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Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"

vor 2 Tagen in Aktuelles, 42 Lesermeinungen
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Glaubenspräfekt Víctor Manuel Fernández hat am Mittwoch erneut die „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ gewarnt: Geplanten Bischofsweihen sind ein "schismatischer Akt


Rom (kath.net)

Glaubenspräfekt Víctor Manuel Fernández hat am Mittwoch erneut die „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ vor den geplanten Bischofsweihen im Juli gewarnt. In einer vom vatikanischen Dikasterium für die Glaubenslehre verbreiteten Erklärung wird festgehalten, dass Papst Leo darum bete, dass die Piusbrüder die „außerordentlich schwerwiegende Entscheidung“ doch noch rückgängig machen. „Der Heilige Vater bittet in seinen Gebeten weiterhin den Heiligen Geist, die Verantwortlichen der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu erleuchten, damit sie ihre sehr schwerwiegende Entscheidung noch einmal überdenken.“


Wörtlich schreibt der argentinische Kurienkardinal dann: „Was die Priesterbruderschaft St. Pius X. betrifft, so wiederholen wir, was bereits mitgeteilt wurde. Die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. angekündigten Bischofsweihen verfügen nicht über das entsprechende päpstliche Mandat. Diese Geste wäre ‚ein schismatischer Akt‘ (Johannes Paul II., Ecclesia Dei, Nr. 3), und ‚das förmliche Festhalten am Schisma stellt ein schweres Vergehen gegen Gott dar und zieht die vom Recht der Kirche vorgesehene Exkommunikation nach sich‘ (ebd., 5c; vgl. Päpstlicher Rat für Gesetzestexte, Erläuternde Note, 24. August 1996).“


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Lesermeinungen

 discipulus vor 2 Stunden 
 

@lesa: Ideologieverdac ht?

Nun ja, ich lege das Kirchenrecht so aus, wie es der Gesetzgeber, der Papst, selbst tut. Mögen Sie ihm nun Ideologie unterstellen oder nicht - man muß sich aber womöglich doch fragen, ob nicht eher der eine ideologiebehaftete Auslegung vertritt, der sich gegen den Gesetzgeber und 99,9% der Kanonisten stellt. Das wird dann auch jeder herausfinden, der sich in kirchenrechtlichen Fachkreisen umhört. Ansonsten gilt, Sie kennen das bestimmt: "Warnung vor einem Geisterfahrer? - Was heißt hier einer? Hunderte..."


1
 
 lesa vor 3 Stunden 

In einer gerechten Sache ist jede Strafe ein Unrecht.

@discipulus: Damit leugnen Sie einen Teil des Kirchenrechts. Ideologie blendet halt aus, was nicht gefällt. Deren Äußerungen lese ich nur selten.
Wer will, kann die Dinge selber recherchieren, und er wird sich nicht auf Behauptungen in einem Internetforum verlassen, wenn ein solches auch der Wahrheitsfindung dienlich sein kann.

In einer gerechten Sache ist jede Strafe ein Unrecht.
Bleiben wir daher ruhig und gelassen.
Basta.


1
 
 Christine vor 4 Stunden 

falsche Propheten Fortsetzung

Darum spricht der Herr der Heere wider die Propheten also:
Fürwahr, mit Wermut speise ich sie und mit Giftwasser tränke ich sie!
Denn von ihnen ist die Ruchlosigkeit ausgegangen über das ganze Land (die ganze Welt).

Also spricht der Herr:...höret nicht hin, denn sie betören euch nur; sie verkünden selbsterdachte Offenbarung, die nicht aus dem Munde des Herrn kam.

...ich sandte sie nicht und ich beauftragte (!) sie nicht, und einen Nutzen bringen sie diesem Volk in keiner Weise (!) – Spruch des Herrn.

...darum hebe ich euch auf und schleudere euch und die Stadt (die vielen Menschen mitsamt dem Tempel), die ich euch und euren Vätern gegeben habe, hinweg von meinem Antlitz!
Immerwährende Schmach verhänge ich über euch und ewige Schande, die unvergessen bleibt.

Da will ich für meinen Teil auf keinen Fall dazugehören!


0
 
 Christine vor 4 Stunden 

falsche Propheten

Jer 23,21: ICH (der Herr) sandte diese Propheten nicht, aber sie laufen dennoch (Verbot aus Rom /keine Jurisdiktion usw.); ich redete nicht zu ihnen, aber sie weissagen trotzdem (Zitate vom derzeitigen Oberen:„Es wird ein Papst kommen, der beschließen wird, diesen Stachel [die FSSPX, der umso tiefer eindringt, je mehr man ihn loswerden will] aus seinem Fleisch zu ziehen; dann wird...alles wiederhergestellt [Wahlspruch EB Levebvre: omnia instaurare in Christus]“ - „Je länger die Krise dauert, desto glänzender wird der Triumph der Tradition [=FSSPX] sein. “)

Jer 23,14 ff.: Bei den Propheten Jerusalems (des Gottesvolkes) aber sah ich Grauenhaftes:
Ehebruch (steht im AT auch immer für Untreue, Ungehorsam Gott gegenüber),
lügenhaftes Verhalten (siehe auch Schwarzbuch der Piusbruderschaft) und
Bestärkung der Übeltäter (Umgang mit Kinderschändern in den eigenen Reihen),
dass keiner von seiner Bosheit sich abwendet.
Sie sind für mich alle wie Sodom und Gomorrha.


0
 
 Christine vor 4 Stunden 

@versusdeum

"..hat die Piusbr. ihre scharfen Anwälte... Danke, alles klar."

"Aufgrund der Zitierung dieses im Internet veröffentlichen Textes wurde dem gläubigen katholischen marianischen Geistlichen, der seit über 40 Jahren in treuem priesterlichen Dienst steht, über einen von der Piusbruderschaft beauftragten Rechtsanwalt eine kostenpflichtige Abmahnung
zur Unterlassung des Zitats zugestellt. Sein Entsetzen war und ist groß... Es ist kaum zu begreifen, aus welchem ehrlichen Grund eine geistliche Gemeinschaft, die sich der Wahrheit (nicht nur des Katholischen Glaubens)verpflichtet fühlt, zu solch einer Maßnahme greifen kann.
Möge dazu auch die Piusbruderschaft den Weg der Demut und des Gehorsams gehen, der Weg, den Pater Pio 1967 von Bischof Lefebvre einforderte, denn jeder andere Weg würde kein gutes Ende nehmen - und alle derzeitigen Bemühungen um eine Aussöhnung mit Rom hätten dann keine wirkliche und gottgewollte Basis."

www.jochen-roemer.de/Gottes%20Warnung/Hintergrund/Archiv/Beitraege/Pater%20Pio%20prophezeite%20bereits%20im%20Jahr%201967%20die%20Trennung%20der%20Piu


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 Christine vor 5 Stunden 

@lesa

"Erzbischof Lefebvre bat den Padre um den Segen für das nächste Kapitel der Väter des Heiligen Geistes. Der bescheidene Kapuziner lehnte ab und bat vielmehr um den bischöflichen Segen. "

Das eine schließt ja das andere nicht aus...


0
 
 discipulus vor 15 Stunden 
 

@lesa: Schisma vs. Schismatischer Akt

Ein schismatischer Akt ist nicht dasselbe wie ein Schisma. Die Weihe eines Bischofs ohne päpstliche Erlaubnis führt IMMER zur Tatstrafe der Exkommunikation, ob damit nur ein Schisma bezweckt wird oder nicht. Bitte keine Nebelkerzen werfen.


2
 
 Versusdeum vor 15 Stunden 
 

@Christine

Sie schreiben: "... hat die Piusbruderschaft ihre scharfen Anwälte auf zumindest den deutschen Verlag gehetzt".
Danke, alles klar.


1
 
 lesa vor 16 Stunden 

Begegnung zwischen Padre Pio und Erzbischof Lefebvre

Liebe@lakota: Danke! für ihre Anfrage. Ebenso ist zu klären, wie P.Pio und Erzbischof Lefebvre sich begegneten:

Am Ende des Sommers 1967 machte Erzbischof Lefebvre einen Besuch in San Giovanni Rotondo. Das Treffen mit Padre Pio war kurz. Erzbischof Lefebvre bat den Padre um den Segen für das nächste Kapitel der Väter des Heiligen Geistes. Der bescheidene Kapuziner lehnte ab und bat vielmehr um den bischöflichen Segen. Höflichkeit der Heiligen!


2
 
 lesa vor 17 Stunden 

Ungehorsam begründet kein Schisma. (Prof. Dr. Georg May)

Der bekannte Kirchenrechtler Prof. Dr. Georg May, den Papst Benedikt XVI. zum Prälaten erhoben hat, schrieb sogar:
„Ich kenne keine verbindliche Äußerung des Apostolischen Stuhles, wonach die Priesterbruderschaft St. Pius X. ein Schisma begründet habe und im Schisma lebe. Soweit ich sehe, wird diese Behauptung aufgestellt entweder von Ignoranten oder von Modernisten. … Schisma besagt die Aufkündigung der Unterordnung unter den Papst. Daran kann bei der Priesterbruderschaft keine Rede sein. … Ungehorsam begründet kein Schisma. Wenn Ungehorsam ein Schisma begründen könnte, dann müsste dieser Vorwurf zuerst gegen die deutschen Bischöfe erhoben werden. Von ihren wiederholten Akten des Ungehorsams erinnere ich nur an die Königsteiner Erklärung. Damit haben sie sich in einen Gegensatz zum höchsten Lehramt der Kirche gebracht“ (Brief vom15.12.2003).


3
 
 lesa vor 17 Stunden 

Präsident d. päpst. Kommission f. d. authent. Interpretation d. Kirchenrechts:

Zweifellos kann eine Bischofsweihe ohne päpstl. Mandat dazu dienen, ein Schisma zu begründen. Das war der Fall bei den Bischofsweihen in China in den 1950er Jahren, durch die eine von Rom unabhängige chinesisch-katholische Kirche gegründet wurde.
Die Priesterbruderschaft hat in den 38 Jahren seit 1988 aber bewiesen, dass sie nicht schismatisch ist. So nennen ihre Priester im Kanon jeder Messe den Papst und den Ortsbischof.
Es haben auch schon sehr bald nach 1988 renommierte Kirchenrechtler festgestellt, dass die Bischofs-weihen von Erzbischof Lefebvre kein Schisma verursachten. So erklärte Kardinal Castillo Lara: „Der Tatbestand der Konsekration eines Bischofs ohne päpstliche Erlaubnis ist in sich keine schschismatische Handlung“ (La Repubblica, 7.10.1988). Er muss es wissen, denn er war nicht nur Doktor des Kirchenrechts, sondern auch Präsident der päpstlichen Kommission für die authentische Interpretation des Kirchenrechts. (P. Gaudron)


2
 
 chorbisch vor 18 Stunden 
 

@ Christine; Anjali

@ Christine: Doch, ich finde, unter bestimmten Umständen spielt es schon eine Rolle, wer etwas gesagt hat.

Nehmen Sie die Aussage von Kardinal Fernandez zu den Weihen. Wäre diese Aussage von Kardinal Müller gekommen und nicht von Fernandez, den die Mehrzahl hier wohl theologisch nicht für voll nimmt, würde man ihr hier eine ganz anders Bedeutung beimessen.

@ Anjali: Sie machen gerade das, was hier sonst den Modernisten vorgeworfen wird: Ihre persönliche Meinung in den Mittelpunkt stellen und sich nicht um das scheren, was die für die Wahrung des Lehramts zuständigen Menschen sagen. Und ob er wirklich die Muttergottes beleidigt hat, oder nur Sie, weiß niemand.


1
 
 Christine vor 24 Stunden 

@lakota

Glauben Sie es oder nicht, ich weiss, was gesagt wurde und das es wahr ist. Der Name spielt keine Rolle.


1
 
 Christine vor 24 Stunden 

@Principal8

"Nein, du wirst es vergessen"

Offenbar hat bzw. wollte der EB es vergessen.
Das bestätigt nur die authentische Zeugenaussage.

Dieser Inhalt stammt aus einer deutschen Übersetzung der italienischen Ausgabe von „I fioretti di Padre Pio“ von 1989. Es stehen noch weitere Berichte des gleichen Zeugen in diesem Buch, die nicht entfernt wurden.

Offenbar hat die Piusbruderschaft ihre scharfen Anwälte auf zumindest den deutschen Verlag gehetzt und möglicherweise den Rest der Auflage aufgekauft, denn es gab plötzlich keine 1. Auflage mehr zu kaufen und in der zweiten Auflage war dieser Passus nicht mehr enthalten.

Ich für meinen Teil halte diesen Zeugenbericht für authentisch und stimmig, denn es hat sich doch alles, was von Pater Pio gesagt wurde, schon bewahrheitet und man kann die Früchte gut erkennen.

www.kath-zdw.ch/maria/Lefebvre.html


2
 
 anjali vor 24 Stunden 
 

Ich wUrde nie auf Kardinal Fernandez hören da er die Mutter Gottes beleidigt hat mit seinem Traktat dass man sie nicht mehr "Miterlöserin "nennen darf! Obwohl mehrere frühere Päpste sie so gewürdigt und genennt haben.


4
 
 Principal8 vor 26 Stunden 
 

@Christine: Lefebvre und Padre Pio

Diese angeblichen Aussagen Padre Pios scheinen frei erfunden zu sein. Lefebvre selbst nennt diesen "Zeugen" Rabajotti einen "Sohn des Vaters der Lüge"...

sspx.org/en/padre-pio-and-archbishop-lefebvre-30365


4
 
 HerrHilfDeinerKirche vor 26 Stunden 
 

@KathedraPetri : das ist sehr gut gegenüber gestellt

Ja, die Deutschen Bischöfe haben auf dem Papier viele fragwürdige Ideen. Aber ich denke auch, dass selbst der forscheste Bischof nicht so weit gehen wird, z.B. Frauen zu weihen. Da ist man zumindest momentan dann noch nicht soweit abtrünnig! Aber Bischöfe ohne päpstliche Zustimmung zu weihen, ist m.E. ein bewusster Akt gegen den Papst und sollte, unabhängig von der « Beliebtheit der Zelebration «  Seiten des Papstes mit entsprechenden Konsequenzen geahndet werden. Inwieweit dann Messbesucher ihre Sonntagspflicht bei dieser Institution noch erfüllen, ist eine vom Papst festzulegende Sache!


5
 
 Dina vor 26 Stunden 
 

Les absents ont toujours tort.

Liebe Schwestern und Brüder der Piusbruderschaft, die Weihbischöfe der heiligen katholischen Kirche haben die apostolische Sukzession nicht verloren, sie könnten Männer in eurer Gemeinschaft weihen. Ist jetzt nicht die Zeit gekommen, die doktrinellen Differenzen loszulassen ( in der Schweiz sagen wir "s' Füfi lo grad si"), auch wenn es schwerfällt...die Zeit, euch in Grossherzigkeit euren Diözesen zu öffnen und endlich wieder in der Kirche unter Petrus dabeisein. Gerade die Bischöfe der deutschsprachigen Gebiete brauchen dringend eure Mithilfe, euer Gebet, euren feurigen Glauben, eure heiligen Messen, eure wunderbare Verehrung der allerseligsten Jungfrau Maria. Bei den vielen Neugetauften Frankreichs und Katechumenen weltweit gibt es viel Arbeit. Steht nicht abseits, die Kirche ist in grosser Bedrängnis. Seid grosszügig, auch wenn ihr nicht immer mit allem einverstanden seid, vertraut dem Heiligen Geist und der göttlichen Vorsehung, die uns Papst Leo XIV. geschenkt hat.

Willkommen zuhause!


2
 
 KathedraPetri vor 26 Stunden 
 

Vergleich

Wenn man die aktuelle kirchliche Situation betrachtet, fällt ein Unterschied auf: Zahlreiche deutsche Bischöfe sprechen sich inzwischen – teils vorsichtig für ein Frauendiakonat, teils auch allgemeiner für eine Öffnung kirchlicher Ämter – für Veränderungen in dieser Frage aus. Dennoch nimmt keiner von ihnen eigenmächtig eine solche Weihe vor. Allen ist bewusst, dass dies einen klaren Bruch mit dem geltenden Kirchenrecht bedeuten würde.

