| | | | | DiosMio vor 4 Stunden | | | | orwell ich steh auf dem Schauch Wo sehen Sie ein Laientheater? Ich besuche regelmäßig die Heilige Messe im NOM und erlebe besinnliche Zelebration und gute Predigt und Fürbitten. Ja auch wir haben Mädchen als Ministranten, Kommunionhelfer m/w. Laienpredigt im direkten Sinne nicht aber es kommen schon mal meist Ältere Ordensschwestern aus der Mission die auf Heimatbesuch sind zu Wort statt einer Predigt. Bei uns kann man dem Pfarrbrief für jede Messe den Priester, die Ministranten, den Lektor und die Kommunionhelfer entnehmen und dann bewusst entscheiden welche der angebotenen Heiligen Messen ich besuchen möchte. |  1
| | | | | Cosmas vor 7 Stunden | | | | Was hätten die Konzilsväter dazu gesagt, dass man einmal wird um Erlaubnis in Rom ansuchen müssen, um die hl. Messe im seit Jahrhunderten gepflegten Ritus in einer Pfarrkirche feiern zu dürfen. Sie hätten es niemals für möglich gehalten und ihr Gegenüber für verrückt. PF lehrte, dass alle Religionen gleichwertig seien, lediglich wie verschiedene Sprachen. Die alte Messe aber war schlecht und wurde soweit er konnte von ihm abgewürgt. Total verdreht! |  1
| | | | | orwell vor 7 Stunden | | | | @ rainier Denken Sie doch mal nach: Warum wurde aus dem NOM ein Laientheater, das gegenwärtig nicht so gefeiert wird, wie es von Anfang an beabsichtigt wurde – „für viele“, ohne Messdienerinnen, ohne Kommunionhelfer/innen, ohne Handkommunion und ohne Laienpredigt?
Es stehen mir hier zu wenig Zeichen zu Verfügung, um Ihnen das zu erklären. |  1
| | | | | Kamillo vor 8 Stunden | | | | Wenn Kritik zum Verdacht wird @Versusdeum. Ich bin Psychiater und habe aus dieser Perspektive geschrieben. Die Aussage, es gehe „nur um subjektive liturgische Vorlieben“, stammt von Ihnen. Mein Beitrag handelt davon, wie gegenseitige Verdächtigungen die Verständigung zwischen Katholiken verhindern. Ihre Antwort verschärft genau dieses Muster: Mit dem Wort „tendenziös“ kritisieren Sie nicht lediglich eine Übersetzung, sondern unterstellen den Verantwortlichen eine Absicht. Aus einer Kritik an Formulierungen wird ein Verdacht gegen Menschen. Gerade auf einen Beitrag, der diesen Mechanismus zur Sprache bringt, antworten Sie mit einer weiteren Verdächtigung. Wie sollen wir so zueinanderfinden? Theologische Einwände verdienen eine sachliche Auseinandersetzung. Sie rechtfertigen jedoch nicht, die unlauteren Absichten anderer bereits als erwiesen vorauszusetzen. Auch die Überzeugung, recht zu haben, entbindet uns nicht davon, dem anderen gerecht zu werden. |  2
| | | | | Versusdeum vor 9 Stunden | | | | @Kamillo Wenn es tatsächlich nur um subjektive "liturgische Vorlieben" gehen würde, würde ich Ihnen zu 100% recht geben. Stattdessen schließe ich mich der von @gertsch22 aufgeworfenen Gretchenfrage an und erlaube mir außerdem, daran zu erinnern, dass die tendenziösen Falschübersetzungen im deutschen Messformular, die seit 55 Jahren (!) und bis hinein in die Wandlungsworte (!) die das Erlösungswerk Christi ad absurdum führende Irrlehre der All-/Zwangserlösung suggerieren, immer noch nicht behoben sind, obwohl Papst Benedikt mehrfach eine Korrektur angemahnt hatte! Beim Canceln der "Brüder" im (sowieso schon von Anfang an stark theologisch "gesäuberten") Gotteslob ging es doch auch, damals sogar mit extra dafür gedruckten Aufklebern! |  2
