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„Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasiumvor 18 Stunden in Deutschland, 14 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Ausgerechnet in der bekannten niederrheinischen Wallfahrtsstadt Kevelaer sorgt ein bizarrer Vorfall am dortigen Kardinal-von-Galen-Gymnasium für massive Empörung:
Kevelaer (kath.net/gem/rn) Ausgerechnet in der bekannten niederrheinischen Wallfahrtsstadt Kevelaer sorgt ein bizarrer Vorfall an einer Schule für massive Empörung. Am dortigen Kardinal-von-Galen-Gymnasium wurden 13- bis 15-jährigen Schülern der achten Klasse im Sexualkundeunterricht Arbeitsblätter ausgeteilt, auf denen sie einen „Puff für alle“ entwerfen und zeichnen sollten. Der Fall schlägt nach Medienberichten inzwischen hohe Wellen.
Die Achtklässler sollten unter anderem schriftlich erarbeiten, welche „Fähig- und Fertigkeiten“ Menschen in einem Bordell benötigen, wie ein solches Etablissement gestaltet sein müsste und „welche sexuellen Vorlieben in den Räumen wie bedient und angesprochen werden“ müssen. Ziel der Aufgabe war es laut den Arbeitsblättern, einen modernisierten „Puff für alle bzw. ein Freudenhaus der sexuellen Lebenslust“ zu konzipieren. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hatte die entsprechenden Unterrichtsmaterialien sogar in einem Video auf der Social-Media-Plattform Instagram verbreitet. 
Angesichts der scharfen Kritik versuchte die Schulleiterin des Gymnasiums, Christina Diehr, das hochgradig umstrittene Unterrichtsmaterial zu rechtfertigen. Gegenüber den Medien erklärte sie, die Aufgaben seien „bewusst irritativ“ angelegt gewesen, um im Unterricht „Diskussionen anzuregen“. Das Material solle angeblich auf gesellschaftliche Entwicklungen wie die „Vielfalt von Lebensmodellen und Geschlechterrollen“ reagieren. Zudem wolle man die Jugendliche auf die starke Nutzung von Social-Media-Kanälen und die dort lauernden Inhalte vorbereiten.
Kevelaer gilt als einer der wichtigsten und bekanntesten katholischen Wallfahrtsorte Deutschlands, an dem seit Jahrhunderten die Gottesmutter als „Trösterin der Betrübten“ verehrt wird. Zudem ist das Gymnasium ausgerechnet nach dem seligen Kardinal Clemens August Graf von Galen benannt – dem legendären „Löwen von Münster“, der in der Zeit des Nationalsozialismus für seinen unerschrockenen, christlichen Mut und die Verteidigung der Menschenwürde weltberühmt wurde. Dass nun unter seinem Namen Minderjährige zur ideenreichen Ausgestaltung von Bordellen animiert werden, sorgt bei vielen Gläubigen und Eltern für fassungsloses Entsetzen.
KONTAKT: Kardinal-von-Galen-Gymnasium Kevelaer, Christina Diehr, Schulleiterin (V.i.S.d.P), Tel.: 0 28 32 / 9 33 70, Fax: 0 28 32 / 93 37 69, christina.diehr@kvgg.schule
Foto: (c) Sodom und gomorra
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Lesermeinungen| | Johannes14,6 vor 2 Stunden | | | | Ist nicht DAS Kindes - Missbrauch ? @Gandalf: aber wohin sollen Eltern ihre Kinder schicken, bieten staatliche Schulen Sicherheit?
Danke, daß katnet berichtet --
wir brauchen einfach MEHR ZIVILCOURAGE, wenn rote Linien überschritten werden.
Die Predigten Kard. Graf von Galens sind hochaktuell und ermutigend: www.luebeckermaertyrer.de/de/geschichte/predigten-von-galens/index.html |  2
| | | | | Tante Ottilie vor 11 Stunden | | | | Keine Frage: Unverschämt übergriffig das Ganze! Allerdings ist lt. KI das Kardinal-von-Galen Gymnasium in Kevelaer nicht in kirchlicher sondern in kommunaler Trägerschaft.
Auch handelt es sich nicht um ein einer bestimmten Konfession zugetanes Gymnasium.
Das Ganze ist allerdings ein ausgemachter Skandal - sollen hier etwa künftige Zuhälter ausgebildet werden?
Würde mich als Lehrer oder gar als Schulleiterin in Grund und Boden schämen, wenn ich sowas verantworten sollte. |  2
| | | | | antony vor 14 Stunden | |  | Bei einer Klage sich am besten mit muslimischen Eltern zusammentun. Das macht mehr Eindruck.
Zusätzlich Dienstaufsichtsbeschwerde beim Schulamt. Und zwar über die Schulleiterin, die es offenbar nicht rafft, was den Kindern angetan wird, wenn man sie im Unterricht zwingt, sich mit sexuellen Absonderlichkeiten zu beschäftigen.
Die Argumentation der Schulleiterin muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: 13- bis 15-jährige Kinder zwingen, über die absonderlichsten Sexualpraktiken (deren Berücksichtigung wird in dieser Aufgabe aus "Sexualpädagogik der Vielfalt" ausdrücklich verlangt) zu schreiben und zu zeichnen, um sie auf das vorzubereiten, was sie evtl. auf Social Media sehen werden.
Na super: Soll ich meinen Kindern die übelsten Gewaltvideos zeigen, weil sie evtl. mal auf Social Media auf Gewalt stoßen könnten?
Noch alle Tassen im Schrank?- |  1
| | | | | Versusdeum vor 15 Stunden | | | | Und die Schulleiterin versucht sich auch noch herauszureden und redet sich damit endgültig um Kopf und Kragen. Oder auch nicht. Außer Pius dürfen ja alle alles. |  1
| | | | | Versusdeum vor 15 Stunden | | | | Wie der Herr, so's Gscherr Auf dem Syndo... "Katholikentag" gab es ja sogar einen S/M-Stand. Und fast alle lokalen Bischöfe wollen im Homo-Missbrauchsskandal Feuer mit Feuer löschen (und nein, es ist kein kontrolliertes "Gegenfeuer"). Diesem Augiasstall auf allen Ebenen ist nicht mehr mit der Mistgabel beizukommen, nur noch mit einem gezielt durcheleiteten reinigenden Hochwasser. |  1
| | | | | naiverkatholik vor 16 Stunden | | | | Städtische Schule! Aber christliche Bevölkerung nicht mehr widerstandsfähig? Formell ist die Schule in Trägerschaft der Stadt, nicht des Bistums. Traurig und skandalös ist es trotzdem, dass weder die Lehrerschaft, noch Eltern in christlicher Stadt, noch Schülerinnen selber ein deutliches STOP setzen konnten. Vor lauter Vielfaltsgequatsche sind Katholiken scheinbar nicht mehr widerstandsfähig. |  0
| | | | | Mariat vor 16 Stunden | |  | Wer sich diesen Unterricht ausgedacht hat zerstört Kinderseelen. Also entweder Sammelklage der Eltern, oder das Kind in einer anderen Schule unterbringen. |  0
| | | | | Der Gärtner vor 16 Stunden | |  | @Jothekieker Grundsätzlich ist Ihre Aussage richtig.
