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Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten

vor 8 Stunden in Deutschland, 13 Lesermeinungen
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Crash der "deutschen Theologie" hat begonnen - Studentenzahl im Vollstudium hat sich innerhalb von sechs Jahren mehr als halbiert - Johannes Hartl: "Wer heute Theologie studiert, möchte seinen Glauben vertiefen, nicht dekonstruieren"


Bonn (kath.net/gem/rn) Die katholische Theologie in Deutschland steckt in einer tiefen Krise. Dies zeigen akktuelle Zahlen des „KNA-Hintergrunds“. Die Zahl der Studenten im klassischen Vollstudium hat sich innerhalb von nur sechs Jahren mehr als halbiert. Besonders die großen staatlichen Fakultäten kämpfen mit einem massiven Teilnehmerschwund. An den staatlichen Fakultäten sank die Zahl der angehenden Volltheologen von einst 2.206 auf nur noch 1.043 – ein Minus von über 50 Prozent. Der Standort Münster stürzt von 1012 auf 444 ab. München ging von über 250 auf ca. 100 Studenten zurück. Nur der Standort Augsburg konnte sich mit 73 Studierenden stabil halten. Die neu aufgebaute Kölner Hochschule für Katholische Theologie (KHKT) konnte ihre Zahlen von 46 auf 82 fast verdoppeln.

Der bekannte Augsburger Theologe Dr. Johannes Hartl, Gründer des Augsburger Gebetshauses, Buchautor und gefragter Konferenzredner, kommentiert dazu: „Die meisten theologischen Fakultäten an staatlichen Unis leeren sich. Augsburg stabil, neue Kölner Hochschule für Katholische Theologie und Heiligenkreuz steigend: wer heute Theologie studiert, möchte seinen Glauben vertiefen, nicht dekonstruieren.“



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Lesermeinungen

 lamwool vor 2 Stunden 
 

Birne und Ä..

@Mensch#17: Ihr Vergleich hinkt schon ein wenig, wenn Sie schreiben:
'"kritische Geister", die nicht am althergbrachten festhalten wollen'. Waren zB. die Inquistion und die Hexenverbrennungen ua. nicht auch althergebracht und wurden dann (Gott sei Dank) abgeschafft. Ja, ich weiss, das hinkt auch. Eben. Und genau so hinkt der Vergleich mit der Mathematik, welche in sich die Naturgesetze beinhaltet.
Mit diesen lässt sich vieles beweisen, ABER wer diese erschaffen hat.. Genau, der Schöpfer.
Es geht hier, wie so oft in diesen Diskussionen um die Frage, sind die Beschlüsse, Regeln, von Menschen gemacht, ewig und unfehlbar. Ich meine Nein. Ohne dass der Glaube an den Himmlischen Vater in Frage gestellt wird!!


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 naiverkatholik vor 2 Stunden 
 

Pro KHKT.....

@gandalf @T.L.D.

Empfehlung:In Köln beim Wölki


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 Versusdeum vor 2 Stunden 
 

@T.L.D

Und ich dachte immer, Klerus und dessen Weihe hätte ein gewisser Jesus von Nazareth "erfunden", indem er seine Apostel berufen und mit entsprechenden göttlichen Vollmachten ausgestattet hatte ("Tut dies [das ist mein Leib .... Das ist mein Blut] zu meinem Gedächtnis", "Wem Ihr die Sünden nachlasst, dem sind sie nachgelassen..." usw.
Hatte auch einen atheistischen ("historisch-kritischen") Reli-Lehrer. Solche Irrlehren, die den katholischen Glauben in seinem Kern zerstören, würden Sie in Wigratzbad höchstens hören,wenn es um Argumente dagegen geht.


1
 
 SalvatoreMio vor 3 Stunden 
 

"Clemens von Rom hat den Kerlus erfunden"

Sehr geehrter@T.L.D: Ich weiß beim besten Willen nicht, was das bedeutet! Vielleicht gibt es den Begriff in Norddeutschland nicht!? - Und Sie hörten im Theologiestudium: "Die Weihe gab es damals ja gar nicht". Die Lehrpersonen müssten sich dringend mit Exegese und Kirchengeschichte befassen. - Ihre unangenehmen Erfahrungen können sich am Ende aber für die Praxis als "wertvoll" erweisen. - Ein Priester sagte mir vor nicht langer Zeit: "Theologie studieren in Deutschland geht nicht, wenn man gläubig bleiben will!". - Gottes Segen Ihnen für die Zukunft!


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 Fink vor 4 Stunden 
 

"Jesus hatte nicht die Absicht, eine Kirche zu gründen" -

nur ein Beispiel, was man so im Theologie-Studium zu hören bekommt. Aber das ist nichts Neues, das war schon vor 30 und 40 Jahren so !
Wer ein Theologie-Studium ohne Schaden überstehen will, der braucht schon VORHER einen robusten Glauben (und ein gutes Glaubenswissen!).


0
 
 Steve Acker vor 5 Stunden 
 

Dazu passt dass in vielen Diözesen

etliche Pastoral-Stellen unbesetzt sind.
Ich weiss noch Zeiten vor 30 Jahren da waren Theologie-Absolventenn froh wenn sie eine Stelle bekamen.

Heute kann sich jemand der Pastoralreferent werden will, aussuchen wo er hingeht.


0
 
 Hardenberg vor 6 Stunden 
 

Ausgerechnet in Passau

aber nicht.


0
 
 T.L.D vor 7 Stunden 
 

Theologiestudent hier!

Ja, so ist es leider. Ich bin 2024 konvertiert und wusste direkt, dass ich der Kirche Gottes zukünftig dienen will, weiss aber noch nicht ganz wie. Im Theologiestudium hört man Sachen wie "Clemens von Rom hat den Kerlus erfunden" und "Die Weihe gab es damals ja gar nicht". Bis zum Bachelor halteich es wohl noch aus, danach geht as aber wahrscheinlich ab nach Wigratzbad!


1
 
 Gandalf vor 8 Stunden 

Liebe Kinder...

.. ihr dürfts alles studieren, nur nicht Theologie im dt. Sprachraum... ;-) p.s. Sagt vor kurzem ein Freund zu seinen Kindern, der Spruch könnte von mir sein ;-)


2
 
 Mensch#17 vor 8 Stunden 
 

Schräge Thesen mal in einem anderen Fach gedacht!

Man stelle sich vor, an einer Uni würde der Fachbereich Mathematik Professoren beschäftigen, wie sie an vielen theol. Fakultäten üblich sind. Sagen wir es wären "kritische Geister", die nicht am althergbrachten festhalten wollen und es auch in Frage stellen wollen: Der erste Prof würde lehren, dass 1+2 nicht unbedingt 3 ergeben muß, sondern daß man da flexibel weiter denken müßte. Der nächste würde die Exitens von Zahlen komplett Infrage stellen (außer natürlich bei denen, auf seinem Gehaltszettel). Wieder ein andere möchte feministische Mathematik betreiben oder auch quere Geometrie.
Welche Student, der wirklich Mathematik studieren will (und nicht nur einen Zeitvertreib sucht, um dann Politikre zu werden), würde an dieser Uni noch studieren? Niemanden würde es wundern!

Nur bei der Theologie soll es anders sein?

Ein Exot ist vielleicht noch auszuhalten, aber wenn es mehrere werden?

Dank an Kardinal Wölki und seinen Einsatz für die KHKT!


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 golden vor 10 Stunden 
 

Dr. Hartl hat recht

,aber den Jüngeren,die nicht so gründlich wie er bisher studiert haben,rate ich zu echten Lehrern des christlichen Glaubens (Hw. Mays Predigten !!!)
Ich tue das deshalb,weil mir bei vielen Gläubigen,auch gläubigen Theologen, die Ignoranz gegenüber nichtcharismatischer Lehre und christlicher Dogmatik aufgefallen ist, und das seit Jahrzehnten.


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 girsberg74 vor 10 Stunden 
 

Wenn es die Rchtigen trifft, ist das sogar zu begrüßen.


4
 
 Jörgen vor 10 Stunden 
 

Fruchtlos

Die Blase der Vertreter der "deutschen Theologie" wird zunehmend kleiner.
Warum fällt mir gerade die "Selbstisolation" von Bischof Bätzing ein?


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