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| ![]() USA: Konservative haben mehr Kinder als Linksliberalevor 12 Stunden in Familie, keine Lesermeinung Der Unterschied in der Kinderzahl zwischen Konservativen und Linksliberalen in den USA hat sich seit 1980 deutlich vergrößert. Washington D.C. (kath.net/jg) Laut der Analyse aus den 2020er Jahren haben konservative Frauen im Alter von 25 bis 35 Jahren im Durchschnitt 1,67 Kinder, linksliberale Frauen hingegen nur 0,87. Das entspricht einem Verhältnis von fast 2 zu 1. Bei den Männern ist der Unterschied noch größer: Konservative kommen auf 1,06 Kinder, Linksliberale auf lediglich 0,35 – ein Verhältnis von 3 zu 1. Zum Vergleich: Im Jahr 1980 gab es zwischen den beiden ideologischen Lagern kaum einen nennenswerten Unterschied bei der Kinderzahl. In den vergangenen 40 Jahren ist die Fertilität der Konservativen sogar leicht gestiegen, während sie bei Linksliberalen deutlich zurückging. Der Account @MoreBirths betont: „Die konservative Fertilität hat sich tatsächlich über 40 Jahre hinweg erhöht – ein Beleg für die Kraft einer pronatalen Kultur auf der einen Seite.“ Die Auswertung geht über den bloßen Anteil von Menschen mit Kindern hinaus. Sie berücksichtigt auch die durchschnittliche Kinderzahl und erfasst damit sowohl, wer überhaupt Kinder bekommt, als auch wie viele es sind. Die zugrunde liegenden Grafiken visualisieren diesen Trend eindrücklich: Balkendiagramme zeigen den klaren Aufwärtstrend bei Konservativen und den starken Rückgang bei Linksliberalen seit den 1980er Jahren. Bemerkenswert ist, dass beide Gruppen in derselben Gesellschaft leben, denselben Arbeitsmarkt und dieselben wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben. Dennoch entwickeln sich ihre sozialen Einstellungen in entgegengesetzte Richtungen. @MoreBirths schreibt dazu: „Konservative und Linksliberale leben zusammen in demselben Amerika, aber ihre sozialen Ansichten haben sich in entgegengesetzte Richtungen bewegt. Das macht dies zu einem großartigen, wenn auch unvollkommenen Beleg dafür, wie stark Ideen die Geburtenraten prägen.“ Der Thread wird intensiv diskutiert. Viele Nutzer sehen darin einen Beweis für die langfristige Wirkung kultureller Werte: Wer Kinder als zentralen Lebensinhalt betrachtet, bekommt tendenziell mehr. Andere weisen auf mögliche Selektionseffekte hin – etwa, dass sich Menschen mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen eher einer ideologischen Richtung zuwenden. Unabhängig von der genauen Ursache zeigt der Trend eine klare demografische Verschiebung: Die Gruppe mit konservativeren Werten wächst durch höhere Geburtenzahlen schneller. Der Account @MoreBirths, der sich für Maßnahmen zur Umkehr des globalen Fertilitätsrückgangs einsetzt, sieht in diesen Zahlen vor allem die Macht kultureller Faktoren. Eine pronatale Haltung – also eine Kultur, die Kinder aktiv wertschätzt und fördert – kann demnach selbst in einem hochentwickelten Land wie den USA die Geburtenrate stabilisieren oder sogar steigern. Gleichzeitig unterstreicht der Vergleich mit 1980, wie schnell sich gesellschaftliche Normen ändern können.
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