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Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!

vor 19 Stunden in Deutschland, 18 Lesermeinungen
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Ganz Deutschland hatte damit soviele Priesterberufungen wie das viel kleinere Österreich - Die katholische und die evangelische Kirche verlieren in Deutschland in einem einzigen Jahr 1,2 Millionen Mitglieder


Bonn (kath.net)

Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland in einem Jahr! Dies hat die am Montag veröffentlichte Kirchenstatistik der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gezeigt und damit bestätigt, dass Priesterberufungen in fast ganz Deutschland kaum noch stattfinden oder Berufene auf Gemeinschaften und Gruppen ausweichen, die nicht in der Statistik der DBK zu finden sind. Die Berufungszahlen von ganz Deutschland sind damit ungefähr so groß wie im viel kleineren Österreich.


Formal gibt es in Deutschland 2025 noch etwas mehr als 19 Millionen Kirchenmitglieder, d. h. 23 Prozent der Gesamtbevölkerung, von denen jedoch die wenigsten am Sonntag eine Heilige Messe besuchen. Der Messbesuch ist mit 6,8 % der Katholiken weiterhin auf einem unfassbar niedrigen Niveau. Weiter zurückgegangen sind auch die katholischen Taufen: Nach etwas über 116.000 sanken diese 2025 auf knapp 109.000. Bischof Heiner Wilmer, der neue DBK-Vorsitzende, meinte zu den nach wie vor hohen Austrittszahlen (über 307.000): „Gleichwohl bedauere ich die nach wie vor hohe Anzahl von Kirchenaustritten. Die Beweggründe sind unterschiedlich, und doch sage ich – weil wir eine Gemeinschaft von Gläubigen durch Taufe und Firmung sind –, dass uns jeder Kirchenaustritt schmerzt.“

Die katholische und die evangelische Kirche haben übrigens beide heute die Zahlen für 2025 veröffentlicht und haben gemeinsam rund 1,2 Millionen Mitglieder verloren. Zusammen zählten sie Ende 2025 noch am Papier 36,6 Millionen Mitglieder, die meisten Mitglieder sind bei beiden Kirchen allerdings "Taufschein-Christen".


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio vor 53 Minuten 
 

Die Sackgasse des Synodalen Weges und was das mit uns macht...

Bei uns ein älterer, aber synodal-aufgeschlossener Rentner-Priester. Liturgisch "übereigenwillig", sonst recht freundlich, aber ich musste ihn ansprechen, ihn allein. Die günstige Gelegenheit kam kürzlich, draußen vor der Sakristei. Nette Begrüßung, dann kam meine 'demütige' Bitte, er möge doch so freundlich sein und am Ende der Gabenbereitung wieder die Händewaschung vollziehen. Das Ergebnis der Bitte: ein laut gebrülltes Nein, er ging eine Stufe höher, an mir vorbei, riss die Sakristeitür auf, knallte sie vor meiner Nase zu, und wir feierten Eucharistie - ohne Händewaschung. - So fragt man nur: was ist bloß los? Glücklicherweise traf mich diese Freundlichkeit; manch anderer hätte gleich darauf den Kirchenaustritt erklärt.


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 SalvatoreMio vor 1 Stunden 
 

"Trotz oder wegen"

@Mensch#17: So manche heutige Frage existierte für mich einfach nicht, aber ob es sich um um Priester dreht oder um die gesellschaftlichen Strömungen an sich: wir alle sind betroffen und müssen reagieren. - Ich habe in den 70er-Jahren am Verhalten vieler Jugendlicher eine deutliche Kursänderung im Umgang der Geschlechter erfahren. Plötzlich gab es kaum noch Tabus; man redete offen über Themen, die man vorher öffentlich nie angesprochen hätte. Und besonders an Gymnasien, Hochschulen usw., gab es Lehrpersonen, die die Entwicklung anfeuerten. Und auch junge, von Gott berufene Männer, waren genauso betroffen, entwickelten offenbar eine Denkweise, wie sie heute an unseren Bischöfen sichtbar wurde, oder andere wurden unsicherer und seelisch krank. Das, was uns jetzt umtreibt, muss verborgen längst vorhanden gewesen sein, wie ein unterirdischer Vulkan.


