Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  8. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  9. Die Stunde der Heuchler
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  12. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken

Kirchen-Abgabe in Italien geht überwiegend in die Seelsorge

29. Mai 2023 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Italienische Bischofskonferenz veröffentlicht Daten zur Verwendung der "otto per mille".


Rom (kath.net/ KAP)
Die katholische Kirche in Italien verwendet einen großen Teil des Geldes, das sie aus der italienischen Einkommenssteuer erhält, für den Unterhalt ihrer Geistlichen und für die Seelsorge. 2023 kamen der Kirche rund eine Milliarde Euro über das System "otto per mille" (0,8 Prozent) zu, wie die Italienische Bischofskonferenz mitteilte. Rund 40 Prozent der Mittel (403 Millionen Euro) erhielten Geistliche; 35 Prozent (352 Millionen Euro) flossen in Seelsorge-Aktivitäten und in Kirchengebäude; knapp 25 Prozent (243 Millionen Euro) wurden für karitative Zwecken im In- und Ausland aufgewendet.


Anders als in Deutschland, Österreich und Teilen der Schweiz wird in Italien kein separater Beitrag für Kirchenmitglieder eingefordert. Stattdessen geben alle Einkommensteuerpflichtigen - unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit - 0,8 Prozent der Einkommenssteuer für soziale und kulturelle Zwecke ab. Als Empfänger des Geldes können sie den Staat oder eine von mehreren religiösen Organisationen auswählen. Rund 70 Prozent der Abgabe landen so alljährlich bei der katholischen Kirche.

Die Statistik wurde am Rande der viertägigen Frühjahrsvollversammlung der Italienischen Bischofskonferenz veröffentlicht, die bis Donnerstag in Rom tagte. Der Bischofskonferenz-Vorsitzende Kardinal Matteo Zuppi forderte bei einem abschließenden Medientermin die Kirche auf, Sprachlosigkeit und Irrelevanz zu überwinden. Dazu könnten sichtbare Aktionen zur Bewahrung der Schöpfung sowie konkrete Formen der Solidarität für Familien beitragen, denen immer öfter Arbeit und Wohnraum fehlten.

In einer Gesellschaft, die in schwindelerregender Weise immer mehr den einzelnen Menschen als Subjekt betone, komme es darauf an, die Logik der Konfrontation zu überwinden, sagte Zuppi. An ihre Stelle müsse eine Logik des Zusammenfindens treten, so der Kardinal. Dies gelte auch für Themen wie Familie, Gender und Erziehung zur emotionalen Bindung.

Das von Papst Franziskus wiederholt angesprochene Thema einer "ideologischen Kolonisierung" durch Gender-Theorien müsse mit klarem Verstand angegangen werden, betonte Zuppi. Ein weiteres wichtiges Thema seien die Fragen junger Menschen, die zwar spirituell auf der Suche seien, aber in der Kirche kaum Antworten fänden.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Italien

  1. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  2. Vatikan "sehr besorgt" wegen Sterbehilfe-Urteilen in Italien
  3. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  4. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  5. Kardinal Zuppi: Wahltag in Italien kein "schwarzer Tag"
  6. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  7. Italienischer Bischof weist Priester nach unwürdiger Messfeier zurecht
  8. 'Ja zur natürlichen Familie! Nein zur LGBT-Lobby!'
  9. Italien: Militärbischof verurteilt kirchliche Verschwörungstheoretiker
  10. Bischof untersagt Mitwirkung von Paten bei Taufe und Firmung






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  14. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  15. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz