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Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordnetenvor 20 Stunden in Deutschland, 17 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Bischöfe und katholische Funktionäre möchte in Deutschland die AfD mit einem Bann belegen, neue Umfragen zeigen, dass dies völlig nutzlos ist. Unter praktizierenden Katholiken AfD nur mehr knapp hinter der CDU
Würzburg (kath.net/gem/rn)
Unter dem Motto „Hab Mut, steh auf!“ fand an diesem Wochenende der Katholikentag in Würzburg statt. Doch der Mut zum Dialog scheint Grenzen zu haben: Während für 30.000 Teilnehmer die Tore offen stehen, wurde eine Gruppe explizit zur „Unberührbaren“ erklärt – die AfD. Während selbst die kirchenferne Linkspartei gegen Gebühr ihre Stände aufbauen darf und prominente Linke-Politiker wie Bodo Ramelow auf der offiziellen Rednerliste stehen, herrscht gegenüber der rechten Opposition ein striktes Besuchsverbot.
Doch die Strategie der Ausgrenzung durch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und die deutschen Bischöfe scheint ins Leere zu laufen. Aktuelle Zahlen des Meinungsforschungsinstituts INSA (erhoben vom 8. bis 11. Mai 2026) offenbaren laut BILD eine tiefe Kluft zwischen den „Hirten“ und ihren „Schäfchen“.
Unter praktizierenden Katholiken erreicht die AfD demnach bereits 26 Prozent und liegt damit stabil auf Platz zwei, nur knapp hinter der Union (30 Prozent). Bei den konfessionslosen Bürgern ist die AfD mit 30 Prozent sogar stärkste Kraft. „Die Ausgrenzung scheint der Partei nicht zu schaden“, stellt INSA-Chef Hermann Binkert fest. Die Partei erhalte von katholischen Kirchenmitgliedern etwa so viel Zuspruch wie im allgemeinen Wählerdurchschnitt.
Doch während die deutsche Kirchenhierarchie die Brandmauer hochzieht, zeigen Bilder aus Rom eine andere Realität. Zeitgleich zum Würzburger Treffen empfing Papst Leo XIV. eine internationale Delegation von Abgeordneten im Vatikan – darunter auch den AfD-Bundestagsabgeordneten Malte Kaufmann. Ein Foto, das den gläubigen Politiker gemeinsam mit dem Heiligen Vater zeigt, sorgt nun für zusätzliche Brisanz und unterstreicht, dass die harte Ausgrenzungspolitik der deutschen Funktionärskirche im weltkirchlichen Zentrum offenbar nicht in dieser Form geteilt wird.
Die Zahlen der Kirchenaustritte sprechen derweil eine deutliche Sprache: Ende 2024 gehörten nur noch etwa 23 Prozent der Deutschen der katholischen Kirche an – ein massiver Schwund von 9 Millionen Mitgliedern seit 1990. Angesichts dieser Entwicklung warnen Beobachter, dass die einseitige politische Positionierung und die Warnungen vor „unwählbaren“ Parteien die Erosion der Kirche eher beschleunigen als bremsen. Wenn die „Brandmauer“ dazu führt, dass sich jeder vierte katholische Wähler von seiner Kirchenleitung nicht mehr vertreten fühlt, droht dem Katholikentag die Gefahr, zur exklusiven Blase eines schrumpfenden Funktionärsapparats zu werden. 
Foto: (c) MdB Malte Kaufmann/X
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Lesermeinungen| | Der Gärtner vor 8 Stunden | |  | @Versusdeum Ich weiß schon sehr genau wer da vor dem Papst stand. Ein Mann der 14 Jahre in der CDU war, in Nordbaden schon kleinere Parteiämter inne hatte und sich absolut nicht merkeln lassen wollte. Wäre mir auch nicht passiert. Der hat dann 2016 wie so viele die Partei gewechselt.
Das trifft ähnlich übrigens auch auf auf den 1990 geborenen Ulrich Siegmund zu. Mit 19 in die CDU, mit 24 raus , Wechsel in AfD, seit 2016 im Landtag. Ausgerechnet der war nicht wie so viele in den neuen Ländern etwa Atheist, nein der war in katholisch und hat Herrn Feiges Kirchensteuerverein 2017 verlassen. Ich meinte unten nur, ob der Papst wirklich immer so genau weiß, wer vor ihm steht. Da sind ja doch meist Massenaufläufe von Delegationen. Er bekommt vielleicht ganz schnell Namen und Funktion gesagt und das wars. Deshalb sollte man dies nicht überbewerten. |  0
| | | | | Vox coelestis vor 9 Stunden | | | | @JP2B16 Dann bleibt man als Katholik aber stets festgenagelt an der CDU, komme was mag, oder man geht gar nicht mehr wählen.