1
 
 marlin vor 1 Stunden 
 

@ Andel

@Andel: „Für die wenigen Priesterweihen 2025 ist also nicht unbedingt der Synodale Weg verantwortlich zu machen. Man sollte schon ein bisschen in der Realität bleiben.“

Ich glaube auch nicht, dass der Synodale Weg dafür verantwortlich ist.
Die jungen Männer wollen dabei sein und glauben das Wort Gottes und die Botschaft vom Reiche Gottes verkünden zu müssen. Aber kennen sie die Heilige Schrift überhaupt? Nein.
Die jungen Männer hoffen, dass man ihnen im Priesterseminar beigebracht wird, was sie verkünden sollen und dass sie damit zum Wachstum des Reiches Gottes beitragen. Das sind selbstlose und ehrenwerte Ziele. Wenn den jungen Männer aber, in der Zeit vor der „Berufung“ zum Priester, im Religionsunterricht nur Antidiskriminierungsgesetze, Rechtstattlichkeit und Klimawandel beigebracht wird und in der Sonntagspredigt nur Wasserplatschen, wie sollen dann Berufungen überhaupt entstehen?


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 Wilolf vor 1 Stunden 
 

Wir bedauern – Es schmerzt uns – Wir nehmen … sehr ernst

Typisch politisches Blabla. Auf Deutsch übersetzt heißt das:
„Es ist mir völlig wurscht, was Ihr denkt, sagt, glaubt und tut. Ich mache weiter was ich will.“
Solange Bischöfe sich wie Politiker aufspielen, werden ihre Diözesen weiter schrumpfen.


2
 
 Pilgrim Pilger vor 2 Stunden 
 

Kurz vor der Wand der Sackgasse gehen "wir" mutig voran

Mindestens 2/3 der DBK konzentrieren sich auf die kleine Gruppe des synodalen Weg deren Funktionäre die "nötigen Reformen" in der Katholischen Kirche umsetzen möchten, sie selbst sind ja katholisch nach dem Motto "Wir sind Kirche" Die Synodalkonferenz spiegelt das in einem Gremium wieder in dem alle anderen ohne Stimme und stumm bleiben müssen. Die Kirche in Deutschland verengt sich damit und mit der Diktatur des Relativismus immer weiter in eine verweltlichte NGO die zwar Aktivismus entwickeln kann aber eben nicht das Evangelium befolgt und verkündet ob es gelegen oder ungelegen ist. Die Kirche in Deutschland ist in einem Dilemma das zum Teil selbst verschuldet ist, zum einem im politischen Schwitzkasten der Mächtigen zum anderen unter Druck der Funktionäre des synodalen Weg und wo bleibt Jesus Christus?


2
 
 Gandalf vor 2 Stunden 

@Andel

Man sollte wirklich in der Realität bleiben, stimmt. Den synodalen Ungeist in D. gab es durchaus auch schon 2019, 2018, 2017 usw. usw... Auch damals waren Marx, Bätzing % Co. schon überall beim Werken und Herunterwirtschaften der Deutschen Kirche


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 marlin vor 2 Stunden 
 

In Deutschland leben ca. 1,4% Katholiken der rk-Weltkirche. Wäre die Kirche eine Demokratie, hätten die deutschen Katholiken noch weniger zu sagen, als Katholiken dort, wo der Islam oder der Buddhismus Staatsreligion ist.
Obwohl die Kirche keine Demokratie ist, verhalten sich solche Gruppierungen wie „ZdK“, „Wir sind Kirche“ und „Synodaler Weg“ wie eine Opposition, bringen das ganze Land in Verruf und tun so, als ob sie das Sprachrohr aller Katholiken in D wären.
- Erstens: die rk-Kirche ist keine Demokratie.
- Zweitens: gegen das, was der Stifter der Kirche verkünden ließ und gegen das, was die Kirche seit 2000 Jahren verkündet eine Opposition zu bilden ist nicht nur konträr, sondern auch erinnert auch an die Worte Jesus in Mk 3,24 und Mt 12,25.
- und Drittens: jede Opposition gegen Gott und Seine Kirche kommt nicht von Gott selbst, also - warum lässt die DBK, die Diözesanbischöfe und die Ortspfarrer solch modernen und realistischen Satanismus überhaupt erst entstehen?


