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  14. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

vor 13 Stunden in Deutschland, 6 Lesermeinungen
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WELT-Kommentator: Die traditionellen Parteien der sogenannten „Mitte“ haben sich in den vergangenen Jahren zu einem konturlosen Einheitsbrei verschmolzen. Die Quittung folgt nun an den Rändern.


Berlin (kath.net/rn)
Zwischen der AfD und der Linkspartei liegen weltanschaulich Welten. Doch beide politischen Lager verbindet in diesen Wochen etwas Bemerkenswertes: Die Vorstellung, dass sie echte Regierungsverantwortung übernehmen könnten, löst in größeren Teilen der Gesellschaft apokalyptische Ängste aus. Dies schreibt Andreas Rosenfelder in einem Kommentar für die "Welt". Für ein bürgerlich-konservatives Milieu sei laut dem Journalisten die Aussicht, dass eine bereits von Misswirtschaft, Verwahrlosung und Gewalt gezeichnete Hauptstadt in die Hände einer islamistisch unterwanderten Enteignungspartei fallen könnte, eine echte Horror-Dystopie. Andererseit sehe linksliberale Spektrum beim Gedanken an einen AfD-Ministerpräsidenten im Osten Deutschlands sofort "schwarz-weiße Machtergreifungs-Szenarien" ablaufen. Für Rosenfelder stehe fest, dass bei beide vermeintlichen Undenkbarkeiten eben das Resultat unseres demokratischen Systems seien. Er verweist auch darauf, dass im Falle des Erfolgs der Linkspartei die Demografie eine entscheidende Rolle spiele, die sich durch die deutsche Einwanderungs- und Einbürgerungspolitik der letzten Jahre spürbar verändert habe.


Wer im Fall der AfD stets Respekt vor dem Wählerwillen einfordert, könne laut Rosenfelder im Fall der Linkspartei kaum auf bloße Wählerbeschimpfung umschalten. Umgekehrt gelte dasselbe. Der Journalist verweist dazu auf den r fundamentale Grundsatz des Grundgesetzes in Artikel 20: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“ Für ihn stelle sich jetzt eine viel tiefergehende Frage: "Wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass sich der politische Wettstreit derart radikal auf die Pole AfD und Linkspartei zuspitzt?"

Rosenfelder verweist dann auf den Roman "Unterwerfung" des französische Schriftsteller Michel Houellebecq aus dem Jahr 2015, der einen unerbittlichen Endkampfs zwischen einem links-islamischen Block und einer identitär-nationalen Partei sehe. Blicke man auf das aktuelle Deutschland, dann wählt der ländliche Raum "blau" und die urbanen Zentren mit stark migrantisch geprägter Bevölkerung "dunkelrot". "Deuten sich hier etwa schon die trennenden Spaltungslinien jenes „kommenden Bürgerkriegs“ an, vor dem Experten wie David Betz, Professor für Kriegsstudien am Londoner King’s College, den gesamten Westen warnen?"

Für den Journalisten liegen die "wahren Ursachen" der gesellschaftlichen „Polarisierung“ darin, dass diese „Mitte“ in Wahrheit über Jahre hinweg eine oft extrem wahrgenommene Politik betrieben habe. Rosenfelder meinte dazu die unkontrollierten Migration über die Corona-Maßnahmen bis hin zu einer ideologisch aufgeladenen Energiewende. Seit Angela Merkel gab es in diesem Bereich in Deutschland ein konturloses Konglomerat aus CDU, SPD und den Grünen.

Der Bürger habe gewählt, doch völlig unabhängig davon gab es an der immer nur neue Variationen "ein und derselben dysfunktionalen Großkoalition". Dadurch wurde der demokratische Grundmechanismus des echten Machtwechsels ausgehebelt. "Ein echter Lagerwahlkampf, den die etablierte Politik seit Jahren verweigert, bricht sich dann an den Rändern im XXL-Format Bahn. Die Wähler verlangen zu Recht das, was ihnen die Verfassung garantiert: Sie wollen als Souverän selbst entscheiden.", schreibt Rosenfelder.

Kompromisskoalitionen ohne echten Kurswechsel seien in Wahrheit ein zentraler Teil des Problems und werden bei der nächsten Wahl nur zu noch mehr Zulauf für die Ränder führen. "Gelingt es den Parteien der sogenannten Mitte nicht, den Wählern wieder eine echte, substanzielle Wahlmöglichkeit zwischen einem linken und einem rechten Kurs anzubieten, werden andere den Wunsch der Bevölkerung nach einem echten Politikwechsel befriedigen.", schreibt Rosenfelder.


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Lesermeinungen

 Anton_Z vor 6 Stunden 

Lieber böse Bilder als böse Buben im Lande.


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 Versusdeum vor 7 Stunden 
 

Autoindustrie an der Wand? Ja, passt ins Bild

einer absolut irren Politik, die bis hinunter auf Gemeindeebene jeglichen Konsens mit der inzwischen längst größten Partei des Landes ablehnt: Will die AfD einen völlig maroden Kindergarten sanieren, oder eine U-Bahn-Toilette bauen*, muss man als Gemeinderat dagegen stimmen, sonst wirft einen die Bundespartei raus. Kein Witz. Aber realer "Brandmauer"-Irrsinn.
* In HH stimmte die FDP vor Jahren teilweise und als einzige Partei zusammen mit der AfD, u.a. für die Einrichtung von U-Bahn-Toiletten. Danke an linke Denunzianten, die diesen "Skandal" öffentlich gemacht hatten. Denn so einen kindischen Irrsinn glaubt uns später sonst keiner (nun gut, den die Dummheit der Kufar und die Weisheit Allahs preisenden Imamen in den dann mädchenfreien nur noch Koranschulen Deutschlands vielleicht schon).


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 Versusdeum vor 7 Stunden 
 

Liebe Union

Ihr habt inzwischen wohl nur noch zwei Möglichkeiten, politisch zu überleben:
1. Endlich wieder gute Politik machen. Die letzten 11 Jahre Erpressung durch die anderen "Brandmauer"-Parteien haben Euch ja gelehrt, dass das nur noch zusammen mit der AfD möglich wäre (mit wem auch sonst?). Dass Ihr inzwischen mancherorts bereits Juniorpartner dieser Konstellation wärt, habt Ihr Euch 11 Jahre lang redlich verdient.
2. Die mittlerweile mit weitem Abstand größte (nicht nur Oppositions-) Partei des Landes verbieten und damit die Demokratie abschaffen. Doch das wäre nur ein Pyrrhussieg auf Zeit für Euch, denn die dann dabei entstehende, so nie gewählte, radikal linke Mehrheit, die seit der "Ampel" bekanntlich nur noch durch Sündenböcke überleben kann, wird dann Euch zum "rächten" Feind erklären und vernichten.
Ich hoffe, Ihr trefft die richtige Wahl - oder geht unter, so wie die FDP oder viele Altparteien in anderen Ländern, die ihre Werte verraten hatten und / oder korrupt wurden.


1
 
 je suis vor 8 Stunden 

@Versusdeum - HIER NOCH EINEN LESETIPP:

Jean Raspail
Das Heerlager der Heiligen
Antaios 2015
gebunden, 416 Seiten

Der legendäre, bitterböse, prophetische Kultroman von Jean Raspail aus dem Jahr 1973, in Frankreich ein bis heute vieldiskutierter Bestseller. Die über das Mittelmeer verlaufenden Schlepperrouten und die Bilder überfüllter Boote, die "Willkommenskultur", die keine persönliche, sondern eine institutionell-opportune ist – all das ist im Heerlager der Heiligen dystopisch vorweggenommen und in Szenen von starker Präsenz umgesetzt.


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 Versusdeum vor 9 Stunden 
 

Steht am Ende ein Deutschland ohne sichtbare Frauen, so wie bei Houellebecq?

Die Union ließ 2015 aus eiskaltem Machtkalkül die Grenzen für Millionen junger Männer aus islamischen Ländern ins Land, um böse Bilder an den Grenzen zu vermeiden und 2 Jahre keine Opposition zu haben. Dafür hat sie ihre Seele und die demokratischen "checks and balances" zwischen rechts und links geopfert, die das Land 65 Jahre lang hatten blühen lassen. Und jeder, der die Lücke füllen will, wird zusammen mit den sich immer weiter radikalisiert habenden Partnern der antidemokratischen "Brandmauer" immer aggressiver bekämpft. Ergebnis? Was blüht noch im Land? Nur noch Clans, zugewanderte organisierte Kriminalität und Islamismus, die dank Straffreiheit bei "falschen Angaben im Asylverfahren" mit teils über 50 "Identitäten" herumlaufen! Hauptopfer werden Mädchen und Frauen sein, die noch oft blind[ ]links wählen!
* Gerade heute erst durfte wieder ein SPD-Politiker mit Rundbrille denen, die die alte Bundesrepublik wiederhaben wollen, dreist unterstellen, sie würden die Demokratie ablehnen!


2
 
 je suis vor 12 Stunden 

EIN LESETIPP ZUM THEMA:

Die Moschee Notre-Dame: Anno 2048 ist eine dystopische Erzählung der russischen Schriftstellerin Jelena Tschudinowa aus dem Jahr 2005 (auf Deutsch erschienen 2017 im Renovamen Verlag, übersetzt von Barbara Lehmann).

BETEN! BETEN! BETEN!


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