Eine ziemliche Perspektivlosigkeit. |  0
| | | | | JP2B16 vor 12 Stunden | | | | Jeder gläubige Christ muss sein Wahlverhalten mit seiner Verantwortung vor Gott und seinem Auftrag.. ...des Zeugnisgebens für Jesus Christus vereinbaren können. Wenn der Staat dem Gemeinwohl verpflichtet ist, ist es seine kleinste Einheit, der Bürger, zuerst. Ein Christ tut sich dabei i.d.R. leichter. Unlauter ist es ohne jeden Zweifel aus feiger Anbiederung an die Herrschenden über die Meinung die AfD als das Grundböse darzustellen, aber bei Parteien zu schweigen, die dezidiert antichristlich sind und das christliche Erbe aktiv bekämpfen. Das tut die AfD so nicht. Höchst problematisch und mit dem Katholizismus unvereinbar ist die in der Partei geduldete und verbreitete Gesinnung, die Zugehörigkeit zum eigenen Volk allein an Herkunftsmerkmalen festzumachen, diesen subtil Superiorität zuzuschreiben und sie im Gedankengut der ethnisch Ähnlichen zu verankern. Dieses Menschenbild muss jeder Christ entschieden ablehnen. Solange solche Gesinnungen in der AfD Raum bekommen, sollte sie für Christen ebenso tabu sein wie alle Abtreibung befürwortende Parteien. Aber auch das gibt es in der AfD: m.youtube.com/watch?v=ZMQtghVDFlM |  1
| | | | | girsberg74 vor 12 Stunden | | | | Lächerlich ! Um einen Bann auszubreiten, muss man erst mal glaubwürdig sein. |  2
| | | | | Versusdeum vor 12 Stunden | | | | @Der Gärtner Wer vor dem Papst stand? Jedenfalls ein Vertreter der faktisch einzigen deutschen Oppositionspartei im Bundestag. Und der einzigen Partei (vielleicht die CSU in Person des Bundesinnenministers halbwegs ausgenommen?), die überhaupt noch konservative / nicht mehr oder weniger aggressiv weit links zu verortende Positionen vertritt? |  5
| | | | | Der Gärtner vor 15 Stunden | |  | Päpstliche Ruhe Die Meinung des ZdK, welches zum großen Teil aus Politikern andere Parteien besteht, die bei Wahlen ihr Liebstes, nämlich ihr gut bezahltes Mandat verlieren können ist wohl jedem klar. Die Bischöfe haben ihre Meinung auch oft genug durch Wort und Tat klar gemacht. Jetzt kommt gerade überall Panik auf, und man kann bewundern, was für tolle Demokraten im Lande sind (siehe Link). Man könnte sich ja auch wieder um die Jugend kümmern, welche sich jetzt politisch immer mehr von der Kirche abwendet, weil Kirche sich wie eine politische Partei gibt. An die Bischöfe: statt um Endlospubertierende vom ZdK lieber m die Katholische Jugend kümmern. Diese überlasst ihr sehenden Auges Linken, Grünen und der AFD. Genau da sind die jetzt. Der Papst außerhalb Deutschlands kennt natürlich keine
Brandmauer. Ober er auch wirklich weiß, wer genau vor ihm steht? www.youtube.com/watch?v=hO05o858HQc |  2
| | | | | Vox coelestis vor 15 Stunden | | | | Die Brandmauer wackelt bedenklich Die Brandmauer, welche CDU und Kirche gemeinsam errichtet haben, wird von den eigenen Mitgliedern fleißig missachtet bzw. zu Fall gebracht. Echt peinlich! |  1
| | | | | je suis vor 17 Stunden | |  | Korrektur *missliebiger Meinungen |  0
| | | | | je suis vor 19 Stunden | |  | WER OHNE SÜNDE IST, DER WERFE DEN ERSTEN STEIN Unser Herr Jesus ging auf jeden zu. ER sprach mit Sündern, ER hatte Umgang mit den verhassten Zöllnern, ER versprach vom Kreuz herab Vergebung.
Und was tut "Seine (deutsche) Kirche"?
Würzburg war der bisherige Tiefpunkt - BDSM statt Bibel! Ausschluss misslieber Meinungen, aber von "Vielfalt" schwadronieren.
Ich bete für Papst Leo! |  8
| | | | | Patroklos vor 21 Stunden | | | | "Auf dem linken Auge blind" Würde die CDU noch Politik auf der Basis der christlich- abendländischen Werte machen, wären die Umfrageergebnisse andere.