0
 
 ThomasR vor 2 Stunden 
 

wenn die Millionen EURO aus den Kirchensteuereinnahmen erreichen jedes Jahr ZdK

(als freiwillige Spende der DBK - momentan um 2,9 Mio EUR/Jahr)
und nicht Berufungsapostolat erreichen

dann ist es allein Entscheidung der DBK und Verantwortung der Bischöfe ZdK auszubauen und Berufungsapostolat zu reduzieren.

Zölibat ist kein Problem (und umgänglich) Priesterausbildung und Weihe kann auch in katholischen Ostriten erfolgen und die in katholischen Ostriten geweihte Priester dürfen in westlichen Pfarren eingesetzt werden bzw Messe nach dem Messbuch Paul VI lesen

Problem sind oft homosexuelle Seilschaften, die in manchen Bistümern ofizeill bzw. halbofiziell Macht übernehmen bzw übernehmen versuchen (vgl. über Google München +Pastorosa) und potentielle Bewerber massiv vor Aufnahme der Priesterausbildung abschrecken.


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 ThomasR vor 3 Stunden 
 

66 Eintritte in 3 Priesterseminaren der Piusbruderschaft 2025

den Entscheidungsträgern in Deutschlaand ist es lieber Priesterseminare zu schliessen, als auch für die Ausbildung im alten Ritus bzw in beiden Ordnungen des römischen Ritus oder für Bewerber aus Afrika zu öffnen.

1968 Freising, 2022 Passau und Würzburg.
Postkonziliare Entwicklungen , die im Widerspruch zum letzten Konzil stehen, wie mehrere Aussagen der Würzburger Synode (DBK + ZDK auf Einladung von DBK) u.A. Erstkommunion ohne Beichte und eine antropozentrische Priesterausbildung töten Berufungsapostolat vom Inneren der Kirche heraus

www.communautesaintmartin.org/en/home/


0
 
 Sextus vor 8 Stunden 
 

Salz ohne Geschmack, Licht mit allerlei Gefässen selbst überstülpt

Es gibt natürlich viele Gründe, warum Getaufte die Kirche verlassen. Viele junge Paare verlassen die Kirche z.B. aus finanziellen Gründen: sie fallen nicht vom Glaube ab. Dies wird in der Statistik nicht berücksichtigt.
Alle mögliche Gründe aber würden keinen Bestand haben, wenn es DEN EINEN HAUPTGRUND nicht gäbe - vgl. Mt 5, 13-14:
Die Kirchen sind Salz, das seinen Geschmack weitgehend verloren hat. Sie "taugen zu nichts mehr", so werden sie weggeworfen und von eigenen Mitglieder zertreten.
Sie sind Licht, haben aber sich selbst mit allerlei Gefässen überstülpt. Deshalb werden sie als bedeutungslos von vielen Gläubigen verworfen.
Es taucht die Frage von Bischof Oster wieder auf:
Glauben wir noch das, woran wir glauben?
Evangelisierung tut Not.


2
 
 naiverkatholik vor 11 Stunden 
 

...alles Diskriminierer, diese Katholiken und Katholikinnen

@versusdeum
Ja, Schreckliche Passage bei SynWegBeschlüssen! Demnach ist jeder, der den Zulassungsweg für männliche Priester bejaht, ein Diskriminierer. Jesus natürlich auch bei seiner Apostelwahl und die Apostel bei ihrer Diakonenwahl...alles Diskriminierer!
Natürlich hat das Auswirkungen auf junge Männer, die für den Priesterweg offen sind.


1
 
 Andel vor 11 Stunden 
 

Vorab: Ich bin absolut nicht mit dem Synodalen Weg einverstanden, möchte aber Folgendes zu bedenken geben: Die jungen Männer, die im letzten Jahr zum Priester geweiht wurden, haben das Theologiestudium spätestens 2018, also VOR dem Synodalen Weg begonnen. Es wäre interessant zu wissen, ob und wie viele während der Studienzeit "abgesprungen " sind und aus welchen Gründen. Für die wenigen Priesterweihen 2025 ist also nicht unbedingt der Synodale Weg verantwortlich zu machen. Man sollte schon ein bisschen in der Realität bleiben.


