SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
- Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
- US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
- Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
- Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
- „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
- „Das Ende von Maria 2.0“
- Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
- Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
- Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
- Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
- Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
- 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
| 
„Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“vor 21 Stunden in Aktuelles, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Papst Leo: „Sie sprachen davon, dass die Kirche in Deutschland stirbt … Das wurde auch über Frankreich gesagt – und doch haben wir gesehen, was in den letzten vier Tagen geschehen ist“ – Besuch in Deutschland? Von Petra Lorleberg/kath.net
Vatikan (kath.net/pl) „Sie sprachen davon, dass die Kirche in Deutschland stirbt, oder verwiesen auf die schwindenden Zahlen. Das wurde in der Vergangenheit auch über Frankreich gesagt – und doch haben wir gesehen, was in den letzten vier Tagen geschehen ist.“ Dies erläuterte Papst Leo XIV. auf dem Rückflug von Metz (Frankreich) nach Rom bei einer „fliegenden Pressekonferenz“ auf eine Frage des KNA-Romkorrespondenten Ludwig Ring-Eifel. Ausdrücklich stellte der Papst fest: „Ich glaube: Wenn wir den wahren missionarischen Geist und den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch sehr, sehr viele Menschen, die ihren christlichen und katholischen Glauben leben und feiern wollen.“
Er sei jedenfalls „optimisch“ für die Kirche in Deutschland, auch wenn er das Problem und auch dessen verschiedenen Ursachen erkenne, die die Kirche „sehr hart getroffen“ hätten. Doch sei davon die evangelische Kirche „ebenfalls sehr hart getroffen“ worden, ebenso die Gesellschaft allgemein. Er hoffe darauf, mit den Verantwortlichen der Kirche in Deutschland diesbezüglich zusammenarbeiten zu können.
Gefragt nach dem „erstaunlichen Erstarken extremistischer Parteien in Deutschland“ antwortete Papst Leo: „Wir müssen zu den Werten des Evangeliums zurückkehren; dabei geht es nicht um Hass und Spaltung, sondern um Verständnis, Mitgefühl und Begleitung. Ich hoffe zutiefst – und hoffentlich kann die Kirche dazu einen Beitrag leisten –, dass wir Wege finden, die Mehrheit der Menschen guten Willens zu erreichen. Sie sollen verstehen, wie wichtig ihr Engagement ist – auch im Sinne einer Teilhabe an politischen Prozessen –, damit sie sich klar für das Gemeinwohl entscheiden können und nicht für extremistische Ideen, die womöglich weit größeren Schaden anrichten, als uns derzeit überhaupt bewusst ist.“ 
Er glaube, die Kirche „sollte über das, was wir glauben, sprechen, darüber lehren und darüber predigen“ und sollte Werte vermitteln, nicht aber „Zerstörung, Verwirrung und Hass“.
„Ich bin erst seit 15 Monaten Papst“, antwortete Leo schmunzelnd auf den Hinweis, dass er ja Deutschland noch nicht besucht habe. „Es gibt viele Orte, die ich noch nicht besucht habe. Ich habe eine Einladung“, bestätigte er, „und ich hoffe, dass ich Deutschland besuchen kann, so wie ich auch hoffe, viele andere Orte zu besuchen“. Er schildert, dass er natürlich schon in Deutschland gewesen war, aber noch nicht „als Papst“. Aktuell habe er diesbezüglich noch keinen Terminplan für das kommende Jahr, aber er arbeite daran. Die einzige Papstreise, die bereits fix geplant wird, ist seine Teilnahme am Weltjugendtag 2027 in Korea.
Hintergrund: Die Frage, ob Papst Leo bei dem Ausdruck „den richtigen Weg finden“ auch ausdrücklich eine Kritik am „Synodalen Weg“ in Deutschland mitschwingen ließ, in dem sich ja (mit vielfältiger bischöflicher Unterstützung) viele Änderungswünsche an der Kirche bündeln, kann man nicht mit einem klaren Ja oder Nein beantworten – sie zu stellen ist allerdings legitim. Obendrein hatte ja Papst Franziskus in seinem Brief „An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ im Jahr 2019 in einem einzigartigen Vorgang die deutschen Katholiken zur Einheit mit der Weltkirche und zur Betonung der Evangelisierung ermahnt, was Papst Leo mit Sicherheit bewusst ist (siehe Link).
