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„Wir sollten für den Himmel leben“

vor 18 Stunden in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Scott Borba, Mitbegründer von e.l.f. Cosmetics und Millionär, verschenkte sein komplettes Vermögen und folgte dem Ruf Gottes: Am 23. Mai wird er zum Priester geweiht.


Los Angeles (kath.net / pk) Er gab eine millionenschwere Karriere auf, um Priester zu werden: Der 52-jährige Diakon Scott Borba, Mitgründer von e.l.f. Cosmetics, wird am 23. Mai 2026 in der Diözese Fresno (US-Bundesstaat Kalifornien) zum Priester geweiht. Borba war Schauspieler, Model, Autor und Sänger und war über 20 Jahre lang in der Gesundheits- und Schönheitsbranche tätig, wie ChurchPOP berichtet.

Nun spendete Borba sein gesamtes Vermögen für wohltätige Zwecke, nachdem er im Alter von 42 Jahren seinem Ruf zum Priestertum gefolgt war. Laut „Angelus News“ sagte Borba, Gott habe ihn bereits im Alter von 10 Jahren zum Priestertum berufen, aber er habe „spät angenommen“.

Seine Bekehrungsgeschichte wurde auch durch ein Interview auf yourcentralvalley.com aus dem Jahr 2019 bekannt, wo er sagte, Gott habe ihn „mit allem gesegnet, was es unter der Sonne gibt“. Borba bekannte, er habe Gott gebeten, ihm zu erlauben, mehrere Träume zu verwirklichen, woraufhin er spürte, dass der Herr „Ja“ sagte.


„Er hat mich nicht nur mit Geld, Bekanntheit und jedem meiner Geschäfte gesegnet, sondern mir auch ermöglicht, damit Erfolg zu haben“, erklärte Borba. „Dann habe ich mich gefragt: Was ist los mit mir? Ich war seelenlos. Ich führte ein verkehrtes Leben.“ Als er schließlich nach Los Angeles kam, wurde er vom Hollywood-Lebensstil aufgesogen, gab er zu. „Ich kam fast an den Punkt, wo ich versuchte, meine Seele zu verkaufen.“

„Ich lebte nur für mich selbst. Ich vergötterte mich selbst“, erklärte er. „Ich vergötterte alles andere da draußen, was Luxus war. Ich war das Aushängeschild für Luxus.“ Borba erzählte, seine Familie habe viele Jahre lang für seine Bekehrung gebetet, und die Leute hätten ihn „tausendmal“ angesprochen, er solle Priester werden.

Rückblickend erinnert er sich an einen bestimmten Moment, als seine Mutter ihn während der Messe ansprach, als er in der dritten Klasse war. „In der Messe bat sie mich, zum Altar hinaufzuschauen und zu überlegen, ob ich der Mann in der Robe sein wolle“, sagte Borba. „Wer auch immer der Priester war, seine Robe schimmerte in diesem Moment wie Glitzer. … Und ich wusste, dass Gott mir ins Herz legte, Priester zu werden.“

Schließlich erkannte er, dass sein weltliches Leben „nicht dort ist, wo wir sein sollten. Wir sollten für den Himmel leben.“ Er habe nun alles aufgegeben, erzählte er. „Ich habe nicht nur den Ruf zum Priestertum angenommen, sondern alles, was Gott mir gegeben hat, verschenkt – mein ganzes Geld, alles, was ich besaß, einschließlich meines derzeitigen Unternehmens.“

Er schreibt es vor allem den Gebeten der Gottesmutter zu, dass sie ihm geholfen haben, diesem Ruf zu folgen. „Ich weiß, dass unsere Gottesmutter mich aufgrund ihrer Liebe zu mir und zu ihrem Sohn zu dieser Berufung geführt hat“, ist er überzeugt. „Ich war noch nie glücklicher. Ich war noch nie so voller Freude.“


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Lesermeinungen

 Versusdeum vor 4 Stunden 
 

@lamwool

Gut beobachtet. Auch solche Suggestivfragen an einen Drittklässler darf man durchaus hinterfragen. Dennoch: Gottes reichen Segen für den neuen Lebensabschnitt im Dienst im Weinberg des Herrn. Zu tun gibt es jedenfalls genug!


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 antony vor 8 Stunden 

@ lamwool: Wo verbietet die Bibel Kartenspiel?

Ich kam bisher noch nicht auf die Idee, eine Runde UNO-Spiel zu beichten.

Abgesehen davon: In der bisherigen Karriere von Herrn Borba entdecke ich keine sündigen Beschäftigungen.

Habe größten Respekt vor ihm: So ein konsequenter Schritt! Muss an den reichen Jüngling in der Bibel denken, der das nicht geschafft hat.


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 lamwool vor 12 Stunden 
 

Eine Gewagte

Aussage finde ich diese hier:
"Borba bekannte, er habe Gott gebeten, ihm zu erlauben, mehrere Träume zu verwirklichen, woraufhin er spürte, dass der Herr „Ja“ sagte."
In meinen Augen ist das mit dem Gespür so eine Sache. Ich hatte mal einen Nachbar (er sass nach einem Sportunfall im Rollstuhl); er war recht gläubig, als Evangelischer Bibelzirkel etc. Als wir ihn fragten, warum er häufig Karten spiele, wo dies doch nach der Bibel verboten sei, antwortete er...ja eben: er sagte: ich habe Gott gefragt und er hat Ja gesagt.
Für mich ist das zu einfach und 'öffnet' (zu) viele Tore für viel Bedenkenswertes.Herr Borba spricht ja denn auch von 'vielen Träumen'....


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 Mariat vor 13 Stunden 

Danke für Ihr Zeugnis.


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 ThomasR vor 13 Stunden 
 

wegen zu stark ausgeprägten Marienfrömmigkeit

hätte Scott Borba in Deutschland z.B. in München eher extrem geringe Chancen gehabt ein Platz in der diözesanen Priesterausbildung zu bekommen.

Realität in Deutschland ist leider anders in USA.


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