Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  3. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  4. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  5. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  6. Der entschärfte Gott
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  11. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  12. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  13. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  14. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  15. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“

Botschaft Israel: „Ein Gotteshaus in Deutschland darf nicht für Blutlügen missbraucht werden“

29. September 2025 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die israelische Botschaft in Berlin kritisiert Ausstellung in Lutherischer Pfarrkirche in Marburg: „Das ist keine Erinnerung, sondern die Wiederbelebung der uralten antisemitischen Blutlüge, die über Jahrhunderte Pogrome und Verfolgung ausgelöst hat"


Marburg-Berlin (kath.net) „Das ist keine Erinnerung, sondern die Wiederbelebung der uralten antisemitischen Blutlüge, die über Jahrhunderte Pogrome und Verfolgung ausgelöst hat. Dass dies ausgerechnet in einer deutschen Kirche gezeigt wird, ist eine Schande.“ Das schreibt die Botschaft Israel (Berlin) auf X. Dazu erläutert die Botschaft: „In der Lutherischen Pfarrkirche Marienkirche in Marburg wurde eine ‚Ausstellung‘ errichtet, die Israel beschuldigt, ‚16.800 Kinder ermordet‘ zu haben und rote Tropfen als ‚Bluttränen‘ zeigt.“


Weiter erläutert die Botschaft, dass jeder zivile Tod eine Tragödie sei, „aber Hamas-Propaganda zu verbreiten und den jüdischen Staat des Kindermords zu bezichtigen, ist keine Solidarität – es ist Antisemitismus.“

Abschließend schreibt die Botschaft: „Wir rufen die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau sowie die Behörden in Marburg auf: Beenden Sie diese Ausstellung sofort. Ein Gotteshaus in Deutschland darf nicht für Blutlügen missbraucht werden.“

KORREKTUR: Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau teilte uns mit: "Marburg liegt aber gar nicht in unserem Kirchengebiet und entsprechend nicht im Zuständigkeitsbereich. Wir haben die Botschaft bereits mehrmals gebeten, den X-Post entsprechend zu korrigieren. Zuständig ist die Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck.

 

Foto (c) Botschaft Israel/Screenshot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Antisemitismus

  1. Israel wird Charlie Kirk für dessen Einsatz gegen Antisemitismus ehren
  2. Sydneys Erzbischof: "Angriff auf Juden ist Angriff auf uns alle"
  3. „Die katholische Gemeinschaft hat heute Morgen für unsere jüdischen Nachbarn und Freunde gebetet“
  4. Wien: Erzdiözese distanziert sich "auf das Schärfste" von Palästina-Flaggen auf Votivkirche
  5. Schweizergarde: Jüdische Betroffene schildert Details zu antisemitischem Vorfall im Vatikan
  6. Eklat durch NS-Vergleich gegenüber Israel bei interreligiösem Kongress in Rom
  7. Jüdische Studenten und Professoren begrüßen Vorgehen der Regierung Trump gegen Antisemitismus
  8. Deutschland: Muslime eher antisemitisch als der Durchschnitt der Bevölkerung
  9. „Jerusalem Post“: Davidsstern wird von Twitter als „hasserfülltes Bild“ gesperrt
  10. Henryk Broder: Antisemitismus wird verwaltet wie die Armut






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Vom Elend der Fürbitten
  5. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  6. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  7. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  8. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  9. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  10. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  11. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  12. Der entschärfte Gott
  13. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  14. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  15. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz