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Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien

vor 2 Stunden in Chronik, 3 Lesermeinungen
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Jahrzehntelang wurde mit Schreckensszenarien Politik gemacht und die Wirtschaft umgebaut. Nun räumen führende Wissenschaftler des Weltklimarates ein: Die bisherigen Prognosen einer Erwärmung um bis zu 5 Grad sind unrealistisch


Berlin / Genf (kath.net/gem/rn)
In der Debatte um den Klimawandel bahnt sich eine wissenschaftliche Sensation an. Der ehemalige Hamburger Umweltsenator Fritz Vahrenholt bericht bei "Tichys Online" unter Berufung auf eine aktuelle Veröffentlichung, dass sich jetzt 44 führende Autoren des Weltklimarates (IPCC) von den bisherigen Katastrophenszenarien verabschiedet haben. 

Bislang stützten sich Politik, Medien und sogar das deutsche Bundesverfassungsgericht auf Szenarien (bekannt als RCP 8.5), die von einer Verdreifachung der CO2-Emissionen und einem Temperaturanstieg von bis zu 5 Grad Celsius bis zum Jahr 2100 ausgingen. Diese Berechnungen dienten als Rechtfertigung für einschneidende Maßnahmen wie die CO2-Steuer, das Verbrennerverbot und eine Energiewende, die Kritiker als Deindustrialisierung Deutschlands bezeichnen.

Doch unter der Federführung von Prof. Detlef van Vuuren erklären die zuständigen IPCC-Wissenschaftler nun, dass diese Extremprognosen „unplausibel“ seien. Sie basierten unter anderem auf völlig überzogenen Bevölkerungsprognosen und der Annahme, dass fossile Rohstoffe in einem Maße vorhanden seien, das physikalisch kaum möglich ist.


Die aktuelle Untersuchung der Wissenschaftler kommt zu einem deutlich nüchterneren Ergebnis. Das wahrscheinlichste Szenario orientiert sich an der aktuellen Politik der Internationalen Energieagentur (IEA).    Dieses führt laut den Berechnungen der 44 Fachleute bis zum Jahr 2100 zu einer Erwärmung von lediglich 1,1 Grad gegenüber dem heutigen Stand.  Eine solche Entwicklung, so Vahrenholt, wäre „alles andere als eine Katastrophe“.

Besonders brisant ist diese Erkenntnis auch für die Rolle der Justiz in Deutschland. Das Bundesverfassungsgericht hatte sein wegweisendes Klimaurteil von 2021 ausdrücklich mit den nun verworfenen IPCC-Berichten begründet. Dass die Basis dieser folgenschweren Entscheidung nun von den eigenen IPCC-Autoren als unzutreffend bezeichnet wird, wirft Fragen nach der Sorgfaltspflicht der obersten Richter auf.

Kritiker bemängeln zudem, dass diese „gute Nachricht“ – das Ausbleiben des Weltuntergangs – in der deutschen Medienlandschaft kaum Beachtung findet. Ein ernsthafter Diskurs über die neuen Daten müsste unweigerlich dazu führen, teure Klimaschutzprogramme und Subventionen infrage zu stellen. Während die Politik weiterhin auf den „Klimanotstand“ beharrt, warnen Beobachter, dass für eine minimale, kaum messbare Temperaturveränderung der Wohlstand des Landes aufs Spiel gesetzt werde.


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Lesermeinungen

 Schillerlocke vor 53 Minuten 
 

Gleichwohl

bleibt ein Szenario des beschleunigten Klimawandels aufgrund einer übertriebenen Nutzung von fossilen Brennstoffen in der Moderne plausibel, auch wenn es nicht in der von Untergangspropheten behaupteten Dramatik und Schnelligkeit abläuft. Es ist nicht widerlegt.

Ohnehin bietet gerade das Christentum mit seiner Ehrfurcht vor Gottes Schöpfung einen probaten Ansatz für eine im Einklang mit der Schöpfung stehende Nutzung der naturgegebenen Ressourcen und ihrer Schonung. Der frühere Saus und Braus bei der Ausbeutung der Natur ohne Rücksicht auf Verluste und mit teils gravierenden Umweltfolgen ist und bleibt unvernünftig. Wenn etwa technologischer Fortschritt die Nutzung von Wind-, Wasser- und Sonnenenergie in den Vordergrund schiebt, nutzt das allen.

Und gerade die Gegenwart zeigt, dass angesichts von kriegerischen Auseinandersetzungen die Versorgung mit fossiler Energie zum einen teuer, zum anderen schwankend und seit Jahrzehnten unzuverlässig ist.


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 doda vor 1 Stunden 

Jemand wird ein noch lukrativeres Geschäftsmodell gefunden haben.


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 Rolando vor 2 Stunden 
 

Ich hielt dieses Geldabschöpfszenario noch nie für plausibel

Die Chronologie von Pünderich an der Mosel spricht eine klare Sprache, seit 763. Da gab es Extreme im Heiß- und im Kaltbereich, da träumen wir heute davon, trotz massiver Verbrennungen von Öl, Gas und Holz. Der Mensch hat auf das Klima gar keinen Einfluss, wenn, dann mit bewussten Wettermanipulationen, um den Irrsinn wenigstens ein bisschen aufrecht zu erhalten.


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