Und selbst unabhängig von der Frage der Frauenweihe zeigt sich Ähnliches: Obwohl vereinzelt auch die Weihe verheirateter Männer als Möglichkeit diskutiert wird, gibt es in Deutschland keine eigenmächtigen Weihen in diesem Bereich.

Demgegenüber plant die Piusbruderschaft offenbar bewusst eine unerlaubte Bischofsweihe. Diesen Unterschied sollte man im Blick behalten, wenn über die Rom-Loyalität der Deutschen Bischofskonferenz und der Piusbruderschaft gesprochen wird.


5
 
 Patroklos vor 26 Stunden 
 

Inkonsequenz

Irgendwie ist man in Rom nicht konsequent:
Wenn unerlaubte Bischofsweihen ein Schisma begründen, müßte man nun die Piusbruderschaft nicht mehr warnen. Denn dann wäre sie seit 1988 schismatisch. Nun hat aber der Vatikan mehrfach erklärt, dies sei nicht der Fall. Wenn die Weihen von 1988 aber kein Schisma begründet haben, können es die von 2026 auch nicht.
Die Lösung wäre ganz simpel: Einfach die Bischofsweihen erlauben!
Im übrigen weise ich auf das hin, was "Versusdeum" treffend gesagt hat: Auch hier Inkonsequenz, gegen die Piusbruderschaft wird mit aller Härte vorgegangen, gegen z.B. die DBK (zu ergänzen wäre u.a. noch der Fall China) gar nicht.


4
 
 discipulus vor 26 Stunden 
 

@Versusdeum: Klandestine Ehen

Das von Ihnen und anderen Anhängern der Piusbruderschaft oft vorgetragene Argument, daß eine Liturgieform, die jahrhundertelang gut katholisch war, nicht plötzlich Irrtümer enthalten könne, ist zwar richtig, geht aber doch am Sachverhalt völlig vorbei.

Um es an einem Beispiel zu erläutern: Die Kirche hat jahrelang klandestine Ehen geduldet und ihre Gültigkeit verteidigt. Das Konzil von Trient hat hingegen die Formpflicht eingeführt, ohne die katholische Ehen nunmehr gültig sind. Das Konzil hat damit nicht behauptet, daß klandestine Ehen theologisch falsch wären. Aber es hat die kirchliche Praxis verpflichtend geändert. Nicht weil die vorherige Praxis theologisch falsch gewesen wäre, sondern weil es gute theologische Gründe gab, sie zu ändern. Ähnlich verhält es sich auch mit den liturgischen Reformen des Konzils und Pauls VI. Deshalb läuft das oben genannte Argument halt ins Leere.


5
 
 edih vor 27 Stunden 
 

Papst warnt Piusbruderschaft

..... kann er gerne machen, dann soll er bitte auch die bundesdeutschen Kirchenfürsten warnen und da mal richtig "ausmisten". Derzeit feiert der linksgrüne deutschkatholizismus in Wzb ein "Freudenfest".


4
 
 lakota vor 27 Stunden 
 

@christine

"Ein begnadeter Priester und Exorzist sagte mir einmal vertraulich über die Anhänger der FSSPX, dass er bei keinen anderen Gläubigen so viele schwerwiegende Sünden feststellen musste, als typischerweise bei dieser Anhängerschaft."

Wer ist dieser Priester und Exorzist? Wieso sollte ich glauben, was er sagt?


5
 
 Christine vor 28 Stunden 

Das Primat der Piusbruderschaft

Hier in der Diskussion über die Piusbrüder fällt auf, dass reflexartig von einer bestimmten "Millizia" auf die deutschen Bischöfe abgelenkt wird, wenn von den Bischofsweihen die Rede ist (haben die denn unerlaubte Bischofsweihen im Sinn? Wo ist da eigentlich das Verhältnis?).

Die Lehren der FSSPX sind ganz klar:
1. Der Primat der Piusbruderschaft und deren Auslegung
2. Die Pflicht zur Verteidigung der FSSPX
3. keine Kompromisse

Teils sind die Interventionen hier so was von hanebüchen, dass man sich nur kopfschüttelnd abwendet (also die Werbung bewirkt genau das Gegenteil von den Absichten). Man fragt sich wirklich, auf welchen tönernen Füßen diese Brüder ihre eigene Kirche gebaut haben.