| | | | | rainier vor 9 Stunden | | | | @orwell Könnten Sie bitte erklären, was Sie mit Ihrem Beitrag in concreto meinen? |  0
| | | | | DiosMio vor 10 Stunden | | | | Kamillo ein ganz wunderbarer und treffender Kommentar ! Jeder sollte seinen Glauben und die Heilige Messe dort / und so feiern wo er sich geboren und fühlt und in welchem Ritus auch immer! Müssen wir uns wirklich um den Ritus streiten. Für mich ist die Feier nicht abhängig vom Ritus und ich fühle mich sehr wohl im nachkonzils Ritus während mein Mann die alte Liturgie schätzt. Aber uns eint immer noch der selbe Glaube! |  2
| | | | | orwell vor 11 Stunden | | | | ordentlicher Ritus Sobald man die „Alte Messe“ zum ordentlichen Ritus der Kirche macht, werden die Marionetten Satans aus ihm das machen (wollen), was sie aus dem NOM gemacht haben – der beste Weg um die Erlösung verhindern zu wollen. |  0
| | | | | Parcival vor 12 Stunden | | | | @gertsch22 - Reform aus Wertschätzung Im überlieferten Ritus werden keine „schrecklichen Texte“ gelesen. Seine Gebete haben Generationen im Glauben getragen. Die liturgische Erneuerung setzte auch in keinster Weise voraus, dass dieser Ritus schlecht sei. Bereits Pius X. betonte 1903 die tätige Teilnahme der Gläubigen („Tra le sollecitudini“). Pius XII. stellte 1947 klar, dass Liturgie weder bloß äußere Zeremonie noch lediglich ein System von Vorschriften ist („Mediator Dei“ 24). Darin liegt auch die Antwort auf den Rubrizismus: Rubriken dienen dem ehrfürchtigen Gottesdienst; ihre korrekte Befolgung ersetzt nicht die innere Hingabe. Ebenso wenig darf man still Betenden pauschal mangelnde Teilnahme unterstellen. SC 48 will jedoch, dass die Gläubigen „nicht wie Außenstehende und stumme Zuschauer“ beiwohnen, sondern das Opfer Christi bewusst mitfeiern und sich selbst darbringen. Man kann den überlieferten Ritus lieben und zugleich verstehen, weshalb die Kirche seine Feier vertiefen und erneuern wollte. |  4
| | | | | gertsch22 vor 13 Stunden | | | | Verstehe ich nicht? Was ist an der alten Messe so furchtbares, dass man sie genehmigen muss? Ich kann es einfach nicht verstehen. Vielleicht kann es mir ja mal jemand erklären welche schrecklichen Texte da gelesen werden ... |  4
| | | | | Kamillo vor 13 Stunden | | | | Wie finden wir liturgisch wieder zueinander? Als Psychiater beschäftigt mich die Härte der liturgischen Grabenkämpfe innerhalb der Katholischen Kirche. Die einen gelten als „oberflächlich“ und „glaubensarm“, die anderen als „rückwärtsgewandt“ und „elitär“. Wo man einander Gottesliebe abspricht und den Weg zum Heil infrage stellt, trifft man den Menschen im Kern seiner religiösen Identität. Er muss dann nicht mehr nur eine liturgische Vorliebe verteidigen, sondern seinen Glauben und seine Zugehörigkeit zur Kirche. Aus dieser Kränkung wachsen Abwehr und Gegenangriff. Wir hören nur noch, was unser Misstrauen bestätigt, und übersehen, was uns verbindet. Der Mitkatholik wird zum Gegner, seine Frömmigkeit zum Verdachtsfall. Wie sollen wir so gemeinsam beten? Auch theologisch stellt sich die Frage: Wie könnte eine solche gegenseitige Entwertung dem Willen Gottes entsprechen? Es braucht innerkirchliche Versöhnung, damit der Ritus uns zu Gott und zueinander führt, statt zum Mittel gegenseitiger Abwertung zu werden. |  7
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