Aber mit faktischer Freigabe von Abtreibungen, bezahlt vom Staat, Homo- "Ehe", Masseneinwanderung von Personen aus fremden Kulturkreise und Verhöhnumng von Ehe und Familie (siehe z.B. jüngst die "Reform" der Krankenversicherung) sowie der Duldung von "No-Go- Areas" in den Großstädten spricht man die klassische Klientel eben nicht mehr an. Und mit Brechung sämtlicher Wahlversprechen und massivster Verschuldung, die die Inflation anheizt, ja sowieso keinen.
Es ist die Schuld der etablierten Parteien, daß immer mehr Wähler an die Ränder (rechts und links) abwandern. Dies sollten DBK und ZdK einmal klarstellen.
Aber heutzutage ist das Funktionärs- "Establishment" eben, im Gegensatz zu dem in der Weimarer Republik, "auf dem linken Auge blind" geworden. |  7
| | | | | qwertzuiop vor 21 Stunden | | | | Die DBK und das ZdK glauben immer noch den Willen des ganzen Volkes zu repräsentieren, weil ein paar „Omas gegen Rechts“ auf die Straße gegangen sind. Die Politiker nennen so was: „Realitätsverlust“ |  4
| | | | | naiverkatholik vor 22 Stunden | | | | Malte und Bodo haben nur eine Absicht, die nix mit Leo zu tun hat.... Bodo Ramelow kommt ja nicht zum Katholikentag als Neubekehrter, der sich endlich für die Menschenwürde von ungeborenen Kindern einsetzen will. Er will Katholiken zur Linke ziehen. Genauso will Malte Kaufmann Katholiken zur AFD ziehen mit dem schönen Papstfoto. Dass der Papst bald in Linie des Franziskus nach Lampedusa fährt und sich für Menschenwürde von Flüchtlingen einsetzt, begrüßt der AFD-Mann eher nicht. Aber auch Malte könnte sich von Leo inspirieren lassen, wer weiß. |  2
| | | | | Versusdeum vor 22 Stunden | | | | Interessant, dass der Abgeordnete mitreisen durfte Erinnert mich an die Wirtschaftsdelegation aus Hessen, die zwei AfD-Abgeordnete ausgeladen hatte. Die AfD-Abgeordente Anna Nguyen (deren Eltern übrigens aus dem kommunistischen Vietnam zu uns geflüchtet waren) kaufte kurzerhand Privat ein Ticket und genoss die verdutzten Gesichter ihrer "Kollegenden" vor Ort. Großartig! |  5
| | | | | Versusdeum vor 22 Stunden | | | | Ergänzung: Was will man von einer Teilkirche erwarten, über deren häretisch-präschismatische Abwege selbst Papst Franziskus gesagt hatte: "Wir haben bereits eine sehr gute evangelische Kirche in Deutschland, wir brauchen keine zweite" (aus dem Gedächtnis). Oder anders ausgedrückt: Bitte lasst mich und die Gläubigen in Deutschland nicht mit Pius allein! (und das meine ich jetzt nicht nur so sarkastisch, wie es klingt). |  1
| | | | | Versusdeum vor 22 Stunden | | | | Die DBK tut das gleiche, wie die etablierten Parteien Sie tut buchstäblich ALLES, um das Land, in dem wir gemeinsam leben, zu spalten und auf allen Ebenen zu schwächen. Ob und wer dies aus Verblendung tut und wer aus Vorsatz (und warum?), das werden wir hoffentlich irgendwann erfahren. Bis daher bleibt uns nur der Gebetssturm, die Wahlen (v.a. die in 4 Monaten in Ostdeutschland!) und die Hoffnung, dass die Fehlentwicklungen auf allen Ebenen noch reversibel sind. Zumindest angesichts der teilweise bereits relativen Mehrheit muslimischer Kinder und Jugendlicher und der starken Erdolf- und Islamismusaffinität eines erheblichen Teils der Muslime bei uns sowie der Tatsache, dass die antidemokratische und selbstzerstörerische Brandmauer ausschließlich die bekämpfung der Mahner anstatt der Gefahren erlaubt, habe ich als Staatsbürger wenig Hoffnung, dass das geeinte, wohlhabende, sichere, verlässliche, rational regierte und freie Deutschland je wiederkommt, in dem ich die Ehre hatte, aufwachsen zu dürfen. Beten wir! |  5
| | | | | Hängematte vor 23 Stunden | | | | Mein Eindruck ist, dass er aus lauter Verzweiflung über Frau Merkel zur AfD gegangen ist.
Statt der bequemen Brandmauer sollte man in einen Dialog mit der AfD treten, denn dann müsste die AfD sich über wahnsinnige Standpunkte wie die Parteinahme für den Aggressor Russland rechtfertigen und wie wollen die das zuwege bringen???? |  2
| | | | | Jothekieker vor 24 Stunden | | | | Jeden vierten Katholiken ausgrenzen? Ich kann mir nicht vorstellen, daß das ihr Ziel ist. |  4
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