Ein begnadeter Priester und Exorzist sagte mir einmal vertraulich über die Anhänger der FSSPX, dass er bei keinen anderen Gläubigen so viele schwerwiegende Sünden feststellen musste, als typischerweise bei dieser Anhängerschaft.


10
 
 Johannes14,6 vor 31 Stunden 
 

"der Papst betet..."

sagt Fernandez.

Angesichts der Tragweite eines drohenden Schismas frage ich mich: sollte der PAPST nicht persönlich mit dem Oberen sprechen ?

Im Hinblick auf die Verwirrung, die durch Fiducia supplicans weltweit gestiftet wurde und wird, fände ich es der Wahrheit dienlich, wenn Papst Leo das Papier zurückziehen und sich klar zur Lehre der Kirche betreffend HS bekennen würde.

M.E. bleibt dieses Tauziehen um FS und Änderung der Sexualmoral (Synodenbericht der Gruppe 9! Vorpreschen der synodal Bewegten in D, These der Kirche verschiedener Geschwindigkeiten etc) eine Quelle der Unruhe und des Ärgernisses, der die Kirche von innen zerstört.


5
 
 chorbisch vor 2 Tagen 
 

@ Versusdeum

Ohne jetzt auch nur im Geringsten behaupten zu wollen, dass Sie in Ihrer Antwort an Herrn Fleischer etwas Falsches auflisten, zeigt diese doch, dass Sie anscheinend nicht verstanden haben, was er mit seinem Kommentar zu Ihrem ersten Beitrag im Kern gemeint hatte.


3
 
 Hans Mohrmann vor 2 Tagen 
 

Ist Fernandez der Papst

Nicht der Papst hat gesprochen, sondern Fernandez. Vielmehr hat der Papst zu dem ganzen Thema bisher noch kein Wort fallen gelassen. Wedelt hier der Schwanz mit dem Hund?


3
 
 Vox coelestis vor 2 Tagen 
 

Päpstliches Mandat

Kurz ein abschweifender Blick nach Deutschland: Die offiziell erlaubten Segensfeiern für Homosexuelle durch Kardinal Marx und Co. tragen ja auch kein päpstliches Mandat.
Das wäre dann also auch ein schismatischer Akt und hätte die Exkommunikation zur Folge.
Hier darf man noch gespannt sein, ob ebenso eine gleichlautende Warnung ausgesprochen bzw. derselbe Ungehorsam entsprechend geahndet wird.


7
 
 Kostadinov vor 2 Tagen 

Es geht nicht um Aufrechnung von Fehlern...

das Problem ist die selektive Anwendung oder Durchsetzung des Kirchenrechts. Für die einen scheint es zu gelten, für die anderen nicht. Und wenn ich mir das Interview von Diane Montagna mit Weihbischof Schneider durchlese über das vom Vatikan ins Internet gestellte Arbeitspapier der Arbeitsgruppe 9 der Synodensynode mit dem Aufruf zu einem Paradigmenwechsel der Kirche in ihrer Bewertung ausgelebter Homosexualität, dann liefert man den Piusbrüdern ja noch Argumente für einen Notstand frei ins Haus...


5
 
 Wirt1929 vor 2 Tagen 
 

@Versusdeum

Ich schätze oft Ihre durchaus treffenden Ausführungen. Bischofsweihen ohne päpstlichen Auftrag geht nicht!!!


4
 
 Cosmas vor 2 Tagen 
 

Die deutschen Bischöfe werden gerügt werden, die Pius X Bischöfe exkommuniziert werden.

Alles andere fällt unter die Kategorie "Wunder".


1
 
 SarahK vor 2 Tagen 
 

@Christine, wenn Sie das zitieren, muss man dann doch wieder die deutschen ranziehen....