0
 
 ggk vor 12 Stunden 
 

Hausgemachter Priestermangel

Am Sonntag hat uns der Rentner-Aushilfspriester verkündet dass der leitende Pfarrer der neuen Großpfarrei versetzt wird. Nachfolger unbekannt. Es wäre schwierig Priester mit Manager-Qualitäten für Großpfarreien zu finden. Früher war die Aufgabe "Seelsorger". und nicht Pfarreimanager. Mich wundert es nicht dass nur wenige noch Priester werden wollen. Und das auch noch "Synodal".


2
 
 Versusdeum vor 14 Stunden 
 

Die Texte des "Wir synd weg"

machen berufenen jungen Männern aber auch sehr viel Mut, etwa all die Texte zur Machtübernahme durch das ZdK oder das da: "Ein Priesteramt, das theoretisch nur heterosexuellen
Männern vorbehalten sein soll, ist fragwürdig und mit der
gelebten Praxis nicht vereinbar. Die geschlechtsabhängige
Zulassung zum Priesteramt sorgt für Unverständnis, ist dis-kriminierend und muss abgeschafft werden" (von den meisten Bischöfen allen Ernstes mitbeschlossener Grundtext „Priesterliche Existenz heute“). Da geht man doch mit Freuden ins diözesane Priesterseminar, um später mit einer längst aktivistisch übernommenen Pfarrei beglückt zu werden (Sarkasmus aus).

www.synodalerweg.de/beschluesse


2
 
 marlin vor 16 Stunden 
 

Kirchenaustritte und Priesterausbildung

Zitat: „„Bischof Heiner Wilmer, der neue DBK-Vorsitzende, meinte zu den nach wie vor hohen Austrittszahlen (über 307.000): „Gleichwohl bedauere ich die nach wie vor hohe Anzahl von Kirchenaustritten. Die Beweggründe sind unterschiedlich, und doch sage ich – weil wir eine Gemeinschaft von Gläubigen durch Taufe und Firmung sind –, dass uns jeder Kirchenaustritt schmerzt.“"

Tja… hätte man wenigstens den Menschen das Evangelium verkündet: „Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“, hätte man damit wenigstens klar gemacht, worauf es ankommt, statt jahrelang über Wiederverheiratete, Homosegnungen und Frauenordination zu plaudern.

Und wenn Priesteramtskandidaten das Stundengebet beim Kaffee und Keksen beten (s. verlinktes Video unten ab Min. 5,25), dann kann es in Deutschland nicht besser werden.

youtu.be/spJUcSNTtr0


3
 
 girsberg74 vor 17 Stunden 
 

Nur 25 ?

Für den "Synodalen Weg" langt's.


3
 
 Mensch#17 vor 18 Stunden 
 

Trotz oder wegen?

Wenn ich mich dumm stelle, dann kommt mir die Frage in den Sinn:

Sind diese 25 Männer trotz oder wegen des sog. dt. "Synodalen Weges" Priester geworden?

Nun ja - ich bin nicht dumm, aber vielleicht muß man manchmal eine "dumme" (?) Frage stellen, um manche Diskutanten auf gewisse Ideologien und ihre Auswirkungen hinzuweisen. Es ist dann im Moment auch nicht wichtig, ob sich der Gegenüber sofort darauf einläßt; die Frage wirkt ann aus sich heraus und wenn sich jemand darüber ärgert, um so besser!

Heiliger Bonifazius, bitte für uns!
Heiliger Josef, bitte für uns!


2
 
 gebsy vor 19 Stunden 

Wie wird ein Mensch "Taufscheinchrist"?

Da die Erwachsenentaufen zunehmen, kann ich mir nicht vorstellen, dass damit nur die Statistik geschönt wird.
Welche Verantwortung wird bei der Taufvorbereitung für Kleinkinder übernommen?
Es sind schon einige Generationen "unterbelichtet".


5
 

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