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| ![]() „Nur zur Klarstellung: Ich sehe mich eher als den Papst, der zufällig Amerikaner ist“vor 7 Stunden in Weltkirche, 1 Lesermeinung Papst Leo XIV. verspricht in Interview mit „NBC News“ USA-Reise - Reiseankündigung ist noch informell und zeitlich vage: „in den nächsten Jahren“ - VIDEO Vatikan (kath.net/pl) „Nun, zunächst zur Klarstellung: Ich sehe mich eher als den Papst, der zufällig Amerikaner ist. Das soll keineswegs schmälern, was es bedeutet, Amerikaner zu sein. Ich bin in den Vereinigten Staaten geboren. Meine Familie lebt dort noch immer. Ich empfinde große Liebe für Amerika. Doch ich begreife meine Mission mit einer sehr wichtigen Dimension: nämlich als Hirte einer Weltkirche zu dienen und eine Stimme zu haben – sowie die Gelegenheit, zu Menschen in der ganzen Welt zu sprechen. Diese Reihenfolge ist mir wichtig, wenngleich ich durchaus anerkenne – sowohl für mich persönlich als auch für die Menschen in den USA, gemessen an der Resonanz seit dem 8. Mai letzten Jahres –, dass es von großer Bedeutung ist, der erste amerikanische Papst zu sein.“ Das erläuterte Papst Leo XIV. in einem kurzen Video-Interview mit „NBC News“. Der Interviewer Tom Llamas hatte den Pontifex zuvor gefragt, was es ihm bedeute, Amerikaner zu sein. Die Antworten gab der Papst entspannt und merklich fröhlich. Auf die Frage, was er an Amerika liebe, antwortete Leo, dass er „so vieles“ liebe. Beispielsweise Prinzipien, für die Amerika stehe, nämlich „das Gefühl von Freiheit, von Chancen, von der Offenheit, mit der seit Generationen Menschen aus aller Welt eingeladen wurden, Teil Amerikas zu werden. Ich stamme aus einer Familie von Einwanderern – meine Großeltern waren welche. Mütterlicherseits gab es in unserer Familie sowohl Sklaven als auch Sklavenhalter.“ Die Geschichte und die Erfahrungen, mit denen er aufgewachsen sei, „helfen mir, einen der größten Schätze der Vereinigten Staaten zu erkennen. Und ich halte weiterhin an jenen Prinzipien fest, die seit so vielen Jahren das amerikanische Wesen ausmachen und auch in Zukunft Bestand haben werden.“ Llamas stellte die Frage, über die in den USA vermutlich viel gerätselt wird, als er danach fragte, ob man den Papst bald in Amerika sehen werde. „Sie werden mich dort sehen“, versprach Leo. „Zufälligerweise haben wir uns heute den Kalender für die nächsten Jahre angesehen. Es ist noch nichts in Stein gemeißelt, aber ich hoffe sehr, bald dort zu sein.“ Archivfoto Papst Leo (c) Vatican News Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
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