Also ich empfinde meinen Bischof im Bistum mit den 2 Aas nicht als im Einklang/gehorsam. Und ich verfolge ein wenig die Entwicklung auf FSSPX Actualités.Natürlich sind das Eigenwerbungstexte, aber mit vielem haben sie recht, gerade damit, dass junge Menschen, die sich ja nunmal in Frankreich vermehrt taufen lassen, nicht in die Kirche kommen um einfach der Kirche zuzugehören und Gemeindefeste zu feiern, sie wissen zu dem Zeitpunkt vielmehr über den Glauben als die französichen (oder deutschen) Kulturkatholiken. ICh habe mich selbst schon manches mal gefragt ob ich wenn ich zur FSSPX wechsle keine Kirchensteuer mehr bezahlen muss, bei dem Umfug der damit angestellt wird. Also ich finde, das ist nicht so schwarz und weiss und natürlich haben Sie @SalvatoreMio recht, die Sünden der anderen bringen uns nicht in den Himmel. Trotzdem frage ich mich in letzter ZEit oft, sind die doof oder ich :-)


2
 
 Wynfried vor 2 Tagen 

Ich verstehe nicht,

warum man sich nicht noch einmal persönlich getroffen hat, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Graben, der sich hier auftut, kann und darf nicht unüberwindbar sein.


5
 
 Christine vor 2 Tagen 

Mons. Lefebvre hatte ein Gespräch mit Pater Pio.

Ein Zeuge, Professor Bruno Rabajotti, berichtet:

„Trage niemals Uneinigkeit unter die Brüder und praktiziere immer die Regel des Gehorsams, vor allem, wenn Dir die Fehler dessen größer erscheinen, der befiehlt. Es gibt keinen anderen Weg als den des Gehorsams für uns, die wir dieses Gelübde aussprechen.“
„Ich werde mich daran erinnern, Pater.“
Pater Pio betrachtete ihn und entgegnete:
„Nein, Du wirst es vergessen. Du wirst die Kommunion der Gläubigen zerreißen, Du wirst Dich dem Willen Deiner Vorgesetzten widersetzen, sogar den Anordnungen des Papstes. Dies wird sich in nicht sehr ferner Zeit vollziehen.
Du wirst das Versprechen vergessen haben, das Du heute hier gegeben hast, und für die Kirche wird viel Übles daraus hervorgehen.

Schwinge Dich nicht zum Richter auf, errichte keine Altäre, die Dir nicht gehören, mache Dich nicht zur Stimme des Gottesvolkes, das schon seine eigene Stimme hat, säe nicht Uneinigkeit und Zwietracht. Denn dies ist es, was Du tun wirst."


9
 
 Versusdeum vor 2 Tagen 
 

Lieber @Stefan Fleischer

Wir können gerne einmal systematisch die "Sünden" beider Seiten, also die von den meisten Bischöfen gleich doppelt mitbeschlossenen Häresien und offen schismatischen Akte gemäß SyndWeg aufrechnen gegen den Ungehorsam der Piusbruderschaft in Sachen Liturgie und Weihen, der man ansonsten nur vorwerfen kann, dass sie all die inhaltlichen / liturgischen Abschwächungen und praktischen Erleichterungen seit dem bisher jüngsten Konzil und der Liturgie"Reform" 5 Jahre später nicht mitgemacht hat, sondern sich 1:1 auf jahrhunde- bis Jahrtausendelang gesichert katholischen Boden bewegt.


6
 
 SalvatoreMio vor 2 Tagen 
 

"Die Sünden Anderer können niemals eine Rechtfertigung der eigenen sein "

Dieses Wort von @Stefan Fleischer wird ganz allgemein nur allzu gerne missachtet: jemand muss gerügt werden, und sofort kommt die Gegenwehr: "Aber Du, Du bist auch nicht besser!" Oder "Und die anderen, die dürfen sich alles erlauben!" - Nein, hoffentlich erlebt Deutschland bald deutliche Sanktionen, und sei es, dass der eine oder andere Bischof exkommuniziert wird. Doch gibt es Unterschiede: Die Piusbrüder haben einen festen Termin für die Bischofsweihen gewählt. Das ist eine klare Ansage! Ansonsten: Priesterweihen in Deutschland oder andernorts, welcher Art auch immer - OHNE PÄPSTLICHE GENEMIGUNG -stehen gottlob noch aus. -Die Segnungen wiederum, sind oft undurchsichtig. Ein Priester in Niedersachsen soll heimlich ein Homo-Paar gemeinsam gesegnet haben. Dass es überhaupt solche Aktionen gibt, haben wir gewiss Rom zu verdanken durch schwammige Aussagen in den letzten Jahren. Jesus, unser Herr, kannte nur "Ja" und "Nein", und seine Apostel ebenso.