Archivfoto Papst Leo (c) Vatican Media
Foto von einem Flug bei der Frankreichreise (c) Vatikan Media
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | DiosMio vor 13 Stunden | | | | Papstbesuche Ich weiß aus Erfahrung dass viele Menschen heute leider einen Papstbesuch als Event ansehen und man die „Person Papst“ sehen will. Wieviel Prozent der Teilnehmer echte Gläubige sind ist schwer zu sagen. Auch hier sind die Messen nur voll wenn es bestimmte Gestaltungen sind: modern mit lauter und moderner Musik von der Kirchenband und Bilder vom Beamer. Eine Woche später sitzen wie immer die gleichen 50 älteren Herrschaften auf Ihrem Stammplatz und mittlere oder junge Generation fehlt komplett. |  0
| | | | | chriseeb74 vor 14 Stunden | | | | @alle Ich sage seit über 40 Jahren, dass die Kirche in Deutschland einen permanenten Abwärtstrend bei Kirchenbesuchern, Missionierung und in der Einheit zur Weltkirche erleben wird.
Jetzt aber haben wir die Talsohle erreicht und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass sich die Kirche in Deutschland "von unten kommend", also durch Laienbewegungen erneuern wird. Die bürokratische Amtskirche hingegen steuert in die Bedeutungslosigkeit... |  0
| | | | | Cosmas vor 14 Stunden | | | | Skepsis bei der Euphorie der Volksmengen ist angebracht Das Volk hat Jesus auch beim Einzug in Jerusalem zugejubelt! Und was war dann?
Papstreisen werden den Modernismus in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht bessern und haben es auch früher nicht. Eher wohl bessere Bischofsernennungen und Sanktionen bei Mißachtung der römischen Richtlinien und liturgischen Vorgaben. Ich habe mehrere Papstbesuche in Österreich erlebt, einen davon als Bischofsbetreuer beim Besuch von JP II. Es gab viel Euphorie...aber was ist wirklich geblieben? Es hat sich an den theol. Fakultäten nichts gebessert, die Frauen haben weiter gepredigt, die Liturgien wurden weiter von der Kretivität der Liturgieausschüsse beherrscht...und das wird auch in Deutschland nach einem allfälligen Besuch von Papst Leo XIV. so sein. |  0
| | | | | CusanusG vor 15 Stunden | | | | Da müsste die dt. Amtskirche erst einmal missioniert werden In D scheitert die Mission buchstäblich an den Bischöfen und theologischen Fakultäten. Diesen Ballast hat FRA nicht. |  1
| | | | | Versusdeum vor 17 Stunden | | | | Es kann aber erst wieder aufwärts gehen, wenn wir wieder eine hörende Kirche auf den Knien sind. Solange "wir" von Rom und letztlich Gott nur ultimativ zeitgeistige Forderungen stellen, die lokale Bischofskonferenz an offen gegenkirchlichen Strukturen bastelt und sich außerdem nibelungentreu am Rockzipfel der Politik festbeißt, während göeichzeitig Glaube und Moral verdunsten, kann die Entweltlichung bestenfalls von uns Gläubigen ausgehen. Beten wir, auch, wenn es schwerfällt. Und ja, wir haben Zeit dafür, denn dass wir keine hätten, redet uns nur der WidersacherGottes ein, der alles tut, damit wir nicht zur Ruhe kommen und uns Gott anvertrauen. |  0
| | | | | Versusdeum vor 17 Stunden | | | | "Ein Katholik, der sich Sorgen um die Zukunft seiner Kirche macht, hat aufgehört, Katholik zu sein" (Davila)
So richtig das für die Gesamtkirche auch ist (haben wir doch die Verheißung Jesu, dass die Pforten der Hölle sie niemals überwinden werden), so haben wir doch keine Garantie, dass alle Teilkirchen überleben (z.B. einst blühende Bistümer Nordafrikas vom Islam überrannt) oder, dass die Kirche nicht bei uns wieder eine kleine oder gar verfolgte Minderheit wird.
Die Sorge um die deutschen Irrwege in Kirche, Politik und Gesellschaft darf uns aber nicht resignieren lassen, sondern muss uns umso mehr anspornen, den Himmel im Gebet zu bestürmen (z.B. Heiliger Geist, Schutz Mariens, Gebet zum Hl. Erzengel Michael) und die Menschen wachzurütteln (wenn sie es denn trotz der unübersehbaren Zeichen an der Wand überhaupt wollen). |  0
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
- Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
- 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
- Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
- Über das Dämonische
- 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
- Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
- 'Ich habe mich geirrt'
- Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
- Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
- Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
- Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
- Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
- Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
- Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
|