Allerdings handelt es sich wohl eher nicht um eine katholische Schule. Weder auf der Internet-Seite der Schule, noch auf der Seite des Bistums, noch auf der Seite des Kreisdekanat Kleve wird diese Schule als kirchliche Schule ausgewiesen.
https://www.kvgg.de/unsere-schule/leitbild-1/
Auf einer staatlichen Schule in NRW ist allerdings alles, wirklich alles möglich und das Gegenteil davon. Diese Ministerin machts möglich:
https://www.schulministerium.nrw/ministerium/ministerin-dorothee-feller www.kreisdekanat-kleve.de/bildung |  0
| | | | | Gandalf vor 16 Stunden | |  | Kinder raus aus so einer Schule! UND dann würde ich die Schule verklagen und wenn das Bistum hier etwas damit zu tun hat, auch das Bistum! |  6
| | | | | antony vor 16 Stunden | |  | Es gibt ein Indoktrinationsverbot im Sexualkundeunterricht. Ich würde die Schule verklagen,... ... wenn es mein Kind betreffen würde. Am besten eine Sammelklage mit anderen Eltern zusammen.
Da hat die Schule den Rubikon weit weit überschritten.
Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 21.12.1977 (Auszug):
"Die Sexualerziehung in der Schule muß für die verschiedenen Wertvorstellungen auf diesem Gebiet offen sein und allgemein Rücksicht nehmen auf das natürliche Erziehungsrecht der Eltern und auf deren religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen, soweit diese für das Gebiet der Sexualität von Bedeutung sind. Die Schule muß insbesondere jeden Versuch einer Indoktrinierung der Jugendlichen unterlassen."
Dagegen wurde hier wohl eklatant verstoßen.
Außerdem ist es extrem übergriffig, den Schülern solche Themen aufzunötigen, v.a. wenn sie sich nicht entziehen können! Ein eindeutiger Verstoß gegen das Überwältigungsverbot im Beutelsbacher Konsens (allerdings lediglich ein "soft law"). |  7
| | | | | antony vor 16 Stunden | |  | Die Aufgabe stammt aus "Sexualpädagogik der Vielfalt", einst empfohlen von der Bundeszentrale... ... für gersundheitliche Aufkärung, pro familia, u.a.m.
Autorin: Elisabeth Tuider. Vertreterin der Neoemanzipatorischen Sexualpädagogik in der Tradition von Helmut Kentler, der nicht nur selbst lange Zeit Minderjährige missbrauchte, sondern gewissermaße die Spinne in einem Pädophilennetz war.
Nebenbei war er als Berater der evangelischen Kirche und des Berliner Senats tätig.
Seine kalten toten Hände greifen mit Hilfe seiner Bewundererin Elisabeth Tuider also immer noch nach den Kindern, die sich im Schulunterricht schwer dagegen wehren können.
Mehr Infos bei der für konservative Ansichten unverdächtigen EMMA: www.emma.de/artikel/kinderfreunde-es-geht-weiter-333657 |  9
| | | | | qwertzuiop vor 16 Stunden | | | | das ist kein Sexualunterricht, das ist Sexualisierung Wer kommt auf solche Ideen, den Unterricht so zu gestalten? Die Schüler offenbar nicht. Es können nur Lehrkräfte gewesen sein, die sich einbilden, die Schüler mit sexueller Wichtigtuerei beeindrucken zu können.
Der Homosapiens hat sich tausende von Jahren erfolgreich ohne Schulen, ohne Bücher, ohne Internet und ohne Sexualunterricht vermehrt.
[sarkasmus=ON] Ausgerechnet in einer Zeit, wo alle Informationsquellen fast jedem zugänglich sind, braucht der Homosapiens perversen Unterricht! Die Lehrer/innen und die Schüler sollten im Klassenraum die Plätze tauschen, vielleicht kann man dann die vorschreitende Verblödung in D verlangsamen? [sarkasmus=OFF] |  6
| | | | | Wilolf vor 17 Stunden | | | | @Jothekieker: Sehe ich auch so. Es gibt auch an keiner Schule nur gute oder nur schlechte Lehrer. Und je atheistischer eine Schule ist, desto leichter kann man seine Kinder vom Häresieunterricht und der Sexualpropaganda fernhalten. |  3
| | | | | Jothekieker vor 18 Stunden | | | | Das übliche Problem bei katholischen Schulen Auch wenn die Schule katholisch ist, heißt das leider nicht, daß auch die Lehrer katholisch sind. |  7
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