5
 
 Armandus vor 2 Tagen 
 

@ Versusdem

Wenn Rom wirklich die DBK und die s.g. „Konzilskirche“ rügen will, dann muss er nur die Bischofsweihen bei der FSSPX erlauben. ;-)


6
 
 rosenstaedter vor 2 Tagen 
 

Mein Trauer gebührt dem Walliser Kardinal Emil Paul Tscherrig

der völlig unerwartet im Gästehaus "Santa Maria" zu Gott berufen wurde.

Er musste als Walliser nicht mehr das Schisma durch die Pius-Bruderschaft in seiner Heimat miterleben!

Mein nächstes Ziel liegt in Luzern auf dem Friedhof der Hochkirche, dort ruht Kardinal Hans Urs von Balthasar.


2
 
 Versusdeum vor 2 Tagen 
 

Der Vollständigkeit halber:

Selbstverständlich bin ich Rom dankbar dafür, dass man die DBK endlich und gleich mehrfach gerügt hat. Vermutlich wurde man hinter den Kulissen auch noch deutlicher. Doch das wird nicht reichen: Kaum ein Medium dürfte darüber berichtet haben (offenbar auch haeretisch.de nicht) und falls man sie nicht verschweigen kann, wird man die Rügen eben wieder in Zustimmung umdeuten und weitermachen wie bisher. Den einfachen Gläubigen würden dann etwaige Maßnahmen gegen die Haupttäter wie Willkürmaßnahmen aus heiterem Himmel vorkommen. Nein, das klar auch biblisch begründete und öffentliche Ziehen der Notbremse in Form roter Linien (z.B. bei auch 'nur' Duldung von Meßsimulationen) ist längst überfällig.


4
 
 Stefan Fleischer vor 2 Tagen 

@ Versusdeum

Wobei die Fehler und Sünden Anderer niemals eine Rechtfertigung der eigenen sein können!


7
 
 HerrHilfDeinerKirche vor 2 Tagen 
 

Für mich muss hier 1:1 gehandelt werden

Katholische Priesterweihe ohne Papst Erlaubnis = Exkommunikation
Katholische Frauen-Priesterweihen unerlaubt = Exkommunikation
Synodale Eigenwege wie Homo Segnungen = Exkommunikation der zustimmenden Bischöfe!
Papst Leo hat den synodalen Weg gestoppt und auch der Piusbruderschaft die Konsequenzen genannt. Wenn beide Organisationen nicht hören und folgen wollen, dann eben der Rauswurf ! Man sollte jetzt nicht zum «Erbsenzähler« Werden und aufwiegen was nun das schlimmere Vergehen ist!


4
 
 Versusdeum vor 2 Tagen 
 

Ja, rein formal ist er es

Aber was ist mit all den häretischen bis offen schismatischen Beschlüssen der "Deutschen Bischofskonferenz, mit der sie sämtliche Ergebnisse des SyndWegs nochmals ausdrücklich bekräftigt hatte? Wo bleibt da die Drohung mit der Exkommunikation? Hier geht es nicht um formalen Ungehorsam, sondern um offen parallel- und gegenkirchliche Strukturen mit dem eigenen "Lehramt" (!) und ultimativen Forderungen wie die nach einem "Frauenpriestertum", die nicht einmal ein Papst erfüllen könnte, weil das ganz klar nicht Jesu Intention war und damit auch keine gültige Weihe zustandekommen kann. Jede solche Weihesimulation führt lt. Kirchensrecht automatisch zur (selbst-) Exkommunikation und selbst das Dulden solcher schwersten Täuschungsmanöver an den Gläubigen (incl. simulierter Hl. Messen!) MUSS Sanktionen nach sich ziehen. Warum also keine Reaktion aus Rom auf diese skandalösen Beschlüsse der DBK, 'nur' eine zur Frage des Segnens der Sünde?
Nein, diese Meldung belegt den Notstand in der Kirche!


14
 

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